Gratulation! Heute, um Mitternacht, erhielt Großbritannien seine Souveränität zurück! Es war ein langer Weg seit dem Referendum 23. Juni 2016, als die Bevölkerung sich gegen den Verbleib in der EU entschied. Zahlreiche Versuche, die Mehrheitsentscheidung zu sabotieren, begleitet vom hysterischen Geschrei der Kretin-Presse, mussten in den vergangenen Jahren überwunden werden.  Aber das Ausharren hat sich gelohnt.

    Nigel Farage, spiritus rector des Brexit, Nigel Farage, hielt gestern eine grundsätzliche Rede zur britischen Erfahrung in der EU. Der wichtigste Satz darin: „We love Europe but we hate the European Union”. Der wahrste Satz darin: „The EU-project gives people power without accountability.” Der lustigste Satz darin: „You may loathe populism. But I tell you a funny thing: it´s becoming very popular.” Es folgt ein Auszug aus Farages Rede: „Am morgigen Freitag, 31. Januar 2020, wird Großbritannien die EU verlassen. An diesem Freitag, dem 31. Januar 2020, um 23.00 Uhr passiert, ist der Punkt, an dem es kein Zurück mehr gibt. Wenn wir einmal weg sind, kommen wir nie wieder zurück, und der Rest sind – offen gesagt – Details, wir gehen, wir werden weg sein, und das ist wohl der Gipfel meiner eigenen politischen Ambitionen.

    Die EU ist ein undemokratisches, demokratiefeindliches Projekt. Ich hoffe deshalb, dass der Brexit das Ende der EU einläutet. Ich möchte, dass der Brexit eine Debatte über den Rest Europas in Gang setzt. Was wollen wir von Europa? Wenn wir Handel, Freundschaft, Zusammenarbeit, Gegenseitigkeit wollen, brauchen wir keine Europäische Kommission, keinen Europäischen Gerichtshof, wir brauchen diese Institutionen und all diese Macht nicht. […]

    Ich hoffe also, dass damit das Ende dieses Projekts beginnt. Es ist ein schlechtes Projekt. Es ist nicht nur undemokratisch, es ist demokratiefeindlich, und es drängt sich in die erste Reihe, es gibt den Menschen Macht ohne Rechenschaftspflicht. Sie hassen zwar alle Nationalflaggen, aber wir werden Ihnen zum Abschied damit winken, und wir freuen uns darauf, in Zukunft mit Ihnen als Souverän zusammenzuarbeiten.”

     

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    Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) hingegen hatte den undankbaren Job, das EU-Desaster in einen kleinen Sieg umzudeuten. Ein Job, dem er mit dem Hinweis nachkam, der in keinem Workshop über “positives Denken” fehlen darf: Begreift die Katastrophe als “Chance”. Gegenüber der Funke-Mediengruppe erklärte Altmaier demnach: „Der Austritt Großbritanniens aus der EU ist eine harte Zäsur“, aber „zugleich aber auch eine große Chance, die Europäische Union zu stärken und zu reformieren.“ Nach der Verhinderung eines harten Brexits komme es jetzt „darauf an, zügig gute und enge Beziehungen zwischen EU und Großbritannien zu gestalten.“

    In einem Gastbeitrag der Saarbrücker Zeitung setzte Altmaier noch eins drauf: der Brexit ist nicht nur eine Chance, er zeigt sogar schon positive Wirkung: „Der Zusammenhalt in der EU wird durch den Brexit neu gestärkt, auch, weil nun alle wissen, was auf dem Spiel steht.“ Zumal, so wird suggeriert, doch vieles beim Alten bleibt: man werde weiterhin mit Großbritannien eng zusammenarbeiten. Und: „An der Geografie ändert sich nichts, Großbritannien bleibt ein europäisches Land. Wir haben die gemeinsame Geschichte, die uns aufs engste verbindet.“ Auch in den Bereichen Klimaschutz, Menschenrechte und neue Technologien werde man weiterhin auf die Briten zählen können.

    Bald stünden Verhandlungen über die künftigen Beziehungen zwischen London und Brüssel an. Geplant sei ein Freihandelsvertrag, der „eine enge Verflechtung unserer Länder und Wertschöpfungsketten sicherstellen“ solle, wenn auch nicht auf dem Niveau des EU-Binnenmarktes. Im Dezember sollen die Verträge zum Abschluss kommen.

