Dänemark hat jetzt Zahlen zur Ausländerkriminalität vorgelegt, die einerseits erschreckend sind, andererseits aufzeigen, wie Transparenz in dieser Frage funktioniert. Da wird nichts vertuscht. In der BRD sieht das ganz anders aus, wie COMPACT in dem bemerkenswerten Spezialheft „Mädchen. Messer. Morde“ dokumentiert. Hier mehr erfahren.
Ein Dokument, frei von Scheuklappen und Vertuschungen: Dänemarks aktuelle Kriminalstatistik verschweigt erschreckend deutliche Unterschiede bei der Herkunft von Straftätern ausdrücklich nicht. Dadurch entsteht ein Lagebild, das die Situation nicht etwa politisch einfärbt oder Fakten verschweigt, sondern alles klar benennt. Aus diesen wahrheitsgemäßen Zahlen können dann politische Schlüsse gezogen werden.
Weg der Transparenz
Während in der Bundesrepublik die Erhebung und Veröffentlichung detaillierter Daten zur Kriminalität nach Herkunft seit Jahren stark eingeschränkt, „eingeordnet“ oder verschleiert wird, geht Dänemark den Weg der Transparenz. Die nationale Statistikbehörde Statistik Danmark stellt in diesem Zusammenhang umfassende und frei zugängliche Zahlen bereit. Die aufschlussreichen Daten erlauben es, die Herkunft verurteilter Straftäter präzise mit ihrem Anteil an der Bevölkerung zu vergleichen.
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Der dänische Datenanalyst Jonatan Pallesen hat die amtlichen Datensätze zusammengeführt und in anschauliche Balkengrafiken umgesetzt. Die Darstellungen zeigen für verschiedene Straftatenbereiche klar auf, wie stark bestimmte Nationalitäten im Verhältnis zu ihrem Bevölkerungsanteil über- oder unterrepräsentiert sind.
Als Referenzwert dient stets die dänische Bevölkerung mit dem Faktor 1. Bei Beispiel: Eine zentrale Grafik beleuchtet die vier häufigsten Herkunftsländer bei verurteilten Vergewaltigern (Datenbasis: Verurteilungen über einen längeren Zeitraum, relativ zum Bevölkerungsanteil):
• Dänen: Referenzwert 1 (entspricht ihrem Bevölkerungsanteil).
• Iraker: etwa 9-fach überrepräsentiert.
• Afghanen: etwa 11-fach.
• Syrer: etwa 16-fach.
• Somalier: etwa 20-fach.
Die Balken steigen entsprechend deutlich an und machen visuell klar, dass bei dieser schweren Straftat Männer aus bestimmten Herkunftsländern – vor allem aus muslimisch geprägten Ländern – im Verhältnis zu ihrem Anteil an der Gesamtbevölkerung wesentlich häufiger verurteilt werden.
Weitere Grafiken von Pallesen bestätigen ein vergleichbares Muster bei Gewalttaten:
• Raub: Somalier führen auch diesen Straftatbestand an, sind eindeutig überrepräsentiert, nämlich achtfach im Vergleich zur einheimischen Bevölkerung. Täter aus Tunesien (ebenfalls achtfach überrepräsentiert) und Marokko (siebenfach) folgen.
• Schwere Körperverletzung: Somalier erreichen Multiplikatoren von rund 17-fach im Vergleich zu Dänen.
• Einbruch und Diebstahl: Hier dominieren teilweise palästinensische Herkunft (oft unter „Libanon“ erfasst, da viele als Flüchtlinge aus diesem Land registriert sind) mit Werten um das 10-fache oder höher bei Erpressung (bis 27-fach).
In fast allen schweren Deliktsbereichen dominieren Herkunftsgruppen aus muslimisch geprägten Ländern oder Afrikas und Südasiens. Nur bei spezifischen Delikten wie Urkundenfälschung erscheinen gelegentlich andere afrikanische Gruppen (etwa aus Uganda oder Tansania).
Angaben auch zu den Kosten
Eine weitere Darstellung kombiniert Kriminalitätsraten mit fiskalischen Belastungen: Gruppen mit den höchsten relativen Verurteilungsraten, also in diesem Fall Somalier, verursachen die höchsten Netto-Kosten für den dänischen Steuerzahler.
Diese Grafiken basieren auf Verurteilungen und berücksichtigen den jeweiligen Bevölkerungsanteil. Sie sind interaktiv für jeden Bürger einsehbar und decken umfangreiche Zeiträume, oft von 2008 bis 2024 ab.
Zum Vergleich: Die Bundesrepublik Deutschland liefert via Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) zwar einige Hinweise zu Tatverdächtigen mit Migrationshintergrund, doch detaillierte, herkunftsgenaue Daten zu rechtskräftig Verurteilten fehlen weitgehend.
Dänemark zeigt, dass transparente Statistik kein Tabu sein muss. Die sozialdemokratische Regierung hat trotz linker Tradition auf Fakten gesetzt und Maßnahmen wie strengere Asylregeln und Abschiebungen ergriffen. Die Daten dienen nicht der Verschleierung, sondern dem Verständnis. So ist dann auch eine sachliche Debatte zu Zuwanderungsfragen möglich.
In Dänemark wird nicht vertuscht. In der BRD sieht das ganz anders aus, wie COMPACT in dem bemerkenswerten Spezialheft „Mädchen. Messer. Morde“ dokumentiert. Hier bestellen.






