Thorsten Schulte: Fremdbestimmt. 120 Jahre Lügen und Täuschung!

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Compact-Leser werden ihn kennen, viele in guter Erinnerung haben. Als er vor gut zwei Jahren seinen „Kontrollverlust“ herausbrachte, sorgte er für Furore. Er bekam aber auch die Instrumente vom System gezeigt. Die Rede ist von Thorsten Schulte. Jetzt läuft mit „Fremdbestimmt“ ein Bestseller, der genau zur richtigen Zeit kommt.

Eigentlich ist er Unternehmensberater, Kapitalmarkt- und Konjunkturexperte – und gelangte unter YouTube als „Silberjunge“ zu einiger Berühmtheit. Seit neuestem ist er auch Autor. Und was für einer! Erreichte er mit seinem „Kontrollverlust“ vor gut zwei Jahren bereits große Auflagen, wurde damit Spiegel-Bestseller, so könnte er dieses Ergebnis mit seinem neuesten Werk noch toppen: „Fremdbestimmt. 120 Jahre Lügen und Täuschung„. Das Thema ist Programm. Es geht um die großen Tabus, um die Unwahrheiten, die Halbwahrheiten, das Unterdrücken von Fakten, wenn es um unsere Geschichte, um die Geschichte der Deutschen und Europas geht.

Dass die erste Auflage von immerhin 20.000 Exemplaren in nicht mal drei Wochen so reißenden Absatz fand, ist ein Indiz dafür, dass Schulte den Nagel voll auf den Kopf getroffen hat oder mitten ins Herz seiner Leserschaft. Endlich traut sich einer, sagen die einen. Kaum zu glauben, die anderen. Dabei hat Schulte gründlich recherchiert. Fettnäpfchen kann er sich nicht leisten. Elegant umschifft er die Stolperfallen. Das ist auch gut so. Denn neben COMPACT mit seinem Sonderheft zu den „Verbrechen an Deutschen“ ist Schulte nicht nur eine wohltuende Ergänzung, sondern spannt den Bogen weiter. Das Ergebnis: ein 468 Seiten-Kracher, sozusagen Sprengstoff pur.

Machte er nach dem Erscheinen von „Kontrollverlust“ die Erfahrung, dass ihn ehemals gute Kollegen oder auch Geschäftspartner plötzlich nicht mehr kennen wollten – er wurde gemieden, ausgegrenzt, er hatte Grenzen überschritten -, so ficht ihn das jetzt nicht mehr an. Man könnte sagen, der inzwischen 46-Jährige ist erwachsen geworden. Dass ihn solche Seiten wie Wikipedia als „rechts“ einordnen, könnte er sogar als Ritterschlag verbuchen. Schulte kann das mit Humor und einer Spur Gelassenheit zur Kenntnis nehmen. Als gelernter Banker und Kapitalmarktexperte weiß er, wie das System funktioniert.

Mit freundlicher Genehmigung des Autors hier eine kurze Leseprobe. „Fremdbestimmt“ ist auch in unserem Shop erhältlich:

Viele Zitate werden heutzutage im Internet verbreitet, die in der Tat in die Schublade namens Fake News gehören. Seien wir also auf der Hut und glauben wir nur, was aufgrund von glaubwürdigen Quellen überprüfbar ist. Das Zitat von Harry Truman erschien in der New York Times am 24. Juni 1941 auf Seite 7 und kann von Abonnenten des Archivs der New York Times auch heute noch abgerufen werden, Jedermann kann dies jedoch in einem Artikel überprüfen, der am 12. April 1945 von der New York Times herausgegeben wurde und online kostenlos einzusehen ist. Im Abschnitt „The Buck Stops Here“ wird die Aussage Trumans vom Juni 1941 wiederholt. Der 12. April 1945 war der Tag, an dem Truman der 33. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika wurde. Im Artikel werden seine so entlarvenden Worte über die wahren Kriegsziele der USA als Grundhaltung bezeichnet, die ihn darauf vorbereiteten, von Beginn seiner Präsidentschaft an eine entschlossene Politik zu verfolgen. Mit Blick auf die späteren Taten Trumans kann von dieser Entschlossenheit mit Fug und Recht geschrieben werden. Sein Ausspruch mag in der Öffentlichkeit entlarvend und unklug gewesen sein, aber bedauerlicherweise spiegelt er ein Grundprinzip der US-Außenpolitik in den letzten 120 Jahren wider.

Um das folgende Zitat Trumans vom 24. Juni 1941 geht es hier: „Wenn Deutschland gewinnt, sollten wir Russland helfen. Wenn jedoch Russland siegt, sollten wir Deutschland helfen. Lasst sie sich doch gegenseitig so weit wie möglich ausrotten.

Was sagt ein ungläubiger Leser von „Fremdbestimmt“ so zutreffend: „Wenn nur die Hälfte von dem stimmt, was im Buch steht, dann ist die Geschichte, wie wir sie kennen, völlig falsch. Lesen und staunen!“

Es ist Zeit, dass die ganze Wahrheit ans Licht kommt, selbst, wenn diese manchmal unbequem oder auch bedrückend für uns ist. Genauso wie „Verbrechen an Deutschen“ werden mit „Fremdbestimmt“ die großen Tabus des 20. Jahrhunderts nunmehr gebrochen. Es gilt, die Geschichtsschreibung der Sieger zu demaskieren. Oder wie formulierte Kurt Tucholsky 1931 so treffend: »Das Volk versteht das meiste falsch; aber es fühlt das meiste richtig

Das Buch kann  hier bestellt werden.

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