Die Zahl der Kriegsdienst-Verweigerer steigt immer weiter an und erreicht im ersten Quartal 2026 jetzt einen neuen Rekord. Das ist eine klare Ansage für diejenigen, die eine Wiedereinführung der Wehrpflicht durchgesetzt haben. In unserer COMPACT-Ausgabe „Der Totengräber. Wie Merz Deutschland das Grab schaufelt“ greifen wir diese gesellschaftliche Debatte auf. Hier mehr erfahren.
3493 Anträge auf Kriegsdienstverweigerung wurden im ersten Quartal 2026 bereits gestellt, wie u.a. die Welt aktuell berichtet – das sind fast so viele wie im gesamten Jahr 2025, wo mit 3867 entsprechenden Anträgen bereits ein Höchstwert verzeichnet wurde. Der nun um ein Vielfaches übertroffen werden könnte, Stand jetzt wird von mindestens 15.000 entsprechenden Ersuchen ausgegangen. Und das, obwohl den meisten Bürger die Möglichkeit eines entsprechenden Verfahrens bisher überhaupt nichtb ekannt ist.
Jeder Bürger kann Antrag stellen
Angesichts von 82 Millionen Einwohnern ist eine Zahl von rund 15.000 Anträgen zwar überschaubar, was aber eben primär auf das relativ unbekannten Verfahrensprozedere zurückzuführen sein dürfte. Um einen Antrag auf Kriegsdienstverweigerung (KDV) in Deutschland zu stellen, muss das entsprechende Schriftstück beim beim Karrierecenter der Bundeswehr eingereicht werden, welches den Antrag anschließend das Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA) weiterleitet.

Der Antrag muss eine schriftliche Begründung und einen Lebenslauf enthalten, sowie auf Artikel 4, Absatz 3 des Grundgesetzes, die Verweigerung des Dienstes an der Waffe, verweisen. Eine Ablehnung nur aus politischen Gründen ist gesetzlich nicht vorgesehen. Vor der endgültigen Entscheidung über den Antrag durch muss eine Musterung des Antragstellers erfolgen, um die gesundheitliche Eignung für den Wehrdienst festzustellen – angesichts der geringen Kapazitäten, die heute bei der Bundeswehr dafür bestehen, würde eine sprunghafter Anstieg entsprechender Kriegsdienst-Verweigerungsanträge in den sechs oder gar siebenstelligen Bereich vermutlich zu jahrelangen Bearbeitungszeiten führen.
Unser Geschenk für Sie! COMPACT-Spezial „AfD – Erfolgsgeschichte einer verfemten Partei“. Mit Interviews und Porträts von Alice Weidel, Tino Chrupalla, Björn Höcke und anderen Köpfen. Außerdem: Glasklare Analysen, strategische Debatten, die Parteigeschichte und vieles mehr. Diese Ausgabe (sonst 9,90 Euro) VERSCHENKEN wir an alle Kunden, die bis Dienstag (26. Mai 2026, 24 Uhr) etwas in unserem Shop bestellen. Nutzen Sie die Gelegenheit: Decken Sie sich ein mit unseren Magazinen, Silber-Medaillen, DVDs und anderen Produkten. Zu wirklich jeder Bestellung gibt es die GRATIS-Ausgabe obendrauf! Hier geht’s zur Bestellung und damit automatisch zum Geschenk!
Gigantische Aufrüstungswelle geplant
Pistorius, Merz und Co wollen die Bundeswehr von derzeit rund 183.000 Soldaten bis 20235 auf rund 260.000 Kämpfer ausbauen, um „kriegstüchtig“ zu werden. Dafür braucht die NATO-Armee neues Personal, was mit verschiedenen Kampagnen derzeit händeringend angeworben werden soll. Weil jedoch den Verantwortlichen selber bewusst ist, dass diese freiwilligen Angebote nicht ausreichen, wurde im Dezember 2025 der erste Schritt für die Wiedereinüfhrung der Wehrpflicht im Bundestag durchgesetzt, mit dem Ziel, die erforderliche Zahl der Rekruten zu gewinnen. Geling das – erwartungsgemäß – nicht auf dem Weg der Freiwilligkeit, ist eine schrittweise Verschärfung zu befürchten.
Keine deutschen Soldaten für fremde Interessen: In unserer COMPACT-Ausgabe „Der Totengräber. Wie Merz Deutschland das Grab schaufelt“ diskutieren die beiden AfD-Politiker Rüdiger Lucassen und Hans-Thomas Tillschneider zum Thema „AfD für Wehrpflicht – echt jetzt?“. Jetzt das Heft bestellen!






