Heute jährt sich der Geburtstag von Königin Luise zum 250. Male. Es ist die ideale Stunde, sich zu deutschen Traditionen zu bekennen und jetzt unsere wunderschöne Silbermünze „Königin Luise“ zu bestellen. Hier mehr erfahren.
Es ist eine faszinierende Geschichte: Als Napoleon Europa mit Krieg überzieht, erwägt der preußische König die Kapitulation. Für seine Ehefrau kommt das nicht in Frage. Sie drängt auf Widerstand und führt nach der Niederlage höchstpersönlich die Verhandlungen mit dem Franzosenkaiser.
Den Sieg von 1813 sollte sie nicht mehr erleben – dafür wird die Monarchin postum zur Ikone der Nationalbewegung. Dies vertiefen wir auch im neuen COMPACT-Sonderheft „Preußens Glanz“
Luise, so schien es, war auf der Sonnenseite des Lebens geboren. Mit der jüngeren Schwester Friederike wuchs das Fürstenkind aus dem Hause Mecklenburg-Strelitz bei ihrer Großmutter in Darmstadt auf. Hier erfuhr sie fast alles, was ihre spätere Persönlichkeit ausmachte – Herzenswärme, Empathie, Menschenkenntnis, Familiensinn, Kinderliebe, – nur eines erhielt sie nicht: eine gediegene Bildung.
Unsere neuen Gedenkmünzen:
• Friedrich der Große – der Leuchtstern und Retter Preußens!
• General Blücher – auch „Marschall Vorwärts“ genannt, der Sieger über Napoleon!
• Königin Luise – der Zauber Preußens!
• Völkerschlacht – die Befreiung von der Fremdherrschaft!Unser Silberbonus – nur für kurze Zeit:
Da der Silberkurs zuletzt beträchtlich gefallen ist, wollen wir unseren Kunden einen Bonus einräumen. Zwar können wir den Preis der Medaillen nicht senken, da wir selbst das Rohsilber noch zu Höchstkursen einkaufen mussten. Aber wir packen für alle Besteller ab sofort ein Geschenk dazu:
Für die Bestellung einer Silbermedaille geben wir als Bonus COMPACT-Spezial „Politische Verfolgung“ (Preis ansonsten 9,90 Euro) gratis dazu, bei zwei Medaillen gibt’s zusätzlich noch gratis COMPACT-Edition „Schwarzbuch Lügenpresse“ (Preis ansonsten 8,80 Euro), bei drei Medaillen noch gratis COMPACT-Edition „Schwarzbuch Angela Merkel“ (Preis ansonsten 8,80 Euro). Wenn Sie alle vier Preußen-Medaillen erwerben, schenken wir Ihnen den passenden Rahmen mit historischem Gemälde (Preis ansonsten 49,95 Euro) dazu. Hier alle Silbermedaillen.
Die stets unaufmerksame, verhuschte Schülerin hat später unter diesem Defizit sehr gelitten und versucht, es mit wahrem Feuereifer aus der Welt zu schaffen. Eine Liebesheirat mit Preußens Kronprinz Friedrich Wilhelm 1793 macht das Glück der 17-Jährigen zunächst vollkommen. In Berlin wird die schöne Luise voller Begeisterung empfangen. Sie ist anmutig, sanft, liebenswürdig, natürlich, charmant, ohne Allüren und Dünkel neben ihrem wortkargen, überforderten und oft unsicheren Gatten, darüber hinaus besitzt sie Schlagfertigkeit und Mut zur Entscheidung.
Letzteres sollte noch eminent politische Dimensionen erreichen. Denn nach der verheerenden Niederlage 1806 bei Jena und Auerstedt gegen die Franzosen stürzte Preußen in die schwerste Krise seiner Geschichte.
Der seit 1797 regierende Friedrich Wilhelm III. stand mehrfach kurz davor, sich Napoleon bedingungslos zu unterwerfen. Schließlich zog er Anfang 1807 die Flucht ins ostpreußische Memel vor. Auf dieser gefahrvollen Reise bei eisigem Schneesturm in einer offenen Kutsche zog sich die wahrscheinlich an Typhus schwer erkrankte Luise eine Lungenentzündung zu, an der sie früh sterben sollte.
