In Thüringen haben Linke und AfD gemeinsam den Weg für eine verbesserte Sportförderung freigemacht. Die Aufregung der alten Parteien ist groß. Gut so! Brandmauerpolitik hilft niemandem! Sichern Sie sich unbedingt jetzt unseren Höcke-Taler in edlem Silber, gibt es nur bei COMPACT. Hier mehr erfahren.
Im Thüringer Landtag ist es vor einigen Tagen zu einer ungewöhnlichen Konstellation gekommen: Ein Antrag der Linksfraktion zur Förderung von Sportstätten wurde mit 32 Ja-Stimmen angenommen, darunter die der AfD-Fraktion. Die 30 Gegenstimmen stammten aus den Reihen der Regierungskoalition aus CDU, SPD und BSW, ohne Enthaltungen.
Die große Hysterie
Der Antrag mit dem Titel „Sportstätten retten – ein neuer Goldener Plan Sport muss her“ fordert ein langfristiges Investitionsprogramm für Sanierung und Neubau von Sportanlagen, stärkere Unterstützung für Kommunen und Vereine sowie einen Bundesratsvorstoß für eine bundesweite Förderung.
Die Koalition hatte den Vorschlag kurzerhand als überflüssig abgetan. Nach der mehrheitlichen Verabschiedung des Vorhabens ist die Aufregung nun groß. CDU, SPD und auch BSW beklagen den Fall der Brandmauer in dieser Abstimmung.
Die Linke betont unterdessen, dass es sich um eine „Zufallsmehrheit“ gehandelt habe, verursacht durch die Abwesenheit mehrerer Abgeordneter der Regierungsfraktionen. Dies würde allerdings im Umkehrschluss bedeuten, die Linke hätte sich mehr Nein-Stimmen und ein Scheitern des eigenen Antrags gewünscht; aber heutzutage ist wohl auch dies im Bereich des Möglichen…
Linke-Fraktionschef Christian Schaft erklärte, seine Partei habe keine Vorababsprache mit der AfD geführt und mit deren Zustimmung nicht gerechnet. Heidi Reichinnek, Vorsitzende der Linken-Bundestagsfraktion, ergänzte wahrheitswidrig, die AfD habe zunächst Ablehnung signalisiert und sich dann spontan umentschieden.
Der BSW-Abgeordnete Matthias Herzog warf der Linken auf Instagram vor, eine Mehrheit mit der AfD bewusst in Kauf zu nehmen und politische Grundsätze bei symbolischen Beschlüssen zur Verhandlungsmasse zu machen. Die Junge Union Thüringen sprach von „Doppelmoral“ und erinnerte daran, dass die Linke sonst Mehrheiten mit der AfD ablehnen würde, es sei denn, es gehe um eigene Anträge.
Sachpolitik schlägt ideologische Fronten
Die Zustimmung der AfD war in Wahrheit kein Geheimnis: Abgeordneter Uwe Thrum kündigte in seiner Rede vor der Abstimmung die Unterstützung an, um den „gigantischen Berg maroder Infrastruktur“ schnell anzugehen. AfD-Vertreter wie Jens Cotta betonten auf X, dass sie dem Antrag zustimmten, weil es um den Erhalt von Sportstätten gehe – die Sache zähle, nicht der Absender.
Letztlich zeigt der Vorgang, dass Sachpolitik Vorrang haben sollte vor starren parteitaktischen Linien. Die AfD hat hier geschickt agiert, indem sie einen wichtigen Infrastrukturvorschlag unterstützte, was die Debatte über Kooperationen neu entfacht. Insgesamt profitiert die Bevölkerung, wenn reale Probleme wie marode Sportstätten priorisiert werden, unabhängig von ideologischen Fronten.
Die hochspannenden Vorgänge in Thüringen beleuchten wir heute auch im Brennpunkt des Tages bei COMPACT-TV. Unbedingt einschalten! Um 20 Uhr geht es los! Am besten, Sie abonnieren gleich unseren Youtube-Kanal und aktivieren die Glocke, um keine Sendung mehr zu verpassen.
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