Unsere Geschichte wird zu einem Zerrbild verfälscht. Das beginnt schon bei den Germanen. Wir halten dagegen: In COMPACT-Geschichte „Die Germanen“ zeigen wir, dass unsere Vorfahren keine tumben Barbaren waren, sondern ein stolzes und freiheitsliebendes Volk, das Europa wie kein anderes prägte. Hier mehr erfahren

    Das Germanentum ist untrennbar mit unserer Volkwerdung verbunden. Vor rund 4.000 Jahren an der Schwelle zur Bronzezeit in die Geschichte getreten, besiedelten die Germanen schon vor Christi Geburt den gesamten deutschen Raum. Die damaligen Auseinandersetzungen und Kämpfe mit dem Römischen Reich – am Ende sogar siegreich – haben die nachfolgenden Generationen fasziniert und auch Kunst und Kultur geprägt.

    Die römischen Legionen wurden vom Ansturm der Germanen völlig überrumpelt. Aquarell (1870) von Johann Peter Theodor Janssen (1844–1908). Bild: CC0, Wikimedia Commons

    Germanen wurden der Nachwelt über einen langen Zeitraum stets als besonders großwüchsige Prachtkerle mit hellen Haaren und blauen Augen dargestellt. Das entspricht – glaubt man den Schilderungen des Tacitus – auch den tatsächlichen Gegebenheiten. Der römische Geschichtsschreiber war fasziniert vom Mut unserer Vorväter, der Tugendhaftigkeit und Sittsamkeit ihrer Frauen und der Reinheit der germanischen Stämme. In seiner 98 n. Chr. verfassten „Germania“ bezeugte er:

    „Die Germanen selbst sind, möchte ich meinen, Ureinwohner und von Zuwanderung und gastlicher Aufnahme fremder Völker gänzlich unberührt. (…) Ich selbst schließe mich der Ansicht an, dass sich die Bevölkerung Germaniens niemals durch Heirat mit Fremdstämmigen vermischt hat und so ein reiner, nur sich selbst gleicher Menschenschlag von eigener Art geblieben ist. Daher ist auch die äußere Erscheinung trotz der großen Zahl von Menschen bei allen die gleiche: wild blickende blaue Augen, rötliches Haar und große Gestalten, die allerdings nur zum Angriff taugen.“

    In Filmepen wie „Die Nibelungen“, „Der 13te Krieger“ und „The Northman“ oder Serien wie „Vikings“ und „Barbaren“ lebt der germanische Geist bis heute fort – doch Zeitgeisthistoriker und Lügenpresse gießen kübelweise Dreck über unsere Vorfahren aus, stellen sie als kulturlose, mordende und brandschatzende Hinterwäldler dar, bestreiten jegliche ethnokulturelle Linie von den Germanen zu den späteren Deutschen.

    Der germanische Freiheitskampf

    Mit COMPACT-Geschichte „Die Germanen“  treten wir der Hetze und den Lügen über unsere Vorfahren entgegen. Wir belegen, dass der Freiheitskampf der Germanen die Voraussetzungen für die Herausbildung des deutschen Volkes und der deutschen Nation schuf. Und wir zeigen, dass unsere Ahnen keine tumben, vierschrötigen und unzivilisierten Wilden waren, sondern kulturschöpferische Menschen, die den ganzen europäischen Kontinent geprägt haben.

    Bestes Beispiel ist Ariovist, der Herausforderer Cäsars, dem der populärwissenschaftliche Schriftsteller S. Fischer-Fabian in seinem Werk „Die ersten Deutschen. Über das rätselhafte Volk der Germanen“ ein herausragendes „strategisches Genie“ bescheinigte. Der Swebenführer wagte es als Erster, dem römischen Imperium den Weg nach Norden zu versperren. „Ariovist bleibt der unsterbliche Vater unseres Volkstums im Südwesten des nachmaligen Deutschen Reiches“, heißt es in COMPACT-Geschichte „Die Germanen“.

    Das Hermannsdenkmal im Teutoburger Wald: Fast eintausend Jahre vor Gründung des ersten Deutschen Reiches schlugen die Germanen – vermutlich nicht genau dort – die Römer in die Flucht. Foto: BeneFoto, CC BY-SA 4.0, Wikimedia Commons

    Eine famose und von herausragender Tapferkeit getragene Meisterleistung vollbrachte Arminius alias Hermann der Cherusker, der im Jahre 9 n. Chr. die Legionen des römischen Legaten Varus vernichtend schlug – und damit eine Romanisierung Nordgermaniens verhinderte. In unserer Geschichtsausgabe über die Germanen würdigen wir den Befreiungskampf des Arminius mit einem großen Aufsatz, der auch die strategischen und taktischen Überlegungen des Cheruskerfürsten im Kampf gegen die Römer berücksichtigt.

