Der Urlaub steht vor der Tür – und Sie hat’s mal wieder erwischt? Bevor Sie hektisch zum Arzt rennen: Holunder wirkt wahre Wunder! Das weiß auch der Biologe und Survival-Experte Johannes Vogel. In seinem Ratgeber „Pflanzliche Notnahrung“ zeigt er, wie wir uns die Gaben der Natur zunutze machen können. Hier mehr erfahren.

    Noch müssen wir nicht ums Überleben kämpfen. Doch das bedrohliche Szenario einer großen Krise rückt immer näher. Angst ist allerdings kein guter Ratgeber – und muss auch gar nicht sein. Denn: Vorbereitung ist alles! Mit dem Survival-Buch „Pflanzliche Notnahrung“ von Johannes Vogel können Sie sich gegen einen möglichen Nahrungsmittel-Notstand wappnen.

    Doch der umfassende Ratgeber ist auch jetzt schon sehr nützlich, denn er zeigt Ihnen, wie Sie sich aus dem Klammergriff der Pharmaindustrie befreien können. Wozu denn Pillen schlucken, wenn sich die Naturapotheke direkt vor der Haustür befindet? Ein Hausmittel, das momentan, aber auch im Herbst und Winter sehr nützlich sein kann, ist zum Beispiel der Holunder.

    Und den gibt es in Hülle und Fülle. Er wächst oft am Wegesrand oder auch im eigenen Garten. Entweder gedeiht er als kleiner Baum oder verzweigter Strauch. Bestimmt haben Sie schon mal Spaziergänger dabei beobachtet, wie sie die dunkelvioletten Beeren pflücken. Meist reifen die Früchte von April bis September.

    Holunder: Eine recht anspruchslose Pflanze, die als Halbstrauch, Strauch oder kleiner Baum wächst. Foto: nnattalli | Shutterstock.com

    Allerdings sind die kleinen Beeren nichts für Zwischendurch – es sei denn, Sie haben Verstopfung. Dann können Sie die rohen Kullern mit der Gewissheit verzehren, bald wieder auf Toilette gehen zu können. Sehr gut geeignet ist Holunder indes fürs heilsame Schwitzen. In seinem Ratgeber „Pflanzliche Notnahrung“ schreibt Experte Johannes Vogel dazu:

    „Brühen Sie sich einen frischen Holundertee auf, um einen gesunden Schweiß anzukurbeln. Dafür einfach einige der Blüten mit heißem Wasser übergießen.“

    Doch die Pflanze kann noch mehr: Wenn Sie ein Schnupfen ins Bett zwingt, kann ein Holunderblütensaft wahre Wunder bewirken. Vogel erklärt in seinem Buch:

    „Es konnte außerdem nachgewiesen werden, dass Holunderblütensaft eine beschleunigende Heilung bei Virus-Grippeinfektionen (Influenza) ermöglicht.“

    Achtung, Verwechslungsgefahr!

    Auch in der Krise gibt es Chance auf Entspannung: Eine köstliche Limonade ist ruckzuck selbst hergestellt, indem Sie einfach die frischen Holunderblüten in kühles Wasser tauchen. Erfrischung pur, ganz ohne Zucker und Lebensmittelindustrie. Oder die anspruchsvollere Variante: Limo aus Holundersirup.

    Überleben in der freien Wildbahn: Survival-Experten schwören auf Holunder als Notnahrung. Foto: Salienko Evgenii | Shutterstock.com

    Was viele gar nicht auf dem Schirm haben: Die Natur bietet uns tausende verschiedene Pflanzen als Heilmittel und gesunden Leckerbissen an. Kein Wunder also, dass da Verwechslungsgefahr besteht! Auch bei Holunder müssen Sie die Augen offenhalten.

    So warnt der Pflanzenspezialist Johannes Vogel in seinem Ratgeber:

    „Als gefährlich wird die Verwechslung des Schwarzen Holunders mit dem Zwergholunder beschrieben. Dieser hat im Vergleich zum Schwarzen Holunder einen gedrungenen Wuchs von etwa einem bis maximal zwei Metern Höhe. Der Blütenstand ist nicht über die gesamte Pflanze verteilt, wie das beim Roten und Schwarzen Holunder der Fall ist, sondern beschränkt sich auf die Pflanzenspitzen. Außerdem ist die dünne Borke oft violett gefärbt und riecht unangenehm.“

    Generell gilt bei Holunder: Egal ob rot oder schwarz, die Beere ist roh ziemlich ungesund und muss prozessiert werden. Dann können Sie die Pflanze sorgenfrei genießen!

    In den vergangenen Jahrzehnten und Jahrhunderten überlebten unsere Vorfahren ganz ohne Krankenhaus und Pharma-Pillen. Warum haben wir den altbewährten Heilmitteln den Rücken gekehrt? Mutter Natur stellt uns ihre Gaben kostenlos zur Verfügung. Wir müssen nur zugreifen!

    Gewappnet für die Krise und fit fürs Leben: Befreien Sie sich aus der Abhängigkeit von Big Pharma und Großkonzernen – greifen Sie auf gesunde Heil- und Nahrungsmittel zurück. Der Ratgeber „Pflanzliche Notnahrung“ des Biologen und Survival-Experten Johannes Vogel zeigt Ihnen, wie das geht. Besonders empfehlenswert für Laien und Neueinsteiger. Hier bestellen

    7 Kommentare

    1. Dorian Grau an

      Amüsant. "Noch müssen wir nicht ums Überleben kämpfen. Doch das bedrohliche Szenario einer großen Krise rückt immer näher. Angst ist allerdings kein guter Ratgeber."

      Erst andeuten, dass uns ein Kampf ums Überleben bevorsteht und gleich darauf behaupten, dass Angst kein guter Ratgeber ist.
      Compact in ihrer vollen Kontroverse zusammengefasst in drei Sätzen.

    2. Eduardo Luis Aprea an

      Es gibt mehr als 100 Sorten von Heilkräutern, für jeden Geschmack

    3. Eduardo Luis Aprea an

      Hallo hier in Südamerika, es kann auch in Nordamerika sein, die Ureinwohner oder Ureinwohner, oder sie nennen sie auch Indianer, wurden mit Kräutern gepökelt, diese Kräuter, die es noch in Hülle und Fülle auf dem gesamten amerikanischen Kontinent gibt, zum Beispiel in Córdoba (Argentinien) an einem Ort in den Bergen von Córdoba, genannt LA PAZ im Norden der Provinz, Es gibt eine riesige Plantage und Sammlung von Heilkräutern, die in Unternehmen verkauft werden.

    4. "Sommergrippe?"
      Das kann nicht sein!
      Schnell ins Testzentrum oder gleich Karl fragen…

    5. hang up your boots! an

      Miss Sophie sprintet durch den Kräutergarten. Gestern erst Fenchel, heute Holunder. Morgen bitte Weed! :-D

      • Ouzo hilft auch da. Hilft auch den ganzen Laden Deutschland und deren Politiker zu vergessen. Allerdings wird es hier etwas schwierig, da man sich hier jetzt jeden Tag die Birne zuschütten müsste!