Candace Owens, reichweitenstarke US-Influencerin und frühere Weggefährtin Charlie Kirks bei Turning Point USA, hat einen Zusammenhang zwischen dem Iran-Krieg und dem Attentat auf Kirk hergestellt. Das passt zu den Recherche-Ergebnissen, die wir über diesen Mord in unserer Ausgabe „Attentate, die die Welt veränderten“ präsentieren. Hier mehr erfahren.
Derzeit läuft auf dem Youtube-Kanal von Candace Owens eine neue mehrteilige Serie: In „The Bride of Charlie“ gehen sie und ihr Team investigativ Ungereimtheiten im Lebenslauf von Charlie Kirks Witwe Erika nach und hinterfragen ihren Hintergrund, ihre rasche Übernahme von Turning Point USA (TPUSA) nach Charlies Tod und weist handfeste Lügen und dunkle Verbindungen nach.
Charlie Kirk stand den Kriegstreibern im Weg
In der vierten Episode, die am 4. März veröffentlich wurde, geht Candace noch einmal auf Charlie selbst ein und zeigt anhand diverser X-Posts und sonstiger Äußerungen, dass sich der am 10. September 2025 in Orem, Utah, durch ein Attentat aus dem Leben gerissene Trump-Influencer glasklar gegen einen „full scale war“, also einen umfassenden Krieg, gegen den Iran aussprach und vor den unkalkulierbaren Folgen warnte. Zugleich wandte sich Kirk vehement gegen die Neocons in der Republikanischen Partei, die den Präsidenten zu einem solchen Schritt drängten.
Candace Owens wörtlich:
„Wir haben euch damals [nach der Operation Midnight Hammer am 22. Juni 2025, also dem US-Angriff gegen den Iran im Rahmen von Israels Zwölftagekrieg] die Wahrheit gesagt: Sie wollten einen umfassenden Krieg. Das war es, was Bibi [Benjamin Netanjahu] wollte, was die Zionisten um Trump herum wollten. Und die eine Person, die zwischen Amerikas Beteiligung an einem umfassenden Krieg im Iran stand, war Charlie Kirk.“
Candace weiter: „Charlie Kirk war im Weißen Haus und er überzeugte Trump davon, dass es eine schreckliche Idee sei, die seine Unterstützung würde einbrechen lassen und sein Vermächtnis ruinieren würde. Er [Netanjahu] und seine Günstlinge waren wütend: Charlie Kirk, 31 Jahre alt, er ist die Person, die uns daran hindert, das zu bekommen, was wir wollen.“
Sie fährt fort:
„Es ist meine persönliche Überzeugung, dass dies genau der Grund ist, warum sie sich verschworen haben, um dieses Hindernis nur Monate später endgültig zu beseitigen. (…) Es ist sehr wahrscheinlich, dass ein Plan in Gang gesetzt wurde, nachdem Charlie Bibis Wünsche im Weißen Haus durchkreuzt hatte. Ich glaube auf der Grundlage von Beweisen, dass Charlies Ermordung wahrscheinlich eine sehr ausgeklügelte Militäroperation war, die dazu gedacht war – und hier ist der bizarre Teil, so wahnsinnig sind diese Leute – seinen Mord ironischerweise dazu zu nutzen, die amerikanische Unterstützung für Israel zu festigen.“
Deshalb sei Netanjahu nach dem Mord an Charlie Kirk „sofort auf Sendung“ gegangen, „um euch alle daran zu erinnern, wie sehr er Israel liebte“.
Gegen Regime Change im Iran
Tatsächlich lässt sich Kirks ablehnende Haltung zu einem Krieg gegen den Iran an zahlreichen X-Posts seit 2020 ablesen:
3. Januar 2020: Charlie Kirk nennt die Regierung in Teheran zwar ein „böses Regime“, die USA müssten jedoch Disziplin und Zurückhaltung wahren, um einen weiteren endlosen Krieg in der Region zu vermeiden. Sein Appell: „Sand und Tod werden uns weiter ruinieren. KEIN KRIEG mit dem Iran!“
8. Januar 2020: Kirk lobt Trumps Zurückhaltung nach iranischen Provokationen (z. B. Angriff auf US-Botschaft) und nennt die „Trump-Doktrin“ pragmatisch, im Gegensatz zu den Vorstellungen der „Kriegstreiber“. Er warnt davor, dass die Linke Trump im Falle einer Intervention als Kriegshetzer darstellen werde, obwohl er keinen Krieg wolle.
3. April 2025: Kirk warnt vor „Kriegstrommeln“ in Washington und nennt es einen „katastrophalen Fehler“, einen Krieg gegen den Iran zu beginnen. Er kritisiert erneut neokonservative „Kriegstreiber“, die junge Amerikaner in den Tod schicken wollten, und plädiert für einen Rückzug aus dem Nahen Osten.
17. Juni 2025: Kirk beschreibt zwei Extreme in der US-Außenpolitik: Radikale Interventionisten (wie Lindsey Graham) und Isolationisten. Er positioniert sich näher bei den Isolationisten, kritisiert Regime-Change-Bestrebungen im Iran, da diese Chaos stifteten, und lobt erneut Trumps Pragmatismus.
