Bumerang-Effekt: Die grüne Spitzenkandidatin, ansonsten fix im Auffinden von Nazi-Spuren im Vorleben von AfDlern, wird jetzt von ihrer eigenen Argumentation eingeholt. COMPACT hat das aufgedeckt, unsere Jungreporterin Lea hat  Susan Sziborra-Seidlitz gestellt – und könnte damit die Wahl in Sachsen-Anhalt zugunsten von Uli Siegmund entscheiden. Jeder kann dabei mithelfen – wie, das erkläre ich hier.

    Susan Sziborra-Seidlitz: Grüne Spitzenkandidatin im Zweilicht

    Die neue Parole der Grünen: „Wir reden nicht mit Nazis – wir heiraten sie!“ Spitzenkandidatin Suse Sziborra-Seidlitz  lebt sie vor: Überall verteidigt sie die Brandmauer mit Furor – nur im eigenen Ehebett ist sie abgeräumt. Zu den Fakten: David Seidlitz wurde 1995 als „stadtbekannter Neonazi“ bezeichnet. Heute ist er nicht nur Ehegespons von Susan, sondern Regionalgeschäftsführer der Grünen in Sachsen-Anhalt. Aus dem damals so bezeichneten Neonazi ist also ein hauptamtlicher Funktionär jener Partei geworden, die bei anderen besonders gern noch im politischen Führungszeugnis der Jugendjahre blättert. Aufgedeckt hat es das COMPACT-TV-Team mit Paul Klemm und Lea. Lea hatte Frau Sziborra-Seidlitz  schon vor einer Woche konfrontiert, war aber von der Grünen als „rechtsradikal“ bezeichnet und stehengelassen worden. Mit den neuen Fakten ging Lea zum zweiten Interview – und schaffte es, die Antifanten-Tante zum Schwitzen zu bringen. Mainstream-Blätter wie „Bild“ und „Welt“ griffen unsere Story auf. Resultat: Die Grünen haben ein Nazi-Gate.

    Das müssen wir jetzt ausnutzen, um die Wahl in Sachsen-Anhalt zu beeinflussen. Jeder kann mitmachen.

    Über oder unter fünf Prozent?

    Es ist erschreckend simpel: Kommen die Grünen über fünf Prozent, kann Uli Siegmund nicht die absolute Mehrheit holen. Dann kommen die versammelten Altparteien (CDU, Linke, SPD, Grüne) nämlich auf 48/49 Prozent. Die AfD liegt derzeit bei 42/43 Prozent – der Abstand ist kaum aufzuholen.

    Noch vor drei Wochen sah es anders aus. Damals wurden die Grünen bei vier Prozent gesehen. CDU (22), Linke (13) und SPD (6) wären zusammen auf 41 Prozent gekommen, die AfD hatte mit 42/43 die absolute Mehrheit.

    Unerschrocken: Die 15-Jährige Lea konfrontiert die grüne Spitzenkandidatin mit der Neonazi-Vergangenheit ihres Mannes

    Wodurch gelang der Sprung der Grünen über die fünf Prozent? Durch Leihstimmen! Besonders Linke-Anhänger tendieren zum taktischen Grün-Wählen. Nehmen wir die Umfragen von letzter Woche: Die Linkspartei gab zwei Prozent ab, dafür legten SPD und Grüne je einen Prozentpunkt zu.

    Mit der Nazi-Enthüllung über die Vergangenheit des Ehemannes von Sziborra-Seidlitz können wir der Leihstimmen-Kampagne  das Wasser abgraben. Linke-Anhänger wären zu fragen: „Wollt Ihr wirklich mit Eurer Stimme eine grüne Partei in den Landtag bringen, bei der der Antifaschismus an der Bettkante endet? „(Vielleicht könnte man noch nachschieben, dass die Grünen ja auch die Nazis in der Ukraine unterstützen und hochrüsten…) Oder: „Liebe Linke, bleibt Euch treu und wählt links, nicht grün! Kein Fußbreit den Faschisten, keine Stimme den Grünen!“ Nicht auszudenken, wenn in der Schlussphase des grünen Wahlkampfes auf Veranstaltungen Plakate auftauchen, auf denen in in etwa steht: „Wie viel Nazi steckt noch in David Seidlitz ?“

    Natürlich kommen einem als Patrioten solche Worte nur schwer über die Lippen, aber eine Kriegslist ist erlaubt. Das Resultat zählt ja: Die Grünen rutschen wieder unter die 5-Prozent-Hürde, Uli Siegmund wird Ministerpräsident! Los geht’s!

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    Wer die Arbeit von Lea, Paul Klemm und dem  ganzen Team von COMPACT-TV in Sachsen-Anhalt – jeden Tag eine extra Sendung, und das seit Anfang August – gut findet, bitte hinterlasst uns eine Spende! Der fünfwöchige Außeneinsatz der Mannschaft kostet COMPACT ca. 12.000 Euro, dazu unsere COMPACT-Großplakate in sieben Städten Sachsen-Anhalts (28.000 Euro). Per PayPal an @Compact2010, per Überweisung an COMPACT Magazin GmbH IBAN: DE92 8005 3000 1131 0713 40.

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