Mut-Ökonom Markus Krall sagt: Das größte Risiko ist ein drohender Krieg. Darum müssen die beiden Parteien, die auf der Seite des Friedens stehen, trotz aller sonstigen Unterschiede kooperieren. Mehr Krall-Klartext gibt es in seinem aktuellen Buch «Götterdämmerung». Kampf um die neue Weltordnung. Hier mehr erfahren.

    _ von Markus Krall

    Deutschland befindet sich nicht nur im rasanten wirtschaftlichen und zivilisatorischen Abstieg, es ist durch die Verantwortungslosigkeit des regierenden Teils seiner politischen Klasse auch Gefahren ausgesetzt, die absolut existenziell sind. Und aus all diesen ragt ein Risiko heraus wie ein Nagel aus einem abgerissenen Dachbalken: Der Krieg. Wenn dieses Risiko schlagend wird, dann brauchen wir über einen wirtschaftlichen Wiederaufbau des Landes erst gar nicht mehr nachzudenken.

    Warum aber wollen die Regierenden Krieg? Aus dem gleichen – innenpolitischen – Grund, aus dem heraus sie auch die Opposition im Lande bis aufs buchstäbliche Messer bekämpfen: Sie wollen ihre Politik der Korruption, die sich gegen das Volk richtet, nicht korrigieren.

    «Sie werden dafür bezahlen» – nach der Merz-Drohung gegen Russland droht jetzt eine weitere Eskalation. Foto: COMPACT/ChatGPT (KI-generiert)

    Denn alles was sie tun, macht sie selbst zu Profiteuren der eigenen Politik. Es gibt eine Erneuerbare-Energien-Mafia, eine Migrationsindustrie, eine Sparte Verfolgung von Meinungsdelikten, von der hunderte von NGOs leben, meist betrieben von Angehörigen der Politkaste. Es gibt die Pharmamafia mit ihren Corona-Profiteuren, es gibt die Rüstungslobby, deren Raubzug selbst die Pharmaindustrie wie Amateure dastehen lässt. Der Leidtragende ist das Volk, das sich deshalb in immer größerer Zahl der Opposition zuwendet, sei es in Form der AfD oder des BSW.

    Und der Krieg ist der ultimative Heldennotausgang des Parteienkartells der Profiteure. Bricht er aus, heißt es: «Wahlen ade!» Deshalb ist diese Gefahr real und deshalb gibt es genau zwei Parteien, die sich in der entscheidenden Frage «Krieg oder Frieden» gegen den Krieg aufgestellt haben, nämlich eben diese beiden AfD und BSW, bei allem, was sie sonst an politischen Konzepten trennt.

    Das Kriegskartell der Macht aufbrechen

    Sahra Wagenknecht hat offenbar die historische Notwendigkeit erkannt, die Brandmauer einzureißen und pragmatische Lösungen wie zum Beispiel Minderheitsregierungen oder Expertenregierungen zu ermöglichen –  und auch wenn ich als Libertärer Lichtjahre von ihrem ökonomischen marxistischen Denken entfernt bin, hat sie in dem Punkt Recht. Fällt die Brandmauer, ist der politische Wettbewerb wiederbelebt, und damit kann ein Heilungsprozess mit neuen Mehrheiten einsetzen.

    Wer offenbar zu verbohrt und zu ideologisiert ist, die Überlebensfrage des Landes, nämlich Krieg oder Frieden, an die Spitze seiner Motivationspyramide zu stellen ist Frau Wagenknechts Parteifreundin Amira Mohamed Ali, die ihren Brandmaurerkursus offenbar bei unserem versagenden Kanzler «Friedrich der Wackelige» gemacht hat. Leute wie sie in ihrer Partei in Thüringen sind ganz nebenbei dafür verantwortlich, dass der überführte Plagiator und Dissertationsbetrüger Mario «das Mettbrötchen» Voigt immer noch feist grinsend ein Amt bekleidet, für das man früher einmal ein Mindestmaß an moralischen Standards mitbringen musste, aber das nur am Rande.


    Es sind die Naiven dieser Erde, wie Frau Ali, die tatsächlich glauben, Deutschland sei irgendwie dank NATO davor geschützt, vom russischen Bären im Zweifel plattgemacht zu werden wie eine überfahrene Kakerlake. Frankreich würde niemals Paris für Berlin opfern, Großbritannien nicht London und Amerika nicht Washington oder New York. Das wird nicht passieren.

    Bitte nicht missverstehen: Ich bin kein Freund des sogenannten Hufeisens. Ich denke, dass es wirtschaftspolitisch unüberbrückbare Gegensätze gibt zwischen einem freiheitlichen Programm, für das die Mehrheit der AfD steht, und einem staatsgläubigen Programm, für das das BSW steht. Aber darum geht es im Moment nicht. Es geht darum, das Kriegskartell der Macht aufzubrechen, und wenn das erst mal passiert ist, muss das Volk sich entscheiden, in welcher Art von Land es künftig leben will. Ich bin sicher: Die Leute werden die Freiheit wählen, denn es gilt der Satz von Cicero: «Die Freiheit schmeckt umso köstlicher wenn man vorher die Unfreiheit gekostet hat.»

    Krall klärt auf: In seinem aktuellen Buch «Götterdämmerung» zeichnet er die geopolitischen Konfliktlinien im Kampf um eine neue, multipolare Weltordnung nach. Hier bestellen.

     

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