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    21 Kommentare

    1. Die EU hat fertig. Ein Neuanfang mit Deutschland als Zahlmeister für Frankreich und mit altem undemokratisch gewählten Personal? Die heutige EU muss zerbersten, denn ein Friedensobjekt war die EWG, die EU ist das nicht, im Gegenteil. In allen Konflikten durch die USA angezettelt, macht die EU als Vasall brav ohne Mitsprache mit, auch wenn für die einzelnen EU Staaten Milliardenschäden daraus entstehen. Dieser koruppte Mafiaverein mit seinen absoluten Nichtskönnern gehört aufgelöst und danach wird nachgedacht, was Europa davon braucht und was nicht. Sparkurs mit weniger als die Hälfte an Personal, Privilegien streichen, Gehälter stutzen und Leistung bringen für das Geld!

    2. Wenn es jemals eine Chance auf eine europäische Identität gab, verspielten die Brüsseler Bürokraten sie. Ich beneide die Briten um ihr Referendum, um das Ergebnis und um den Austritt aus der Union. Ich hoffe, dass sie nicht die letzten sein werden und dass die europäischen Völker wieder frei sein können. Mehr ist nicht zu sagen.

    3. Dr. Kurt Joachim Maass am

      Fehlerteufelbereinigte Version:

      @ Michael:

      Ich habe gerade einen Vortrag von Dr. Michael Winterhoff, seines Zeichens Mediziner und Kinderpsychologe, über die Fehlentwicklungen im heutigen Erziehungs – und Bildungswesen gehört. Klassisches Lehrer-"Handwerk" wird heutzutage durch Ideologie konterkariert.

      Sehen wir darin eine Parallele zum Sozialismus???

      Anbei finden Sie einen Link.

    4. Andreas Walter am

      Ich habe dabei kein gutes Gefühl.

      “Nicht die Briten könnten einen hohen Preis für den Brexit zahlen, sondern wir“, auf Focus de

      Die derzeit sehr exportstarken Deutschen sind sowohl Trump als auch England ein Dorn im Auge. Das hat schon zwei mal in der Geschichte zu einem Weltkrieg geführt. Nach Osten ist auch alles bereits dicht (Polen, Ukraine).

    5. Als vor 4 Jahren Syrier und Afghanen den Euro-Tunnel stürmten, läutete dies den Brexit ein. Durch einen Tunnel aufs königliche Festland, das britische Alptraum-Szenario schlichthin.

    6. Ich habe gestern die Abschiedsrede im EU Parlament gespeichert, als Erinnerung von Anfangvom Ende der EU.

      • Man kann den Briten von ganzem Herzen gratulieren.
        Die Rede von Farage war super, wie recht er hat.
        Und hier bei uns in Deutschland werden die dummen
        ARD- und ZDF-Zuschauer sich weiter belügen und
        betrügen lassen, weil sie das selbständige Denken
        schon lange verlernt haben.

    7. Und hier steigen die Arbeitslosenzahlen, auf 5,3% im Januar.
      Und sie werden weiter steigen, weil ohne Not und Konzept die Autoindustrie, Zulieferer usw. zerstört werden.
      Die Engländer lachen sich jetzt schon ins Fäustchen.

      Das nächste Problem steht durch den Coronavirus bereits vor der EU – Tür.
      Der Im- und Export nach China wird darunter erheblich leiden, wenn nicht sogar zeitweise zusammenbrechen, wenn der Virus zur weltweiten Pandemie ausufert.

      Dann hat sich das Thema Klimahysterie erst einmal erledigt.

      • Jeder hasst die Antifa am

        Der Virus steht vor der Tür hier wird er hereingelassen,denn kein Virus ist Illegal.

    8. Die Britten sitzen jetzt am längeren Hebel, denn niemand in Rest(e)-Europa will auf den gigantischen Inselmarkt verzichten. GB kann jetzt jeden Preis diktieren und die Europäer werden freudestrahlend darauf anspringen wie ausgehungerte Hyänen auf einen steinalten Kadaver in der Wüste. Für uns Deutsche wird alles sehr viel teurer … nicht nur die Reisen auf die Insel, sondern generell alles, denn wir müssen die ab jetzt ausfallenden Milliarden-Zahlungen des Königreichs nach Brüssel nun übernehmen. Wir sollten den Britten so schnell wie möglich folgen und aus dieser unsäglichen Union der Sozialistischen Europa Republiken austreten! Es würde mich überhaupt nicht wundern, wenn es in Brüssel demnächst einen Roten Platz gibt und das Parlamentsgebäude mit einem roten Anstrich versehen und in Kreml umbenannt wird.

