In Norwegen hat der Gebrauch von Medikamenten gegen Herz- und Kreislauferkrankungen in der Altersgruppe zwischen 14 und 44 Jahren um 28 Prozent zugenommen! Ein Alarmsignal. Wie sieht es bei uns aus? Der Sensationsfilm „Nur ein Piks“ klärt auf. Hier mehr erfahren.
Nur wenige kennen den norwegischen Wirtschaftsprofessor Jarle Aarstad. In den vergangenen Wochen hat er auf der Plattform und X auf eine bemerkenswerte Entwicklung im norwegischen Gesundheitssystem aufmerksam gemacht. Das norwegische Folkehelseinstituttet (Norwegian Institute of Public Health, NIPH) veröffentlichte Daten zum Verbrauch von Herz- und Kreislauf-Medikamenten (ATC-Gruppe C), die aufhorchen lassen: Fast 28 Prozent mehr Verordnungen bei 15- bis 44-Jährigen.
Laut den Zahlen des NIPH stieg die Anzahl der Personen zwischen 15 und 44 Jahren, die Herz-Kreislauf-Medikamente erhalten haben, von 2020 bis 2025 um fast 28 Prozent. Der Anstieg begann 2021 – genau in dem Zeitraum, in dem die COVID-19-Impfkampagne auch für die jüngere Bevölkerung in Norwegen hochgefahren wurde.
Eindeutige Entwicklung
Betrachtet man nicht die absoluten Zahlen, sondern die Verordnungen pro 1.000 Einwohner, wird das Bild noch deutlicher. Zwischen 2013 und 2020 bewegte sich der Wert in der Altersgruppe zwischen 15 und 44 relativ stabil zwischen etwa 48 und 50 pro 1.000. Der Mittelwert lag bei rund 48,9. Es gab leichte Schwankungen, aber keinen erkennbaren Trend. Ab 2020 änderte sich das dramatisch.
Der Wert stieg nahezu linear Jahr für Jahr an und erreichte 2025 62,64 pro 1.000 Einwohner. Das entspricht einem Anstieg von 27,8 Prozent gegenüber 2020. Die Korrelation mit einer linearen Trendlinie liegt bei über 0,99 – ein extrem starker, regelmäßiger Anstieg.
Der Trend zeigt sich in fast allen Fünfjahres-Altersklassen: In den älteren Gruppen (35–44 Jahre) war zwischen 2013 und 2020 teilweise sogar ein leichter Rückgang oder Stagnation zu beobachten. Ab 2020 stieg der Verbrauch dagegen stark an; In der Gruppe zwischen 30 und 34 Jahren beispielsweise nur um 2,1 Prozent von 2013 bis 2020, aber um 30,6 Prozent von 2020 bis 2025.
Insgesamt war der Zuwachs in den Jahren zwischen 2020 und 2025 in jeder Altersklasse deutlich stärker als in vergleichbaren früheren Fünfjahreszeiträumen.
Während 2020 selbst noch keine auffällige Veränderung bei den Herz-Kreislauf-Medikamenten zu sehen war, begann der steile Anstieg genau 2021 und damit parallel zur massiven Impfkampagne. Norwegen erreichte bereits im Verlauf des Jahres 2021 eine Impfquote von über 80 Prozent und lag damit weltweit an der Spitze.
Ob ein kausaler Zusammenhang besteht, lässt sich aus diesen Daten allein nicht beweisen. Das zeitliche Zusammentreffen ist jedoch auffällig und verdient eine gründliche, vorurteilsfreie Untersuchung. Aarstad selbst hatte bereits früher betont, dass junge Menschen, die sich nicht impfen ließen, möglicherweise die bessere Entscheidung getroffen haben. Die neuen Zahlen untermauern diese Einschätzung.
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