Der Mainstream drückt sich vor einem tieferen Blick in die Abgründe der Epstein-Files und arbeitet sich oft an Nebensächlichkeiten ab. Wir präsentieren Ihnen Inhalte aus den Akten, die einem das Blut in den Adern gefrieren lassen. Gründlich aufgearbeitet hat den Fall der Investigativjournalist Collin McMahon in seinem Buch „Die Akte Epstein“ – heute um 20 Uhr mit einer exklusiven Stellungnahme im Brennpunkt von COMPACT-TV. Hier mehr erfahren.

    _ von Marty McCarthy

    Die sogenannten Qualitätsmedien kratzen an der Oberfläche und bekleckern sich bei der Auswertung der neuen, am 30. Januar vom US-Justizministerium veröffentlichten Akten zum Fall Jeffrey nicht gerade mit Ruhm. Unterdessen schlummern in den Dokumenten echte Bomben, die geradezu monströse Verbrechen behaupten und mutmaßliche Hintergründe dokumentieren, die die gesamte politische Landschaft in den USA in ihren Grundfesten erschüttern könnten.

    COMPACT berichtet: Die vom Mainstream verschwiegenen Epstein-Dokumente sind auch Thema des heutigen Brennpunkts von COMPACT-TV um 20 Uhr mit exklusiven Stellungnahme der Investigativjournalisten Collin McMahon („Die Akte Epstein“) und Oliver Janich („Das offene Geheimnis“). Am besten, Sie abonnieren gleich unseren Youtube-Kanal und aktivieren die Glocke, um keine Sendung mehr zu verpassen.

    Wir dokumentieren die fünf heftigsten und schockierendsten E-Mails und Berichte, die in der öffentlichen Debatte in Deutschland komplett unter den Tisch fallen.

    Schockierend: In dieser E-Mail aus den Epstein-Akten berichtet ein mutmaßliches Opfer von abscheulichen Verbrechen auf einer Jacht. Foto: U.S. Department of Justice

    Rituelle Morde – mit George Bush senior

    Besonders schockierend ist ein E-Mail-Schriftverkehr zwischen dem FBI und dem NYPD (New York Police Department) aus dem Jahr 2019 (Aktenzeichen EFTA00147661), in dem es um die Aussagen eines mutmaßlichen Opfers von Jeffrey Epstein geht. Aus den bislang veröffentlichten Akten geht nicht hervor, ob dieser Sache weiter nachgegangen wurde und ob Ermittlungen eingeleitet wurden.

    Die Mails wurden am 28. August 2019 von FBI-Agenten in New York und einem Detective der NYPD Child Exploitation / Human Trafficking Task Force (Abteilung für Kindesmissbrauch und Menschenhandel) ausgetauscht. In dem Schriftverkehr werden die Aussagen eines schwarzen Mannes wiedergegeben, der angibt, auf einer Epstein-Jacht Zeuge schwerster Verbrechen und selbst Opfer geworden zu sein.

    Er habe afroamerikanische Männer beobachtet, die Sex mit weißen, blonden Frauen gehabt hätten, die allesamt während des Geschlechtsverkehrs geblutet hätten. Auf der Jacht will der mutmaßliche Augenzeuge zudem gesehen haben, wie Babys zerstückelt, ihre Gedärme entfernt und xxx [geschwärzt] worden seien.

    Er selbst sei Opfer eines Rituals geworden, bei dem seine Füße mit einem Krummschwert (Scimitar) bearbeitet worden seien, ohne dass dies Narben hinterlassen hätte. Politisch besonders brisant: Das mutmaßliche Opfer gibt an, er sei von  „George Bush 1“ – vermutlich ist George H. W. Bush gemeint, der von 1989 bis 1993 als US-Präsident amtierte – vergewaltigt worden.

    Vergewaltigung von Minderjährigen – durch Donald Trump

    Nicht minder brisant sind die in den Epstein-Files dokumentierten Aussagen einer Zeugin, die den amtierenden US-Präsidenten Donald Trump schwer belasten. Die Frau gab an, dass Trump ein 13- bis 14-jähriges Mädchen oral vergewaltigt haben soll. Er habe das Mädchen schließlich geschlagen, nachdem es sich gegen den Übergriff gewehrt und ihn gebissen hätte.