      Es grüßt aus der AfD-Hochburg Landkreis Oder-Spree,
      Ihr treuer Leser Michael
      (wir erwerben Compact regelmäßig am Kiosk, damit unsere alten Stasi-Schnüffler-Nachbarn nicht noch auf dumme Ideen kommen)

      • Lassen Sie sich mal nachjustieren. KEIN Staat in der EU ist "sozialistisch". Die EU ist das Europa der Kapitalisten.

        • Heinrich Wilhelm am

          Sind Kapitalisten per se "schlecht"?
          Wo wir schon mal beim Justieren sind:
          Die EU ist erwiesenermaßen grottenschlecht.
          Die Gründe dafür müssen genau benannt werden.
          Das ist eine Aufgabe für Kenntnisreiche. Dann mal los…

        • Gesslers Hut am

          @Soki,

          woher willst du überhaupt wissen, was ("realer") Sozialismus ist? Dein reichhaltiger DDR-Besuchs-Fundus dürfte dafür nicht ausreichen.

          Nenne ein einziges lebenswertes sozialistisches Land, oder schweig still. Sollte es noch gar kein richtiges sozialistischens Land gegeben haben, dann wird auch das seinen berechtigten Grund haben.

          Mit entsprechender Schutzkleidung kann man theoretisch auch auf der Sonnenoberfläche wandeln. Warum nur tut es keiner (außer dir)?

        • an Sokrates: Sie denken wie mein Vater früher auch: Sie haben eine völlig andere Vorstellung vom Sozialismus, als er tatsächlich ist. Was Sie sich unter dem Sozialismus vorstellen, ist nichts anderes als ein Wort für "Friede – Freude – Eierkuchen". Aber das, was unsere Regierungen unter Sozialismus verstehen, jedoch Ihnen und mir als bösen Kapitalismus verkaufen, ist Ausbeutung, Zerstörung der Wirtschaft und mediale Hirnwäsche. SIE sollten sich vielleicht mal justieren lassen und schauen, wer hier in Europa so alles gern sozialistisch wäre und auch ist: allen voran Marcon in Frankreich. Und auch Merkel agiert exakt so. DAS ist der tatsächlich existierende Sozialismus und nicht das, was Sie sich vorstellen.

        • Rüdiger Dorsch am

          @Sokrates, da gebe ich Dir ausnahmsweise
          einmal recht !
          In Europa herrscht nur der Kapitalismus, das stimmt schon ,
          aber der sozialistische Kapitalismus !
          Der kleine Mann wird wie im Sozialismus, verraten und verkauft.

        • Juliane Frey am

          Lassen sie sich mal nachjustieren. Na, dann haben die Briten genau richtig gehandelt, wenn sie dem Club nicht mehr angehören wollten.

      • HERBERT WEISS am

        @Michael:

        Handel ist ein gegenseitiges Geben und Nehmen. Auch Europa bleibt für die Briten ein wichtiger Markt. Wenn sich etwas mehr Vernunft durchsetzt, ist es gut für beide Seiten. Ansonsten machen beide Seiten Nasse.

        Außer mit der Dämlichkeit der damaligen SED-Führung haben die EU-Häuptlinge mit Sozialismus nichts zu tun. Der Rote Platz in Moskau hieß übrigens schon zur Zarenzeit so.

        @ Sokrates:

        Genau!

        @ Heinrich:

        Kapitalisten sind nicht per se schlecht. Auf jede Regulierung zu verzichten, wäre aber ungefähr so, als wenn man den Sonntagsbraten vom Hofhund bewachen ließe. Dann wäre der Veggie-Day vorprogrammiert…

        @ Gesslers Hut:

        Ich habe mal in einem sozialistischen Großbetrieb gearbeitet. Unsere Chefs und Ingenieure waren auch nicht dämlicher als ihre westlichen Kollegen. Das Problem waren die Ideologen.

        • Dr. Kurt Joachim Maass am

          @ Michael:

          Ich habe gerade einen Vortrag von Dr. Michael Winterhoff, seines Zeichens Mediziner und Kinderpsychologe, über die Fehlentwicklungen im heutigen Erziehungs – und Bildungswesen gehört. Klasssiches Lehrerhandwerkwerk wird heutzutage durch Ideologie konterkariert. Sehen wir darin eine Parallele zum Sozialismus???

          Anbei finden Sie einen Link.