„Heteronormativ“, „gebärende Person“, „Safe Space“, „Hass und Hetze“,  – das Kauderwelsch der linken Blase begegnet uns auf Schritt und Tritt. Das Wörterbuch „Links – Deutsch / Deutsch – Links“ nimmt es auseinander und entstellt es zur Kenntlichkeit. Hier mehr erfahren.

    Rechts? Das geht doch gar nicht. Oder? Sportmoderatoren-Legende Waldemar „Waldi“ Hartmann hat kein Problem damit, wenn man ihn so nennt, denn rechts sei heute das, was früher normal gewesen sei. So schreibt er es in dem neuen Wörterbuch „Links – Deutsch / Deutsch – Links“, herausgegeben von Pauline Voss und Julian Reichelt. Und er ist nicht der einzige Promi, der einen linken Kampfbegriff ins Positive zu wenden weiß.

    Oder einen solchen kritisch hinterfragt – wie Wolfgang Kubicki, der in „Links – Deutsch / Deutsch – Links“ kritisiert, dass kaum noch jemand die Losung vom „Gemeinwohl“ hinterfragt, während Publizist Norbert Bolz – auch vor dem Hintergrund von Corona-Plandemie und Klima-Ideologie – erklärt, was ihn an Leuten nervt, die sich auf „die Wissenschaft“ berufen.

    TV-Chef Paul Klemm mit Gloria von Thurn und Taxis auf der alternativen Buchmesse Seitenwechsel. Foto: COMPACT

    Mut-Fürstin Gloria von Thurn und Taxis wiederum zeigt sich empört, dass ausgerechnet das eigentlich positive „Haltung zeigen“ zu einer schalen Floskel verkommen sei, wo doch sonst gerade Linke für sich in Anspruch nehmen, alles Normative zu hinterfragen. Davon zeugt der in „Links – Deutsch / Deutsch – Links“ ebenfalls sezierte Begriff „heteronormativ“.

    „Was nicht ins Weltbild passt, heißt Desinformation“

    Auch Wortschöpfungen und Redewendungen wie „gebärende Person“, „Hass und Hetze“, „Energiewende“, „Fachkraft“ oder „Parteien der Mitte“ oder „kultursensibel“ werden in dem Buch auseinandergenommen und zur Kenntlichkeit entstellt. Das alles mit einer gesunden Portion Humor und viel Spott – denn „Links – Deutsch / Deutsch – Links“ will nicht nur aufklären, sondern auch unterhalten.

    Die Tageszeitung Die Welt schreibt dazu in einer Buchbesprechung:

    „Die Übergänge zwischen Politikerjargon (Hass und Hetze) und sprachlich justiziablen Tatbeständen sind fließend, auch deswegen arbeitet sich das Buch mit Recht an Nancy Faesers Delegitimierung des Staates ab. Oder auch am Terminus Technicus Meldestelle.

    Andere Begriffe sind Sprachregelungen aus dem Polizeibericht, etwa Südländer, was den Buchautoren als Verschleierungstaktik von Tätergruppen aus dem Maghreb oder arabischen Raum missfällt. Wieder andere Begriffe sind purer Aktivisten-Jargon (LGBTQIA, TERF, Safe Space).

    Bezeichnend übrigens: Transfrau wird in diesem Wörterbuch nicht erläutert, sondern mit einem einzigen Wort übersetzt, nämlich als ‚Mann‘, nach dem Motto apodiktischer Eindeutigkeit: Transfrau = Mann. Ganz anders das oft diffamierend eingesetzte Schlagwort Verschwörungstheorie – es bekommt mit fast sechs Seiten Erklärung den meisten Raum im Buch. Unterm Strich läuft die Erläuterung auf das hinaus, was bereits unter dem Stichwort Desinformation steht (…): Was nicht ins eigene Weltbild passt, heißt Desinformation.“

    Und ein Rezensent auf der Plattform Reddit meint: „Natürlich blitzt hier und da eine gewisse Übertreibung durch, besonders wenn es um die Schärfe der Kritik geht. Manchmal könnte man meinen, die Autoren genießen es, ein wenig auf die Pauke zu hauen. Aber ganz ehrlich – vielleicht ist genau das der Reiz!“

    Fit für den Kulturkampf

    Das sehen offenbar viele so: In den Bestsellerlisten von Spiegel und Amazon kletterte „Links – Deutsch / Deutsch – Links“ in Windeseile auf den Spitzenplatz. Offenbar treffen die Autoren – neben den bereits genannten befinden sich darunter auch Klartext-Kolumnist Harald Martenstein, VIP-Anwalt Joachim Steinhöfel, Publizist Hendrik M. Broder, Staatsrechtler Volker Boehme-Neßler, der alternative Youtuber Marc Friedrich und viele andere – einen Nerv.

    „Insgesamt bietet ‚Links – Deutsch / Deutsch – Links‘ nicht nur eine amüsante Lektüre, sondern auch ein Gedankenexperiment, das dir hilft, den Sprachgebrauch rund um politische Debatten kritischer zu betrachten“, heißt es in der Besprechung auf Reddit. „Wenn du also bereit bist, dich in den Kulturkampf hineinzuwerfen – oder sogar deinen Freunden zu zeigen, dass es hinter den Worten mehr gibt, als sie scheinbar versprechen – dann ist dieses Buch ein absolutes Must-Read!“

    Die Welt weist zudem auf einen anderen Aspekt hin:

    Das Buch zeigt auch, wie wichtig die alternativen Medien von rechts geworden sind, wenn sie Medienschaffende und alle anderen, die an der veröffentlichen Meinung mitwirken, an die hohe Quote von Floskelsprache erinnern. Ganz besonders trifft dies auf das zum Ritual erstarrte ‚gesichert rechtsextrem‘ zu, das zu hören ist, wenn Politiker der AfD im öffentlich-rechtlichen Rundfunk anmoderiert werden.“

    Und weiter: „Selbst Journalisten, die das inhaltlich sagen wollen, sollten sich dringend überlegen, wie sie sich aus dem immergleichen Phrasenkleister befreien. Denn die Übergänge zum Jargon einer ‚Einheitspartei‘ , die es mit der Demokratie doch nur gut meint, und in ihrer Rhetorik erstarrt, sind fließend.“

    Kurzum: „Links – Deutsch / Deutsch – Links“ ist ein Buch, das die Wörter der Wahnsinnigen aufs Korn nimmt, sie zerlegt und als ideologisches Instrument entlarvt. Jede Wette: Wer dieses Wörterbuch gelesen hat, geht den woken Weltverbesserern nicht mehr auf den Leim.

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