    Trump in den Epstein-Akten: Hier wird der Vorwurf erhoben, er habe ein minderjähriges Mädchen sexuell missbraucht. Foto: U.S. Department of Justice

    Ein weiteres, neu veröffentlichtes Dokument enthält zudem entsetzliche Anschuldigungen gegen Trump und Epstein wegen weiterer Vergewaltigungen. Und nicht nur das: Es wird zudem eine Zeugenaussage wiedergegeben, nach der auch Tech-Unternehmer Elon Musk, Epsteins Anwalt Alan Dershowitz sowie mehrere von Trumps Kindern bei den Verbrechen zumindest anwesend waren.

    Auszug aus den Epstein-Akten: Auch Familienmitglieder Trumps werden durch Aussagen belastet. Foto: U. S. Department of Justice

    Ein anderer Bericht nennt Trump als einen derjenigen, die an einer „Sexparty“ beteiligt waren, bei der ein Teilnehmer ein junges Mädchen erdrosselte. All dies soll auch von Mitgliedern eines mexikanischen Drogenkartells beobachtet worden sein. Insgesamt taucht Trumps Name über 12.000 Mal in den Epstein-Akten auf.

    FBI: Trump von Israel kompromittiert

    Ist das der Grund, warum Trump die Epstein-Akten nun so herunterspielt? Aufschlussreich ist in diesem Zusammenhang ein FBI-Bericht aus den neu veröffentlichten Epstein-Akten, der auf einer, wie der Geheimdienst selbst versichert, „glaubwürdigen“ und vertraulichen Quelle beruhe. Demnach sei der US-Präsident von Israel kompromittiert worden, und sein Schwiegersohn Jared Kushner sei quasi die Graue Eminenz im Hintergrund.

    Politische Bombe: Dieser FBI-Bericht beruft sich auf eine „glaubwürdige“ Quelle, die angibt, dass Trump von Israel kompromittiert worden sei. Foto: U. S. Department of Justice

    Der Bericht bringt Kushners Familie mit Korruption, russischen Geldern und der jüdischen Endzeitsekte Chabad Lubawitsch in Verbindung. Außerdem behauptet die Quelle, Trumps und Epsteins Anwalt Dershowitz sei vom israelischen Geheimdienst Mossad rekrutiert worden, um Elitestudenten zu kontrollieren.

    Epstein, Clinton, Trump und der Mossad

    Notabene: Jareds Vater, der Immobilienunternehmer Charles Kushner, wurde 2005 wegen Steuerhinterziehung, Zeugenbeeinflussung und illegaler Wahlspenden zu fast zwei Jahren Gefängnis verurteilt. Er saß seine Strafe teilweise ab, wurde allerdings im Dezember 2020 von Trump begnadigt und 2025 sogar zum US-Botschafter in Frankreich ernannt.

    Mord und Folter – Ex-Prinz Andrew mitschuldig

    Während sich die Bild-Zeitung aktuell an neu veröffentlichten Fotos abarbeitet, die den früheren Prinzen Andrew Mountbatten-Windsor bei einer Fummelei mit einer zierlichen, am Boden liegenden Frau zeigen (ob minderjährig oder nicht, lässt sich schwer erkennen), werden die brisantesten Inhalte zu dem in Ungnade gefallenen Royal überhaupt nicht beachtet.

    Neue Fotos aus den am 30. Januar 2026 veröffentlichten Epstein-Akten: Sie zeigen, wie Ex-Prinz Andrew Windsor-Mountbatten über einer zierlichen Frau (möglicherweise ein minderjähriges Mädchen) kniet und mit ihr „Doktorspiele“ macht. Foto: U.S. Department of Justice

    Der Name des Ex-Prinzen taucht in den am 30. Januar veröffentlichten Dokumenten mehrere hundert Male auf, darunter auch in Epsteins privaten E-Mails. Unter den Korrespondenzen befindet sich unter anderem eine Einladung an Epstein zum Abendessen im Buckingham Palace sowie dessen Angebot, Mountbatten-Windsor einer 26-jährigen Russin vorzustellen.