    Arminius sei „ohne jeden Zweifel der Befreier Germaniens“ gewesen, urteilte Tacitus. Auch wenn erst die verlustreichen Feldzüge des Germanicus dazu führen sollten, dass Rom keinen Fuß mehr über den Rhein setzte, so war der Kampf gegen Varus doch eine Entscheidungsschlacht von welthistorischem Rang. In unserer Geschichtsausgabe „Die Germanen“ lesen Sie, wo die Schlacht wirklich stattgefunden haben könnte – und wie der Markomanne Marbod (30 v. Chr. bis 37 n. Chr.) in seinem Kampf gegen den römischen Feldherrn Germanicus das vollendete, was Hermann der Cherusker begonnen hatte.

    Die germanischen Reiche

    In der Zeit der Völkerwanderung erwies sich mit Stilicho dann ein vermeintlicher Barbar als Roms bester Verteidiger. Doch das Imperium ging unter – und machte Platz für eine Reihe neuer germanischer Reiche: die der Franken und der Burgunden in West- und Zentraleuropa, das Reich der Thüringer, das der Gepiden im Karpatenbecken, jenes der Westgoten auf der Iberischen Halbinsel sowie das Reich der Ostgoten in Italien und den angrenzenden Regionen.

    Lesen Sie in COMPACT-Geschichte „Die Germanen“, warum die Vandalen nicht von sinnloser Zerstörungswut angetrieben wurden, sondern tapfere und ehrenvolle Krieger waren. Und erfahren Sie, welche historischen und mythischen Hintergründe das Nibelungenlied – das Nationalepos der Deutschen – hat.

    Die Eroberung Roms durch die Vandalen im Jahr 455 auf einem kolorierten Holzstich von Heinrich Leutemann (Heinrich Leutemann (1824–1904). Foto: Heinrich Leutemann, CC0, Wikimedia Commons

    Lassen Sie sich mitreißen vom Kampf Theoderichs und seiner Goten gegen den Ansturm der Hunnen unter ihrem König Attila. Lesen Sie in unserer Geschichtsausgabe über die Germanen, wie Karl der Große mit seinen Franken gegen die Sachsen und ihren Herzog Widukind zu Felde zog, wobei es an der Aller zu einem großen Gemetzel kam. Und erfahren Sie, welche Eroberungen und Entdeckungen die Wikinger machten und wie die Normannen im heutigen Frankreich ein neues Reich gründeten. Dies alles – und viel mehr – bietet Ihnen COMPACT-Geschichte „Die Germanen“.

    Die germanischen Götter

    Mit COMPACT-Geschichte „Die Germanen“ bringen wir Ihnen aber auch die Kultur, die Gesellschaftsordnung und den Glauben unserer Ahnen näher. Nach deren Überzeugung hatten nicht die Götter die Welt erschaffen. Diese gingen erst aus dem Geschlecht der Jötunn hervor. Maßgeblich war der Glaube an das Schicksal, verkörpert durch die drei Nornen Urd, Verdandi und Skuld, von denen uns die Edda berichtet.

    Tauchen Sie ein in die Welt von Odin, Thor, Freyja und der anderen germanischer Götter. Lernen Sie die Lebensart und die religiösen Vorstellungen unserer Ahnen genauer kennen. Welche Feste feierten die Germanen, welche Bedeutung haben ihre Runen, welche Stellung hatten die Frauen in den Sippen. Dies und vieles mehr vermittelt Ihnen COMPACT-Geschichte „Die Germanen“ auf anschauliche und eindrucksvolle Weise.

    Der Künstler Emil Doepler (1855–1922) zeigt die Götterwelt der Germanen in Walhalla. Rechts zu sehen: Odin auf seinem Thron, flaniert von einem seiner Wölfe. Bild: CC0, Wikimedia Commons.

