Bundesweit ist die CDU im Sturzflug, kommt laut einer jüngsten Umfrage nur noch auf 18 %. An der Parteibasis macht sich zunehmend Unmut breit, bei manchem scheinen sogar die letzten Sicherungen durchzubrennen – ein prominenter CDU-Politiker aus dem Erzgebirge will jetzt sogar den Reichstag brennen sehen. Um einen AfD-Sieg zu verhindern? Die passende Antwort darauf ist unsere Kanzlermedaille Kanzlermedaille Alice Weidel aus feinstem Silber – ein patriotisches Bekenntnis. Hier mehr erfahren.
Hans Jürgen Fischer ist ein politisches Urgestein in der ehemaligen CDU-Hochburg Erzgebirge. Als ehemaliger Kämmerer der Stadt Aue-Bad Schlema gilt Fischer als Vertrauter von Langzeit-Oberbürgermeister Heinrich Kohl, bekleidet außerdem seit Jahrzehnten Funktionen in der regionalen CDU, derzeit als Schatzmeister des Stadtverbandes. Und sorgt jetzt für einen Skandal, der weit über das Erzgebirge hinaus Wellen schlägt.
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COMPACT unterstützen„Der Reichstag könnte auch gern nochmal brennen“, schreibt Fischer in einem Beitrag auf Facebook, versehen mit mehreren Feuer-Smileys, die einen Brand symbolisieren. Gefallen ist die Aussage im Kontext einer Diskussion über die allgemeine politische Situation, bei der sich Bürger über die steigenden Spritpreise und die daraus resultierende Wut breiter Bevölkerungsteile aufregten. Ob sich Fischer dabei mit diesen solidarisch zeigte oder seinen Aufruf, der mit dem Satz „Deutsche wehrt euch“ endet, gegen die unzufriedenen Menschen wandte, ist nicht klar ersichtlich. Insgesamt wirkt die Aussage verwirrend, zumal unklar bleibt, welche Folgen der CDU-Mann mit einem Reichstagsbrand erreichen möchte.

Erinnerungen an Reichstagsbrand 1933
Die Wortwahl dürfte jedoch kein Zufall sein, sondern weckt Erinnerungen an das Inbrandsetzen des Berliner Reichstagsgebäudes in der Nacht auf den 28. Februar 1933. Wer jedoch angesichts des historischen Kontextes erwartet hätte, dass die CDU unverzügliche Konsequenzen gegen ihr radikalisiertes Vorstandsmitglied ergreift, irrt sich. „Wir werden mit Herrn Fischer dazu ein Gespräch führen und unsere Position deutlich machen“, heißt es in einer Pressemitteilung des Stadtverbandes jener Partei, deren Funktionäre ansonsten nicht müde werden, Politikern von AfD und anderen patriotischen Organisationen Extremismus vorzuwerfen und dabei auch nicht davor zurückschrecken, Jahrzehnte zurückliegende Äußerungen aufzuwärmen, um daraus politisches Kapital zu schlagen. Nur bei ihren eigenen Parteigenossen sind die Christdemokraten augenscheinlich nachsichtig.
Schärfer gibt sich indes die Stadtverwaltung Aue-Bad Schlema, die in einer Pressemitteilung beklagt, dass „Schlagzeilen und Kommentare wie diese […] mit Sicherheit nicht zum guten Image der Stadt“ beitragen würden. Möglichkeiten, gegen Fischer vorzugehen, gäbe es aber nicht, da dieser kein Beamter im Ruhestand sei, sondern als ehemaliger Kämmerer lediglich Zivilangestellter gewesen wäre.

Stefan Hartung verurteilt Doppelmoral der CDU
Bundesweit stand Aue-Bad Schlema im Sommer 2026 schon einmal im Fokus: Durch die Oberbürgermeisterwahl, bei der eine Einheitsfront, die von Antifa über Linkspartei und SPD bis zur CDU reichte, nach Auszählung der Briefwahllokale knapp mit 52,7 % gegen Freie Sachsen – Herausforderer Stefan Hartung gewann. Auch Fischer gehörte seinerzeit zu den Unterstützern des CDU-Bewerbers, im Vorfeld war aus den Reihen der örtlichen Union massiv mit Extremismusvorwürfen gegen den Stadt- und Kreisrat Hartung Stimmung gemacht worden. Der nimmt die neuesten Eskapaden der CDU zum Anlass, um zum Gegenschlag auszuholen: „Wenn der Schatzmeister des CDU-Stadtverbandes Aue-Bad Schlema, rechte Hand des Noch-Obs Heinrich Kohl und des vorläufig gewählten OBs Marcus Hoffmann, sowie ehemaliger Stadt-Kämmerer öffentlich aufruft, den Reichstag in Brand zu setzen, dann hört definitiv der Spaß auf! Der Reichstag ist ein zentrales Wahrzeichen unserer deutschen Nation und wen CDU-Vertreter ein Problem damit haben, dass sie dort selbstverschuldet kein Politik-Monopol mehr haben, sondern mittlerweile eben auch oppositionelle Kräfte wie die AfD in zunehmender Stärke vertreten sind, ist dies in einer Demokratie so zu akzeptieren!“.

Unklar ist bisher, ob bereits strafrechtliche Ermittlungen, etwa wegen der Billigung von Straftaten oder des Aufrufs dazu, gegen Fischer eingeleitet worden sind. Für die CDU in Aue-Bad Schlema wäre es indes nicht der einzige aktuelle Ärger: Erst am Dienstag wurde bekannt, dass der Datenschutzbeauftragte des Freistaates Sachsen Manipulationen bei der Oberbürgermeisterwahl, die durch einen örtlichen Arzt, der im Wahlkampf Patientendaten für Diffamierungstexte gegen Stefan Hartung missbrauchte, als Rechtsverstoß eingestuft hat. Während die Wahlanfechtung mittlerweile vor dem Verwaltungsgericht Chemnitz als Klage anhängig ist und der Urnengang möglicherweise annulliert werden könnte, wird die Luft für Marcus Hoffmann und seine CDU zunehmend dünner, die erzgebirgische CDU steckt in einer tiefen Krise. Inklusive unübersehbarer Radikalisierungstendenzen, wie der Fall Fischer belegt.
Die CDU ist am Ende. Es wird höchste Zeit für einen politischen Neuanfang in diesem Land. Unser Beitrag dazu ist die Kanzlermedaille Kanzlermedaille Alice Weidel. Aus feinstem Silber – ein patriotisches Bekenntnis. Hier mehr erfahren.