    Krass: In dieser E-Mail wird Ex-Prinz Andrew bezichtigt, am Sexsklavinnenhandel und sogar an Morden beteiligt gewesen zu sein. Foto: U.S. Department of Justice

    Schaut man jedoch genauer nach, sind diese Details geradezu harmlos gegenüber den, was sich sonst noch über Andrew in den Files findet. Grundsätzlich ist bei den in den Akten dokumentierten E-Mails von und an Epstein zu beachten, dass sie üblicherweise von unten nach oben lesen muss, um in der richtigen Chronologie zu bleiben.

    So schreibt ein gewisser „Bryan Miller“ in einer Mail vom 6. Oktober 2020 an den Empfänger „USANYS“ (dies geht aus dem weiteren Verlauf hervor; vermutlich die Abkürzung der US-Staatsanwaltschaft für den südlichen Bezirk von New York): „In den 90er Jahren rekrutierte [Epsteins Komplizin] Ghislaine Maxwell ein Mädchen aus der Modelbranche. Statt zu modeln, wurde sie als Sklavin für Sex und Folter verkauft. Prinz Andrew war an ihrem Tod mitschuldig, da er sie und mich folterte, um sie zu ermorden.“

    Dieser Vorwurf übertrifft bislang alles, was über das Treiben des Ex-Prinzen bekannt wurde etwa durch die Aussagen des inzwischen verstorbenen Epstein-Opfers Virginia Guiffre, die angab, von Epstein gezwungen worden zu sein, mit dem Bruder des heutigen Königs Charles III. intim zu werden, erstmals am am 10. März 2001.

    Der Royal behauptete hingegen, er habe an diesem Tag seine Tochter Beatrice zu einer Geburtstagsfeier in ein Restaurant der Kette Pizza Express in Woking in der Grafschaft Surrey begleitet. Giuffre konnte dem FBI allerdings ein Foto vorlegen, das an dem fraglichen Abend entstanden sein soll. Es zeigt die damals Minderjährige mit Andrew und der Kupplerin Maxwell.

    Die Sache ging letztlich glimpflich für Andrew aus. Zwar verlor er alle militärischen Titel und Schirmherrschaften, doch einen Gerichtsprozess konnte er durch einen Vergleich mit dem Opfer, das nach eigenen Angaben dreimal von dem Royal sexuell missbraucht wurde, abwenden.  Nach Angaben der britischen Daily Mail sollen dabei 12 Millionen Pfund (rund 14,3 Millionen Euro) an Guiffre geflossen sein. Viele werteten dies als ein Schuldeingeständnis des Ex-Prinzen.

    Keine Beweiskraft im juristischen Sinne

    Es sei darauf hingewiesen, dass die zuvor präsentierten Dokumente nach jetzigem Stand keinerlei Beweiskraft haben. Sie geben in der Regel Aussagen von Zeugen wieder, die von den Behörden teilweise als glaubwürdig, teilweise aber auch als unglaubwürdig eingestuft wurden. Dennoch sollte die Öffentlichkeit Kenntnis von den Schriftstücken und Vorwürfen erhalten, um sich selbst ein umfassendes Bild vom Epstein-Skandal zu machen.

    COMPACT berichtet: Die vom Mainstream verschwiegenen Epstein-Dokumente sind auch Thema des heutigen Brennpunkts von COMPACT-TV um 20 Uhr mit exklusiven Stellungnahme der Investigativjournalisten Collin McMahon („Die Akte Epstein“) und Oliver Janich („Das offene Geheimnis“). Am besten, Sie abonnieren gleich unseren Youtube-Kanal und aktivieren die Glocke, um keine Sendung mehr zu verpassen.

    Welche Beziehungen hatte Epstein zu den Geheimdiensten, vor allem zur CIA und zum Mossad? Hat er wirklich Selbstmord begangen – oder wurde er zum Schweigen gebracht? Warum wird die Aufklärung bis heute behindert? Wer steht auf der Kundenliste und warum wird diese nicht veröffentlicht? Diese und viele weitere Fragen beantwortet Investigativjournalist Collin McMahon in seinem neuen Buch „Die Akte Epstein“. Die ganze Wahrheit! Hier bestellen.

     

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