Ein halbes Jahr fahndeten die Behörden der Bundesrepublik mit Hochdruck nach der Staatsfeindin Marla-Svenja Liebich, die das Establishment wie kaum eine andere vorgeführt hatte. Jetzt erfolgte der Zugriff in Tschechien. Und der Fall ist plötzlich wieder in allen Medien, denn auch die Solidarität wächst weiter. In unserem Artikel „Wie die Leoparden-Lady der Narren-Republik den Spiegel vorhält“ lesen Sie im Titelthema der COMPACT-Ausgabe „Spaß-Guerilla von Rechts – Eine Frau mit Eiern foppt die Gender-Mafia“ alle Hintergründe zu diesem spektakulären Fall.

    Donnerstagnachmittag im 2000-Einwohner-Ort Luby (Schönbach) im tschechisch-vogtländischen Grenzgebiet: Eine Spezialeinheit der örtlichen Polizei stürzt sich, nachdem ein Hinweis deutscher Behörden eingegangen war, auf Marla-Svenja Liebich. Die Widerstands-Ikone versucht noch, mit einem E-Roller zu flüchten, doch die Elite-Polizisten sind schneller. Es kommt zu einem Gerangel, am Ende wird Liebich festgenommen und in ein Gefängnis gebracht.

    Jetzt warten die tschechischen Behörden auf einen offiziellen Auslieferungsantrag der Bundesrepublik, wo die Haftstrafe von anderthalb Jahren – die nun beginnende Auslieferungshaft wird in aller Regel darauf angerechnet – vollstreckt werden soll. Doch ob Liebich zeitnah überstellt wird, ist unklar, es gibt Forderungen an die tschechische Politik, eine Auslieferung an die Bundesrepublik zu verweigern. Rechtlich möglich wäre das, Polen weigerte sich – in dem Fall skandalöserweise – jüngst bekanntlich ebenfalls, einen der Nord Stream 2 – Attentäter an die Bundesrepublik auszuliefern. Auch die tschechische Mitte-Rechts-Regierung könnte entscheiden, niemanden an einen anderen Staat auszuliefern, der für Worte, in der BRD als Volksverhetzung eingestuft, ins Gefängnis soll. Ob es soweit kommt? Unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich.

    Deutsche Behörden bereiten sich auf Überstellung vor

    Ob Marla-Svenja Liebich, die durch ihren Geschlechtswechsel eine bundesweite Debatte über das Selbstbestimmungsgesetz ausgelöst hatte und von vielen als Vorkämpferin gegen den Gender-Wahn betrachtet wird, tatsächlich ins Chemnitzer Frauengefängnis eingeliefert wird, ist ebenfalls unklar: Zwar könnte eine Überstellung zunächst an die entsprechende Einrichtung erfolgen, wo jedoch eine Untersuchung stattfinden soll, ob Liebich tatsächlich eine Frau ist. Während die Vorzeigetoleranten stets beteuern, jeder Mensch könne sein Geschlecht frei wählen und das sei zu akzeptieren, soll in diesem Fall eine Begutachtung durchgeführt werden, weil befürchtet würde, dass es sich nicht um eine „echte“ Geschlechtsänderung handeln würde. Nun, offener könnten die Widersprüche dieser Gender-Ideologie, die fast zu einer Art Kult geworden ist, nicht gezeigt werden.


    Wer ist der Mann, der im Alleingang das Selbstbestimmungsgesetz ad absurdum führte und sich einen Krieg mit den deutschen Behörden liefert? Lesen Sie in unserer Ausgabe mit dem Titelthema „Spaß-Guerilla von Rechts – Eine Frau mit Eiern foppt die Gender-Mafia“ das große Liebich-Potrait. Jetzt bestellen! 

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