Die Fälle von sexuellen Übergriffen in Nürnberg nehmen immer schlimmere Ausmaße an. Inzwischen ist klar: Am dortigen Hauptbahnhof treiben Grooming Gangs wie in Großbritannien ihr Unwesen. In COMPACT-Spezial «Mädchen, Messer, Morde» geben wir den Opfern der katastrophalen Migrationspolitik ein Gesicht. Hier mehr erfahren.
Am Nachmittag des 31. August sucht ein 14-jähriges Mädchen in Nürnberg die Polizei auf. Zwei junge Männer hätten sie soeben in einem Park nahe dem Plärrer, einem der zentralen Plätze in der fränkischen Stadt, vergewaltigt. Zuvor soll es um eine E-Zigarette gegangen sein, für die die Männer sexuelle Handlungen forderten. Dann sollen sie die Minderjährige vergewaltigt haben. Das Mädchen wird so schwer verletzt, dass es ärztlich versorgt werden muss.
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COMPACT unterstützenDrei Verhaftungen
Noch am selben Tag nimmt die Bundespolizei am Plärrer einen 16-jährigen Syrer fest. Einen Tag später wird der zweite Verdächtige in einer Wohnung im Stadtteil Langwasser von der Polizei in Gewahrsam genommen – er ist 18 Jahre alt und ebenfalls syrischer Staatsangehöriger. Gegen beide ergeht Haftbefehl wegen des Verdachts der Vergewaltigung.
Ein dritter Mann, 29, staatenlos und palästinensischer Herkunft, sitzt ebenfalls in Untersuchungshaft. Er war Mitte August bei einer Verkehrskontrolle am Jakobstor geflüchtet und soll wiederholt Betäubungsmittel an Minderjährige abgegeben haben.
Mit Geschenken verführt
Die mutmaßliche Vergewaltigung am Plärrer ist kein Einzelfall. Schon Anfang Juli sollen ein 15-jähriges und ein 18-jähriges Mädchen in einer Wohnung in der Südstadt von einem 21-jährigen Syrer vergewaltigt worden sein. Zuvor sollen die beiden von einem 40-jährigen Syrer Drogen bekommen haben. Die 18-Jährige musste im Krankenhaus behandelt werden, beide Mädchen erhalten psychologische Betreuung.
Inzwischen ist bekannt: Ausländische Täter umgarnen in Nürnberg gezielt Mädchen aus sozial prekären Familien, locken sie mit Geschenken und machen sie mit Crystal Meth gefügig. Später erhalten die Abhängigen die Droge nur noch gegen Sex.
Die Ermittlungen der Sonderkommission EKO Kajal am Nürnberger Hauptbahnhof dauern schon seit Monaten an und immer wieder kommt es zu neuen Verhaftungen. Seit Mitte Mai 2026 untersucht die Polizei Mittelfranken zusammen mit der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth Vorwürfe sexueller Straftaten gegen Mädchen und junge Frauen sowie die Abgabe von Betäubungsmitteln und Medikamenten an Minderjährige im Umfeld des Hauptbahnhofs und des Nelson-Mandela-Platzes. Bislang wurden nach Polizeiangaben Haftbefehle gegen 18 Tatverdächtige vollstreckt. Gerichte haben noch nicht entschieden. Das jüngste bekannte Opfer soll erst 13 Jahre alt gewesen sein. Eine offizielle Gesamtzahl der Geschädigten nennt die Polizei nicht.
Das Ganze erinnert fatal an die Grooming-Gang-Skandal in Großbritannien. Jahrzehntelang haben dort organisierte Netzwerke von migrantischen Männern, gezielt vulnerable, oft minderjährige Mädchen angesprochen und sie mit Drogen und Alkohol gefügig gemacht. Erst die Untersuchungen von Rupert Lowe, dem Gründer und Kopf der Rechtspartei Restore Britain, haben das Ganze Ausmaß offengelegt. Wann in Deutschland die Lage ähnlich eskaliert, ist vermutlich nur eine Frage der Zeit.
Ein Land im Ausnahmezustand – doch die Politik schweigt. COMPACT-Spezial «Mädchen, Messer, Morde» dokumentiert die blutige Spur der Gewalt, die seit der Grenzöffnung 2015 durch Deutschland zieht. Hier bestellen.





