Ostrock-Legende Peter Lemar berichtet von einer „Reise nach Innererde“. Ist der Musiker, Schriftsteller und Radiomoderator völlig von Sinnen? Hat er zu viele Jules-Vernes-Romane gelesen? Moment: Selbst der berühmte Astronom Edmond Halley und der Rosenkreuzer Edward Bulwer-Lytton vertraten diese Theorie, wie man in COMPACT-Geschichte „Das okkulte Reich“ erfährt – und auch in unserer Sonderausgabe „Geheime Geschichte“ gehen wir den Spuren verborgener irdischer Zivilisationen nach. Hier mehr erfahren.

Peter Lemar (bürgerlich: Elmar Peter Schwenke) steht mit beiden Beinen auf dem Boden – und hat einen beeindruckenden Lebensweg hinter sich. Von 1979 bis 1983 studierte er Musikpädagogik an der Uni Leipzig, machte sich in der DDR einen Namen als Popmusiker.
Mit der Band Logo landete er 1986 einen Nummer-1-Hit im Osten, ein Jahr später wechselte er zur halleschen Band Zebra, die in der DDR für die Adaption von Brecht- und Weill-Liedern (unter anderem aus der Dreigroschenoper) bekannt war.
Nach der Wende arbeitete Schwenke/Lemar unter anderem als Produzent beim Hörfunk (Radio Leipzig, Radio PSR), war Mitproduzent der Comedy-Sendung Sinnlos-Telefon, Texter, Werbesprecher und veröffentlichte als Schriftsteller zahlreiche Kurzgeschichten, Romane, Anthologien, Sachbücher und Hörbücher für renommierte Verlage, darunter „Wilder Osten – Geschichten aus der DDR“, „Ostrock! Popmusik in der DDR“ oder „Im Labyrinth der Sphinx“. Lemar ist Mitglied im Verband deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller und lebt als freier Autor in Leipzig.

Vom Ostrock zur Hohlen Erde
Ein Leben für die Publizistik und die Musik – und jetzt das: In einem aktuellen Interview mit dem alternativen Youtuber „Show to Go“ kommt er mit einer Geschichte um die Ecke, die aus einem seiner Science-Fiction-Romane stammen könnte. Er behauptet nämlich: Die Erde ist in Wirklichkeit hohl und außerdem nicht ideal rund, wie die NASA behauptet.
Unter unseren Füßen gebe uralte, friedliche und hoch entwickelte Zivilisationen. Sie seien uns geistig weit voraus, lebten ohne Kriminalität, Kriege oder Krankheiten. Es gebe an den Polen verborgene Zugänge zur Inneren Erde, die etwa 2000 km breit sind. Und: Die Innere Erde verfüge über eine eigene innere Sonne, die wahrscheinlich die Corona eines schwarzen Lochs im Zentrum der Erde sei. Dieses schwarze Loch wiederum erzeuge feinstoffliches Wasser, das zu grobstofflichem H2O werde und die Ozeane an der Oberfläche speise.
Sogar Astronom Halley war davon überzeugt
Nun werden Sie sich fragen: Ist dieser DDR-Promi verrückt geworden? Oder hat er zu viele Romane von Jules Vernes gelesen? Doch stopp: Solche Theorien kommen nicht nur in den Büchern des französischen Schriftstellers vor. Sogar der berühmte Astronom Edmond Halley (1656–1742), nach dem der Halleysche Komet benannt ist, schlussfolgerte 1692 aus Berechnungen Isaac Newtons (1643–1727) genau das.
Und nicht nur er: Auch der englische Schriftsteller und konservative Politiker Edward Bulwer-Lytton (1803–1873) beschrieb in seinem Buch „The Coming Race“ von einer unterirdischen Zivilisation namens Vrilya, die einst an der Oberfläche lebte, doch nach einer großen Flut Zuflucht im Inneren der Erde suchte. Ihre Erscheinung sei engelsgleich, sie seien groß, schlank und ihr Antlitz sehe dem einer Sphinx ähnlich.
