Von 16,7 Prozent auf 37 Prozent! Das AfD-Ergebnis der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern ein großer Erfolg. Und zwei Wochen nach dem Paukenschlag von Sachsen-Anhalt zeigt sich: Die Wende ist nicht mehr aufzuhalten. Und wieder sind es die Menschen im Osten der Republik, die Geschichte schreiben. Bei COMPACT ab heute erhältlich: Die Silbermedaille „Ostdeutschland“ als Ausdruck der Hoffnung auf einen wirklichen Wandel. Hier mehr erfahren.

    Kann man sich mit Verlusten zum Wahlsieger erklären, während der Konkurrent, den man im Wahlkampf verbissen bekämpft hatte, sich kurzerhand verdoppelte? Manuela Schwesig von der SPD und den ihr ergebenen Staatsmedien gelingt das. Sie haben die amtierende Ministerpräsidentin seit Monaten konsequent nach oben geschrieben und ihren gezielten Feldzug gegen die AfD mit Leibeskräften gefördert. Am Ende sprangen 35,5 Prozent dabei heraus. Dies dürfte auch in naher Zukunft die Strohhalm-Politik des Altparteien-Blocks sein: Ein Kandidat stellt sich gegen die AfD und wird mit einer medialen Kampagne belohnt.

    Der Sieger heißt: AfD

    Es hat aber nach Lage der Dinge für die Sozis nicht gereicht. Die AfD ist mit 37 Prozent und einem Zuwachs von mehr 20 Prozent mit Abstand der Gewinner auch dieser Wahl in Mecklenburg-Vorpommern. Dass es trotz des Rückenwundes aus Sachsen-Anhalt letztlich nicht für 40 Prozent und mehr gereicht hat, könnte an einem Wahlkampf gelegen haben, der eher ein bisschen gemütlich daherkam. Es fehlte die Euphorie, die Ulrich Siegmund zuvor in seinem Bundesland hatte entfachen können. Dennoch ist das Ergebnis angesichts des Feuers öffentlich-rechtlicher Medien, Kirchenführungen, Gewerkschaftsbosse, aller anderen Parteien usw. grandios!

    Es geht immer auch um eine nachhaltige Entwicklung und Stabilität. Und hier hat die AfD die Nase klar vorn. Der 20-prozentige Anstieg hatte sich seit Wochen abgezeichnet und fußt auf einer offenkundig sehr stabilen Wählerschaft, die sich auch durch die massive Schwesig-Kampagne nicht beeindrucken ließ. Das SPD-Lager hingegen speiste sich aus kurzfristigen Wählern, die wahrscheinlich vielfach erst- und letztmals die Sozis wählten, allein, um die AfD zu stoppen. Man kann das nun drehen, wie man will: Der Wahlsieg gehört der AfD. Die Blauen haben sich den ersten Platz redlich verdient.

    Es ist der zweite Erfolg im Osten der Republik mit einem wahren Paukenschlag-Ergebnis. Der Osten steht auf! Dies versinnbildlichen wir mit unserer neuen Silbermünze „Ostdeutschland – Die Hoffnung“. Das Schmuckstück ist ab sofort im COMPACT-Shop zu beziehen.

    Alle weiteren Parteien wurden vom Schwesig-Hype zermalmt. Die CDU erlebt ein neuerliches Desaster und kommt nun noch auf 5,5 Prozent. Wie lange ist die Basis bereit, den Parteivorsitzenden Friedrich Merz noch zu dulden? Er, der seiner Partei ebenso massiv schadet wie dem Land, kann mit einem solchen Ergebnis nicht zur Tagesordnung übergehen. Direkt nach der ersten Prognose trat er vor die Hauptstadtpresse. Sein Auftritt war ebenso enttäuschend wie ernüchternd. Statt zurückzutreten, faselte er von seinen Reformen. Wirr!

    Grüne wurde mit Hilfe steuerfinanzierter NGO-Kampagnen in Mecklenburg-Vorpommern gerade so über die Fünf-Prozent-Hürde gehievt, die Linke kommt auf vergleichsweise magere 7,5 Prozent. BSW liegt exakt bei fünf Prozent, der FDP scheitert deutlich.

    Linke und AfD Wahlsieger in Berlin

    Bei der gleichzeitig stattfindenden Abgeordnetenhaus-Wahl in Berlin springt die Linke mit 24,5 Prozent an die Spitze, was in konservativen Kreisen für Schnappatmung sorgt. Die sozialen Probleme, einschließlich der Mietpreise, sind allerdings in der Hauptstadt derart enorm, dass man es den Wählern nicht verdenken kann, von CDU oder SPD abzukehren. Die CDU verliert denn auch fast zehn Prozent, eine hochverdiente Quittung für die Regenbogen-Politik der vergangenen Jahre unter Führung des Skandal-Politikers Kai Wegner, der das Amt der Regierenden Bürgermeisters von Berlin nun wirklich nach Kräften beschädigt hatte.

    Medienprofi und Klardenker: Leif-Erik Holm, AfD-Spitzenmann in Mecklenburg-Vorpommern, hier im COMPACT-Interview. Foto: COMPACT

    Die AfD kann sich mittlerweile auch in der Hauptstadt behaupten, kommt auf 16 Prozent. Nach 9,1 Prozent bei der vorausgegangenen Wahl ist dies ein bemerkenswerter Sprung. Noch vor wenigen Jahren wäre es ganz und gar undenkbar gewesen, dass die Partei von Alice Weidel und Tino Chrupalla im dortigen linksversiffen Hotspot Fuß fassen könnte. Genau dies aber ist eingetreten.

    Die Grünen verlieren gegenüber der letzten Abgeordnetenhauswahl 2023, kommen auf 15 Prozent der Stimmen. Das BSW liegt bei 5 Prozent, die FDP scheitert auch in Berlin.

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