Immer mehr deutsches Kindergeld fließt direkt in die Ferne. Wer solche Unglaublichkeiten nicht länger hinnehmen will, muss auf Protest setzten. Wir legen Ihnen das Büchlein „101 Gründe, AfD zu wählen“ ans Herz. Hier mehr erfahren.
Man fasst sich an den Kopf: Die Familienkasse hat im vergangenen Jahr weit mehr als 500 Millionen Euro Kindergeld auf ausländische Konten ausbezahlt. Das sind unsere Steuergelder! Die jetzt offiziell von der Bundesagentur für Arbeit mitgeteilte Zahl lautet 528 Millionen Euro Steuergeld für im Ausland lebende Kinder 2025. Damit haben sich die Zahlen seit 2011 um mehr als 1.000 Prozent (!) erhöht.
Insgesamt erhielten im vergangenen Jahr 291.292 Kinder und Jugendliche im Ausland die entsprechenden staatlichen Leistungen. Die größte Gruppe unter ausländischen Kindergeldempfängern waren Polen mit 112.384 Kindern oder Jugendlichen.
Wagenknecht und Weidel protestieren
Zumeist handelt es sich bei den Empfängern um in der BRD sozialversicherungspflichtig Beschäftigte aus dem Bereich der Europäischen Union, deren Kinder im Heimatland leben. Die Bundesagentur dazu: „Kindergeld erhält grundsätzlich nur, wer seinen Wohnsitz oder seinen gewöhnlichen Aufenthalt im Inland hat oder in Deutschland unbeschränkt steuerpflichtig ist. Dann kann etwa für EU-Arbeitnehmer ein Anspruch auf Kindergeld für im Heimatland lebende Kinder bestehen.“
BSW-Gründerin Sahra Wagenknecht gab sich mit Blick auf die Zahlen empört. Gegenüber der Bild befand sie, der deutsche Staat lasse sich „ausnehmen wie eine Weihnachtsgans“. Während viele Menschen auf die Tafel angewiesen seien, werde „nach Bukarest das Steuergeld überwiesen“, kritisierte Wagenknecht mit Blick auf die zahlreichen Berechtigten in Rumänien. Und: „Kindergeld für Kinder, die gar nicht in Deutschland leben, darf es nicht länger geben.“ Vor einiger Zeit hatte sich auch AfD-Chefin Alice Weidel entsprechend positioniert: „Solche Anreize zur Einwanderung in unser Sozialsystem müssen sofort beseitigt und Missbrauch verhindert werden.“
In der Tat haben die allermeisten Bundesbürger angesichts der dramatischen wirtschaftlichen Lage der Republik kein Verständnis dafür, wenn Geld in diesem Umfang an ausländische Berechtigte ausgeschüttet wird. Immer wieder erleben wir dabei Fälle von krassem Missbrauch dieses Umstandes. Denn das deutsche Sozialsystem lädt in Kombination mit EU-weiten Regelungen zu betrügerischen Machenschaften geradezu ein. Oftmals sind beispielsweise nur Schein-Wohnsitze in der BRD gemeldet, um sich Berechtigungen zu erschleichen.
Teils organisierter Missbrauch
Die Bild zitierte zum Thema vor einiger Zeit die CDU-Finanzexpertin Antje Tillmann: „Es gibt unterschiedliche Gründe dafür, dass Eltern im Ausland lebender Kinder Kindergeld erhalten.“ Sie verweist auf Kinder in Deutschland lebender Familien, „die nur kurzfristig im Ausland leben“, etwa für ein freiwilliges soziales Jahr. Das ist natürlich Unsinn, denn solche Berechtigte stellen insgesamt kein Problem dar. Tillmann dann weiter: „Eine andere große Gruppe besteht aus Kindern, die dauerhaft im europäischen Ausland leben und bei denen mindestens ein Elternteil in Deutschland erwerbstätig ist.“ Und dann sie ergänzt fast beiläufig: „Eine dritte Gruppe besteht aus den wenigen, ärgerlichen Missbrauchsfällen (…).“ Dass es hier oftmals bandenmäßig und hochgradig organisiert zugeht, verschweigt sie.
Wer solche Unglaublichkeiten nicht länger hinnehmen will, muss auf Protest setzten. Wir legen Ihnen das Büchlein „101 Gründe, AfD zu wählen“ ans Herz. Hier mehr erfahren.