Das Erstaunlichste jedoch: Sie verfügten über eine mysteriöse Vitalenergie namens Vril, die es ihnen ermögliche, per Telepathie zu kommunizieren und durch ihre Geisteskraft die Materie zu verändern, ja sogar Tote wieder zum Leben zu erwecken. Edward Bulwer-Lytton verpackte dies in Romanform, doch da er Rosenkreuzer war, gehen viele davon aus, dass er mit seiner Geschichte unbekanntes Wissen der Geheimgesellschaft öffentlich machen wollte. Aus dieser Geschichte ging der sogenannte Vril-Mythos um das angebliche Medium Maria Orsic hervor, über den wir in unserer Geschichtsausgabe „Das okkulte Reich – Nazis und Esoterik“ berichten.
Als „Kronzeuge“ dient Lemar allerdings der US-Admiral Richard Byrd, Kommandeur der Operation High Jump (auch dazu finden Sie in „Das okkulte Reich“ einen großen Beitrag): Im Rahmen dieser Antarktis-Mission sei Byrd, so Lemar, am 19. Februar 1947 in die Südpolöffnung geflogen und habe grüne Regionen mit Temperaturen von 21°C gefunden.
Byrd habe auch jene Zivilisation entdeckt, von der Bulwer-Lytton in „The Coming Race“ berichtet haben könnte. Er sei von ihnen in eine unterirdische Stadt (Rainbow City) geführt und gebeten worden, dem Weißen Haus mitzuteilen, dass ihre Zivilisation existiere und friedlich sei. Das Interview mit Elmar Peter Schwenke alias Peter Lemar können Sie sich hier ansehen.
Verborgene irdische Zivilisationen
Dem Phänomen möglicher verborgener irdischer Zivilisationen gehen wir auch in unserer Sonderausgabe „Geheime Geschichte“ nach. Gerade die Tiefsee ist weitgehend unerforscht. Die Hinweise, dass dort etwas auf uns wartet, sind indes unübersehbar. Meldungen über angebliche UFOs an oder über großen Wasserflächen sind besonders häufig, und es gibt viele Volkssagen und Legenden über unbekannte Lebensformen aus dem Meer.
In „Geheime Geschichte“ zeigen wir anhand eines prominenten Beispiels aus dem Tierreich: Es gibt Lebewesen, von denen wir lange Zeit nichts ahnten – und deren Vorhandensein auch noch bestritten wird, wenn Einzelne ihrer gewahr werden. Und was für Tiere gilt, gilt ebenso für Menschen – oder auch andere Lebewesen.
Der 2009 verstorbene Autor und Blogger Mac Tonnies unterschied dabei zwei mögliche Varianten:
- Breakaway Civilizations (abtrünnige Zivilisationen): Geheime, technologisch hochentwickelte menschliche oder nicht menschliche Gruppen, die sich von der Gesellschaft abgesondert haben und in abgeschotteten Bereichen leben könnten.
- Cryptoterrestrials (Kryptoterrestrische): Verborgene nicht menschliche Intelligenzen, die auf der Erde existieren könnten, ohne dass die Menschheit sie bemerkt.
„Alien“ (Fremder) muss also nicht unbedingt Außerirdischer bedeuten. Der Begriff kann auch für jemanden stehen, der uns bislang entgangen ist. Im Falle einer unbekannten Spezies, die zudem intelligent wäre und womöglich über Technologie verfügte, wäre es wesentlich schwieriger, deren Existenz zu belegen, als bei unserem Beispiel aus der Fauna.
Machen Sie sich selbst ein Bild – und kommen Sie mit auf eine faszinierende Reise zum Mittelpunkt der Erde, von der Jules Vernes nur träumen konnte: In unseren Standardwerken „Das okkulte Reich“ und „Geheime Geschichte“ lesen Sie alles, was darüber bekannt ist. Was ist wahr und was nur Legende? Machen Sie sich selbst ein Bild. Beide Ausgaben gleich hier bestellen.