Modedame, Reformerin, Staatsfrau
Mit all ihren Kräften hatte sie sich gegen eine Kapitulation gestemmt und den König mehrfach nachdrücklich aufgefordert, „nur keinen schändlichen Frieden“ zu schließen. Der schwedische Gesandte Gustav von Brinkmann bemerkte zu jener Zeit: „Die Königin hat nicht einen Augenblick Heldenmut und Standhaftigkeit verleugnet.“ Der spätere Staatskanzler Karl August von Hardenberg schrieb: „Auf ihre richtige Einsicht, ihren Patriotismus und ihr Ehrgefühl setze ich noch meine einzige Hoffnung.“
Aus der unpolitischen Modedame (mit ihrem berühmten Halstuch setzte sie einen Akzent im damaligen Frauenkostüm) wurde allmählich eine verantwortungsvolle Staatsfrau. Zeitlebens trat sie für ein Bündnis mit Russland ein und das keineswegs nur wegen ihrer anfangs schwärmerischen Zuneigung für den hübschen Zaren Alexander I., sondern aus politischem Kalkül.
Hellsichtig erkannte sie die Ursachen der preußischen Niederlage: „Wir sind eingeschlafen auf den Lorbeeren Friedrich des Großen, welcher, der Herr seines Jahrhunderts, eine neue Zeit schuf. Wir sind mit derselben nicht fortgeschritten, deshalb überflügelt sie uns.“

Die Königin verständigte sich mit Staatsmännern wie dem Freiherren vom Stein (er wurde nur durch ihre Fürsprache leitender Minister) und seinem Nachfolger Karl August von Hardenberg; sie kooperierte mit Militärs wie Scharnhorst und Gneisenau.
Die von Friedrich Wilhelm III. eher argwöhnisch beäugten Reformen in Staat, Wirtschaft und Armee wurden von seiner Gemahlin oft mit sanftem Druck durchgesetzt. Allein dass man nicht den verantwortlichen Monarchen, sondern Luise 1807 nach Tilsit sandte, um mit Napoleon einen erträglichen Frieden auszuhandeln, war unerhört. Dergleichen hatte es seit dem durch Fürstinnen geschlossenen „sogenannten Damenfrieden“ von Cambrai (1529) nicht mehr gegeben.
Für die Königin war das ein demütigender Bittgang, weil Napoleon sie zuvor in seinen Bulletins mehrfach als Kriegstreiberin beschimpft und als „Amazone“ verspottet hatte. Immerhin musste der Franzosenkönig seiner Gemahlin Joséphine gestehen, wäre er noch eine halbe Stunde länger mit Luise zusammen gewesen, hätte er ihr womöglich Zugeständnisse gemacht, die ihn hinterher gereut hätten-
Deutsche aus vollem Herzen
Mit Wilhelm von Humboldt und dem Mediziner Christoph Wilhelm Hufeland verband sie eine innige Freundschaft. Humboldt schrieb über Luise: „Sie besaß in höchstem Grade die Gabe, zu beleben und zu festigen allein schon durch ihre Gegenwart, selbst in gefahrvollen Augenblicken. Sie erkannte alle Talente, sie besaß die Kunst, auch solche zu erkennen, die selbst nicht im Mindesten hervortraten.“ Das betraf auch die eigene Kinderschar.
„Ich bin Deutsche aus vollem Herzen“, schrieb sie im Sommer 1809 an die Kaiserin Maria Ludovika von Österreich. Auch das war ungewöhnlich zu jener Zeit. In erster Linie empfanden sich Menschen damals als Bayern, Preußen, Sachsen oder Württemberger. Der Begriff Deutschland schien eher ins zu jener Zeit verachtete Mittelalter zu passen.
Auch hier erwies sich Königin Luise als Vorbotin des aufkommenden Nationalgefühls unserer Vorfahren. Sie hatte ihre Lektion gelernt. Doch die Vollendung des Befreiungskampfes der Deutschen von der napoleonischen Fremdherrschaft sollte sie nicht mehr erleben. Dass sie 1810 im Alter von nur 34 Jahren stirbt, verleiht Luise den Nimbus einer Märtyrerin.
Luise spielt eine wesentliche Rolle im neuen COMPACT-Geschichtsheft „Preußens Glanz“. Dort finden Sie eine erstklassige Würdigung der großen Deutschen aus der Feder von Jan von Flocken. Hier bestellen. Dazu legen wir Ihnen gerade heute die neue Silbermünze „Königin Luise“ ans Herz. Gibt es hier.