17. Juni 2025: Kirk kritisiert Senator James Lankford (ein „Offene-Grenzen-Zelot“) für dessen Forderung nach Regime Change in Iran und wirft ihm vor, nie auf der Seite der republikanischen Basis zu stehen, während er nun für einen Bürgerkrieg im Nahen Osten plädiere.
19. Juni 2025: Kirk wendet sich erneut gegen einen Regime Change in Iran, da dieser ein Machtvakuum schaffen, ethnische Spannungen verschärfen und letztlich scheitern werde – wie im Irak, in Afghanistan und Libyen. Er wirft „Kriegsfalken“ vor, „die Gewässer zu trüben“ und einen Regime Change als einfach darzustellen, was verantwortungslos sei.
Bruch mit der Israel-Lobby
War diese konsequente Haltung Kirks Todesurteil? Fakt ist: Auf dem Student Action Summit von Turning Point USA Mitte Juli in Tampa, Florida, dürfte ein Auftritt von Tucker Carlson bei den bisherigen Sponsoren der Organisation aus der Israel-Lobby für Zähneknirschen gesorgt haben. Vor versammelter Mannschaft dröselte die MAGA-Ikone die Verbindungen zwischen Jeffrey Epstein und dem Mossad auf und bezeichnete den pro-israelischen Milliardär Bill Ackman auf offener Bühne als „Betrüger“, der sich im „Dunstkreis“ von Epstein herumgetrieben habe.
Dies und ähnliche Vorfälle, die wir in der COMPACT-Ausgabe „Attentate, die die Welt veränderten“, beleuchten, blieben nicht folgenlos. Im Interview mit der konservativen Influencerin Megyn Kelly berichtete Charlie wenige Wochen später, am 6. August, sichtlich bleich im Gesicht: „Ich habe Nachrichten bekommen, Megyn, in denen ich als Antisemit bezeichnet werde.“ Irritiert stellte er fest: „Ich habe weniger Möglichkeiten, die israelische Regierung zu kritisieren als die Israelis selbst. Und das ist wirklich sehr, sehr seltsam.“ Schließlich sagte er:
„Wir sind Amerikaner, wir sind zuallererst Amerikaner, Punkt. Ende der Geschichte.“
Wie unzufrieden seine Geldgeber mit ihm waren, erklärten sie ihm am 8. August, etwa einen Monat vor seiner Ermordung, in einem luxuriösen Ressort in den Hamptons. Wie Max Blumenthal, Chefredakteur des US-Investigativportals The Grayzone, unter Berufung auf Teilnehmer dieses „Influencer-Retreat“ berichtete, geriet die von Ackman einberufene Versammlung von rund einem Dutzend Pro-Israel-Aktivisten zum Tribunal.
Charlie soll von dem Milliardär und einer Natascha „angeschrien“ worden sein, bevor man ihm dann eine „detaillierte Liste seiner Verfehlungen“ vorlegte. Kirk sei, wie der Insider sagte, über diesen Umgang „erschrocken“ gewesen. Ackman stritt diese Darstellung nach Charlies Ermordung ab.
„Sie werden mich umbringen!“
Die Spannungen verschärften sich weiter. Candace Owens veröffentlichte Anfang Oktober 2025 Auszüge aus einem Chat, der nur 48 Stunden vor dem Attentat auf Charlie Kirk geführt wurde. Daran nahmen neben Kirk unter anderem dessen evangelischer Pastor, ein Rabbi und der israelnahe US-Kommentator Josh Hammer teil.
Die entscheidenden Passagen:
Charlie Kirk (3:48 PM): „Gerade wieder einen riesigen jüdischen Spender verloren. 2 Millionen Dollar pro Jahr, weil wir Tucker {Carlson} nicht absagen. Ich überlege, Candace {Owens} einzuladen.“
Unbekannter Absender (3:50 PM): „Uggghh.“
Charlie Kirk (3:54 PM): „Jüdische Spender bedienen alle Stereotypen. Ich kann und werde mich nicht so schikanieren lassen.“
Charlie Kirk (3:54 PM): „Das lässt mir keine andere Wahl, als die pro-israelische Sache zu verlassen.“
Doch das war noch nicht alles! Am 9. September, also genau einen Tag vor dem Attentat, nahm Kirk an einer Zoom-Konferenz über „antiisraelische Herausforderungen“ bei seiner anstehenden College-Tour teil. Wieder mit dabei: besagter Rabbi und Josh Hammer. Laut Candace Owens soll Kirk noch während des Zoom-Meetings mehreren Leuten per Kurznachricht in Großbuchstaben geschrieben haben: „SIE WERDEN MICH UMBRINGEN!“
Alle verschwiegenen Hintergründe und Ungereimtheiten beim Mord an Charlie Kirk finden Sie in unserer Enthüllungsausgabe „Attentate, die die Welt veränderten“. Lassen Sie sich nicht länger an der Nase herumführen, sondern sichern Sie sich die wahren Fakten. Hier bestellen.





