Die junge Generation wälzt keine historischen Werke, wird in der Schule aber mit antideutscher Geschichtsschreibung vollgepumpt – gerade was den Zweiten Weltkrieg anbelangt. Da kommt der Comic „Lara in Dresden – Auf den Spuren des Feuersturms“ genau zur rechten Zeit. Ein ideales Geschenk für Ihre Kinder und Enkel. Hier mehr erfahren.
Ein Ausflug nach Dresden, ein entspannter Spaziergang durch die Altstadt – mehr hatten sich Lara und ihr Freund Leon eigentlich nicht vorgenommen. Doch als sie zufällig bei einer archäologischen Ausgrabung zusehen, nimmt ihr Tag eine dramatische Wendung: Eine alte Mauer stürzt ein, zwei menschliche Schädel rollen hervor.
Lara ist geschockt. Wie kann es sein, dass bei einer Grabung mitten in einer deutschen Stadt Gebeine Verstorbener zum Vorschein kommen? Welchem unentdeckten Verbrechen sind diese Menschen zum Opfer gefallen? Hat in Dresden einst ein Serienmörder sein Unwesen getrieben? Was ist passiert? Lara und Leon können sich diesen Fund einfach nicht erklären.

Plötzlich spricht ein älterer Herr die beiden Jugendlichen an. Er sagt:
„Ich bin hier für eine Vortragsreihe. Aber diese Entdeckung erzählt eine Geschichte – die Tragödie des Bombardements, das diese Stadt in Trümmer legte. Diese Menschen … das waren Zivilisten.“
Laura und Leon sind erstaunt und wollen mehr über diese Hintergründe erfahren. Also nimmt sie der ältere Herr mit auf einen Spaziergang durch Dresden – und auf eine Zeitreise zurück in die Februartage des Jahres 1945, als die Stadt von angloamerikanischen Terrorbombern in Schutt und Asche gelegt wurde. Der Clou: Bei dem Senior handelt es sich um keinen Geringeren als den Historiker David Irving, der schon 1963 ein Standardwerk über die Bombardierung Dresdens verfasst hat.
Der Wahrheit verpflichtet
So beginnt der Comic „Lara in Dresden – Auf den Spuren des Feuersturms“, der den Untergang Dresdens am 13./14. Februar 1945 jugendgerecht und kurzweilig nacherzählt – und zwar wahrheitsgetreu, also an den historischen Tatsachen orientiert, und nicht so, wie es (falls das Thema überhaupt behandelt wird) in der Schule oder in Mainstream-Dokus erzählt wird.
Der Leser erfährt in dieser empfehlenswerten Bildergeschichte von Zeichner und Autor Markus Pruss (bekannt durch seinen Nemmersdorf-Comic) nicht nur etwas über die stets von Hofhistorikern abgestrittenen Tieffliegerangriffe – die tödliche Jagd auf Zivilisten durch Piloten der britischen Royal Air Force und der US-Luftwaffe –, sondern klärt auch umfassend darüber auf, was diese Hölle aus Phosphor und Napalm so grauenhaft machte.

Irving sagt zu den Jugendlichen: „Bei einem Feuersturm ist die Todesursache zu 70% auf Vergiftung durch eindringenden Rauch und Gase zurückzuführen.“ Und er erläutert: „Ein Feuersturm ist kein normaler Brand. Durch die Vielzahl von Bränden in einer Stadt wird die Luft darüber so stark erhitzt, dass sie einen gewaltigen Auftrieb erzeugt, der eine enorme Sogwirkung entwickelt.“
Hier wird eine der großen Stärken des Comics deutlich: Der junge Leser wird nicht mit Fachtermini und womöglich schwer verständlichen, speziellen Details behelligt. Die Begebenheiten werden in einer Weise geschildert, die leicht nachzuvollziehen sind und sich auf die wichtigsten Punkte konzentrieren. Und das alles eingebettet in eine spannende Geschichte, die übrigens auch Erwachsene zu fesseln weiß.
Spannende Geschichte, tolle Extras
Zeichner und Autor Markus Pruss erteilt mit Comic „Lara in Dresden – Auf den Spuren des Feuersturms“ historischen Nachhilfeunterricht, der nicht langweilig ist, sondern auf einfache und verständliche Weise Zusammenhänge und Fakten präsentiert, die vielen jungen Menschen gar nicht mehr geläufig sind. Nur wenige Jugendliche dürften ihre Nase in Jörg Friedrichs „Der Brand“ oder die COMPACT-Geschichtsausgabe „Dresden 1945“ von Wolfgang Schaarschmidt stecken, doch den Lara-Comic werden sie so schnell nicht aus der Hand legen. Auch wegen der tollen Gestaltung dieses einzigartigen Aufklärungswerks.

Deswegen dürften Ihre Kinder und Enkel (oder Sie selbst) das Heft auch nach der Bildergeschichte mit Lara, Leon und David Irving nicht beiseite legen, sondern auch den Rest mit Interesse lesen. Denn darüber hinaus bietet „Lara in Dresden – Auf den Spuren des Feuersturms“ das Dossier „Die Toten von Dresden – Eine Bilanz“ mit den echten Opferzahlen – und das sind weitaus mehr als die 25.000 auf die sich die sogenannte Historikerkommission festgelegt hat.
Darüber hinaus bietet Pruss dem Leser ein Literatur- und Quellenverzeichnis, sodass jeder selbst weiter nachforschen kann. Auch jene Quellen, die nicht vertrauenswürdig sind, weil sie beispielsweise aus der roten Fälscherwerkstatt der früheren SED-Propagandisten wie Albert Norden stammen, werden angesprochen und widerlegt. Damit ist man auf der sicheren Seite.
Zwei Lara-Poster
Als besondere Schmankerl liegen dem Dresden-Comic zwei Poster anbei: Lara mit antikommunistischem Button und Kreuz um den Hals vor der wunderschönen Altstadtkulisse von Elbflorenz. Und Lara die blonde Rebellin im flotten Dress, wie sie mit der Hand das OK-Zeichen formt (von bösen Zungen als White-Power-Zeichen geschmäht). Damit wird jedes Jugendzimmer zur politisch unkorrekten Zone.
Mit „Lara in Dresden – Auf den Spuren des Feuersturms“ ist Markus Pruss ein großer Wurf gelungen – eine mitreißende Graphic Novel voller Spannung, Historie und Abenteuerlust, die Vergangenheit und Gegenwart auf faszinierende Weise verbindet. Ein Lesegenuss für Jung und Alt, den man sich auf keinen Fall entgehen lassen sollte.
Authentisch, wahrhaftig, mitreißend: Der Comic „Lara in Dresden – Auf den Spuren des Feuersturms“ erzählt das Grauen der Bombardierung Dresdens am 13./14. Februar 1945 auf eindrucksvolle Weise nach. Für Sie, ihre Enkel und ihre Kinder. Hier bestellen.





