Eine großangelegte Langzeitstudie aus Finnland erschüttert das Fundament der Transideologie: Bei jungen Männern, die sich feminisierenden Eingriffen unterzogen, schoss die psychiatrische Erkrankungsrate durch die Decke. Die Systemmedien schweigen. Was die Eliten planen: Das COMPACT-Spezial „Transhumanismus – Künstliche Intelligenz und das Ende des Menschen” gibt Antworten. Hier mehr erfahren.
Tampere, Finnland. Jahrelang lautete das Versprechen der Transgender-Bewegung: Seele und Körper seien bei Betroffenen nicht im Einklang, und erst Hormongaben, Pubertätsblocker und Operationen könnten diesen Zustand heilen. Eine im April veröffentlichte Langzeitstudie aus Finnland, erschienen im Fachmagazin Acta Paediatrica, zerlegt dieses Versprechen mit harten Zahlen.
Studienleiter Sami-Matti Ruuska von der Universität Tampere lässt keine Zweifel zu:
«Im Gegenteil deuten die Ergebnisse auf eine Verschlechterung der psychischen Gesundheit bei denjenigen hin, die medizinische Maßnahmen zur Geschlechtsangleichung erhalten.»
Das klare Ergebnis einer der größten und methodisch saubersten Studien, die je zu diesem Thema durchgeführt wurden.
Versechsfachung!
Das Forscherteam um Riittakerttu Kaltiala, Leiterin der Jugendpsychiatrie der Universität Tampere, nutzte dabei das landesweite finnische Gesundheitsregister, eines der zuverlässigsten weltweit. Nachverfolgt wurden sämtliche 2.083 Fälle von unter 23-Jährigen, die zwischen 1996 und 2019 eine Genderklinik aufgesucht hatten. Rund 38 Prozent davon, also 796 Personen, unterzogen sich tatsächlich geschlechtsumwandelnden Eingriffen. Wichtig: Ein Genderklinikbesuch bedeutet nicht automatisch einen Eingriff. In Finnland werden Jugendliche mit angeblicher Geschlechtsdysphorie (ausgeprägte und anhaltende Unbehagen oder Leiden einer Person) zunächst über Monate oder Jahre psychiatrisch und psychologisch evaluiert und begleitet.
Zum Vergleich wurden in der finnischen Studie über 16.000 gleichaltrige Personen aus der Allgemeinbevölkerung herangezogen. Das Ergebnis ist vernichtend: Schon vor dem ersten Genderklinikbesuch waren 45,7 Prozent der Transgender-Gruppe in psychiatrischer Behandlung, gegenüber 15 Prozent in der Vergleichsgruppe. Nach dem Klinikbesuch stieg dieser Wert weiter auf 61,7 Prozent (geschlechtsunabhängig). In der Vergleichsgruppe sank er im gleichen Zeitraum leicht auf 14,6 Prozent.
Am dramatischsten trifft es jene, die tatsächlich operiert oder hormonell behandelt wurden: Bei jungen Männern mit geschlechtsangleichenden Eingriffen explodierte die psychiatrische Erkrankungsrate von 9,8 auf 60,7 Prozent, eine Versechsfachung. Bei jungen Frauen mit vermännlichenden Eingriffen stieg sie von 21,6 auf 54,5 Prozent.
Das gescheiterte Versprechen
Verständlich: Noch bis 2019 galt die sogenannte Geschlechtsdysphorie in der internationalen Klassifikation der WHO (ICD-10) als psychische Störung unter dem Begriff «Transsexualismus», eingeordnet unter «sexuelle und Geschlechtsidentitätsstörungen», nicht in derselben Kategorie wie Schizophrenie, aber wie Fetischismus oder Exhibitionismus, formal als behandlungsbedürftige Erkrankung anerkannt.
Dann folgte die politische Kehrtwende. Am 25. Mai 2019 strich die WHO den Transsexualismus aus dem Kapitel der psychischen Störungen und siedelte ihn unter «sexuelle Gesundheit» an. WHO-Koordinatorin Lale Say begründete den Schritt nicht mit neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen, sondern offen mit dem Ziel, «die soziale Akzeptanz für trans-Menschen zu steigern».
Hinter dieser Entscheidung steckte jahrzehntelanger Lobbydruck. Die wichtigste Organisation: Transgender Europe (TGEU), gegründet 2005, heute mit über 200 Mitgliedsorganisationen in 50 Ländern. TGEU feierte die WHO-Entscheidung als «historische Errungenschaft, für die die weltweite Trans-Community seit vielen Jahren gekämpft hat».

Auch wer die TGEU finanziert, ist aufschlussreich: Der amerikanische Milliardär Jon Stryker über seine Arcus Foundation spendete Hunderttausende Dollar an die Organisation. Hinzu kommen George Soros‘ Open Society Foundations mit mehreren Millionen über mehrere Jahre (genaue Finanzflüsse unklar). Und direkt aus Brüssel: Für 2026 erhält TGEU knapp eine Million Euro aus EU-Steuermitteln.
Der seit 2019 geltende «Gender-Affirming-Care» (geschlechtsbestätigende Behandlung) Behandlungsansatz basiert auf der Annahme, dass die Angleichung des Körpers an die gefühlte Geschlechtsidentität psychisches Leiden lindert. Allein der Begriff der «geschlechtsbestätigende Behandlung» gibt der behandelnden Person Recht, dass sie im falschen Körper geboren wäre. Der Sammelbegriff bezieht sich auf alle medizinischen und psychologischen Maßnahmen, die darauf abzielen, den Körper eines Transgender-Menschen seiner gefühlten Geschlechtsidentität anzupassen.
Diese Annahme ist nach der finnischen Studie nicht haltbar. Einen Zusammenhang zwischen geschlechtsumwandelnden Eingriffen und verbesserter psychischer Gesundheit fanden die Forscher nicht. Kaltiala ergänzt, dass die Aussage Transgender-Behandlungen würden das Suizidrisiko senken, als «gezielte Fehlinformation» einzuordnen sei.
Die Wissenschaft schlägt Alarm
Die WHO-Entscheidung linke Medienlandschaft steht nicht nur politisch, sondern auch wissenschaftlich zunehmend unter Beschuss. Im Jahr 2022, nur drei Jahre nach der WHO-Entscheidung, forderten 100 deutsche Wissenschaftler, Mediziner und Psychologen die Medien zu einer «faktenbasierten Darstellung biologischer Sachverhalte nach dem Stand von Forschung und Wissenschaft» auf. Kurz darauf schlossen sich 140 Wissenschaftler aus acht Ländern einem «Europäischen Manifest» an, initiiert von der französischen Psychologie-Professorin Céline Masson und der Psychoanalytikerin Caroline Eliacheff, das die «einseitige und unwissenschaftliche Berichterstattung» über Transsexualität anprangerte.
Viele frühere Studien zu diesem Thema wiesen methodische Schwächen auf: keine Kontrollgruppen, zu kurze Beobachtungszeiträume und hohe Abbrecherquoten. Die finnische Studie aber überwindet diese Ungenauigkeiten durch das landesweite Gesundheitsregister, das eine lückenlose Nachverfolgung über bis zu 25 Jahre ermöglicht.
Finnland und Schweden gehörten zu den ersten Ländern, die die Evidenz zur Transgender-Behandlung von Minderjährigen systematisch überprüften und ihre Leitlinien deutlich vorsichtiger fassten. England folgte 2024 mit dem wegweisenden Cass-Review. Im deutschsprachigen Raum hingegen halten die geltenden Leitlinien weiterhin am sogenannten transaffirmativen Ansatz fest.
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