Kaum sind die Temperaturen oben, gibt es wieder Stress in Freibädern. Die Sicherheitslage ist äußerst angespannt. Unverzichtbare Hintergründe liefert dazu unsere Spezialausgabe „Mädchen, Messer, Morde.“ Hier mehr erfahren.
Sommer, Sonne, Pommes! Die derzeitigen Temperaturen locken in die deutschen Freibäder. Immer häufiger aber ist es dort alles andere als entspannend. In den vergangenen Tagen kam es in mehreren Freibädern zu Auseinandersetzungen, die Polizeikräfte auf den Plan riefen. Heftig waren Vorfälle am Samstagabend im Saarland sowie ein Streit am Freitagabend in Hamburg.
Weinende Kinder…
Am Sonnabend gegen 18 Uhr alarmierten Mitarbeiter des Freibads im Saarbrücker Stadtteil Brebach-Fechingen die Polizei wegen einer sich anbahnenden Schlägerei zwischen etwa 30 Personen auf einer Liegewiese. Der Streit zwischen zwei Männern war zuvor eskaliert, und immer mehr Personen mischten sich ein. Innerhalb kurzer Zeit waren rund 100 Menschen in größeren und kleineren Gruppen involviert.
Weil die Polizei so rechtzeitig gerufen wurde und auch gleich in massiver Stärke anrückte, blieb es weitgehend bei einem verbalen Streit. Andere Badegäste aber wurden massiv verängstigt, mehrere Kinder weinten. Die Beteiligten gestikulierten bedrohlich wild und schrien sich an. Nahezu sämtliche dieses aggressiven Typen waren Männer mit Migrationshintergrund, die arabisch und französisch sprachen. Die rasche und hohe Polizeipräsenz konnte die Lage dann beruhigen. Einige Personen verließen das Gelände, andere zogen sich zurück. Die genauen Hintergründe sind noch unklar.
Immer mehr Stresssituation
Am selben Abend gegen 18:30 Uhr wurde ein 13-Jähriger auf dem Parkplatz vor dem Freibad in Völklingen von drei unbekannten Tätern attackiert. Zunächst ging einer der Angreifer auf den Jugendlichen los, der daraufhin zu Boden stürzte. Die beiden anderen Täter kamen hinzu und traten auf den am Boden liegenden Jungen ein. Zeugen griffen ein, woraufhin die Täter flohen. Der 13-Jährige wurde verletzt. Die Polizei ermittelt.
Am Freitagabend gegen 18:40 Uhr kam es im Freibad Marienhöhe im Hamburger Westen zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen. Die Polizei rückte mit diversen Streifenwagen an. Der mutmaßliche Hauptverursacher war zu diesem Zeitpunkt bereits nicht mehr vor Ort. Etwa 30 Minuten später trafen die beteiligten Gruppen am Bahnhof Sülldorf (rund einen Kilometer vom Freibad entfernt) erneut aufeinander. Dort kam es zu gegenseitigen Provokationen, Schubsereien und verbalen Angriffen. Die Polizei stellte die Personalien der angetroffenen Personen fest und konnte eine weitere Eskalation verhindern.
Am Samstag wurde ein Mitarbeiter des Waldfreibads im nordrhein-westfälischen Halver von acht Jugendlichen angegriffen, nachdem er sie zuvor rausgeschmissen hatte. Die Polizei sucht nun nach Zeugen und Tatverdächtigen.
Solche Vorfälle sind mittlerweile ein bekanntes Muster von Auseinandersetzungen in deutschen Freibädern während der Sommermonate. Gruppen junger Männer mit Migrationshintergrund stehen in vielen Berichten im Fokus – sei es durch verbale Eskalationen, körperliche Konflikte oder auch sexuelle Belästigungen. Die Polizei betont bei den aktuellen Fällen, dass die Situationen durch schnelles Eingreifen unter Kontrolle gebracht werden konnten und keine schweren Verletzungen entstanden seien. Das aber kann ja nicht das Ziel entspannter Freibad-Tage sein.
Vor allen Dingen junge Mädchen und Frauen meiden Freibäder mittlerweile. Vergeblich hatte das Emma-Magazin der guten Alice Schwarzer schon vor Jahren gewarnt: „Frauen werden in Freibädern zu Freiwild. Die Täter? In großer Mehrheit Migranten.“ Heute ist die Diagnose klar, Medizin wird jedoch nicht verabreicht.
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