    Sie werden feststellen: „Europas prägendes Volk“ – wie es im Einleitungsbeitrag zu COMPACT-Geschichte „Die Germanen“  heißt – war viel besser als sein heutiger Ruf. Die Germanen, unsere Vorfahren, schufen die Grundlagen zur Herausbildung der deutschen Nation. Sie waren Krieger und Könige, Wikinger und Weise, Entdecker und Eroberer, aber niemals Unterdrücker. Schon Hegel wusste:

    „Der germanische Geist ist der Geist der Freiheit.“

    COMPACT-Geschichte „Die Germanen“ bietet Ihnen einen grundlegenden Abriss zu mehr als 1.000 Jahren germanischer Geschichte. Das Heft besticht nicht nur durch seine kenntnisreichen Texte, sondern auch durch die opulente Gestaltung und zahlreichen historischen und mythologischen Abbildungen und Grafiken. Ein Standardwerk zu Ehren unserer Ahnen, wie sie es sonst nicht finden werden.

    Das komplette Inhaltsverzeichnis von COMPACT-Geschichte „Die Germanen“:

    Die Frühzeit
    Europas prägendes Volk: Wie unsere Urahnen in die Geschichte traten
    Einheit in Vielfalt: Die germanischen Stämme
    Furor Teutonicus: Der Zug der Kimbern und Teutonen
    Der Herausforderer des Imperiums: Ariovist sagt Cäsar den Kampf an
    Die Befreiung Germaniens: Hermann der Cherusker besiegt die Römer
    Ein mythischer Ort: Wo Arminius gegen Varus kämpfte
    Die Teutoburger Schlacht: Gedicht von Joseph Victor von Scheffel
    Der Rückzug des Adlers: Marbod und die Markomannen
    Frau, Mutter, Kämpferin: Thusnelda: Hermanns tapfere Gemahlin

    Kultur und Religion
    Die ersten Astronomen: Das Mysterium der Himmelsscheibe
    Von Riesen, Asen und Menschen: Die Glaubenswelt der Germanen
    Das germanische Pantheon: Die Götter unserer Ahnen
    Der Zauber der Runen: Die magischen Zeichen des Nordens
    Heiligtum aus Stein: Streit um die Externsteine
    Mädchen, Met und Mythen: Die germanischen Feste im Jahreslauf
    Die geweihten Nächte: Von der Jul- zur Weihnachtsfeier
    Unser erstes Parlament: Die Marklo-Versammlung der Sachsen

    Die Spätzeit
    Ein Vandale kommt selten allein: Die Germanen in der Völkerwanderungszeit
    Die Bezwinger der Hunnen: Theoderich und seine Goten schlagen Attila
    Siegfrieds Tod und Kriemhilds Rache: Die historischen Wurzeln des Nibelungenlieds
    Das Blutgericht von Verden: Die Sachsen-Kriege Karls des Großen
    Die letzten Germanen: Wikinger und Normannen

    COMPACT-Geschichte „Die Germanen“ können Sie hier bestellen

    12 Kommentare

    1. Zum Bild : So proper sah vielleicht die Waräger-Garde der byzantinischen Kaiser aus, der gewöhnliche germanische Krieger wohl nicht.
      "Sachsen" ist ungenau. Welche ? Die in England ? Die Hinterwäldler, welche Karl der Große köpfen ließ ? Jedenfalls ist "Sachsen" hier freie Erfindung.

    2. Zwei Bücher zu Germanen und deutschen Stämmen:
      https://antaios.de/gesamtverzeichnis-antaios/einzeltitel/44805/gab-es-germanen-eine-spurensuche
      https://www.compact-shop.de/shop/buecher/andreas-vonderach-die-deutschen-staemme/

      Nach dem Massenmord an sächsischen Führungskräften durch Karl den Schlächter hat dessen Sohn Ludwig unzählige germanische und keltische Kulturgüter zerstört, z.B. Texte unwiederbringlich vernichtet und druidische Tempel orientalisch-römisch entfremdet.

      • Sie vermischen Kulturfremdes miteinander: das Germanentum kannte keine Druiden (Kinderopferungen) wie die Kelten in Gallien oder Britannien, wohl aber Seher (Spiritualistische Erkenntnis/Einsichten), Heil- und Kräuterkundige. Der deutsche Volkscharakter wurde vom nordisch-germanischen Ahnenerbe geprägt. Der Herzog (von Heereszug) kommt aus dem germanischen Führer- und Gefolgschaftsprinzip der Stämme (Things waren die Abhaltung von Beratungen und Gerichten, sowohl kleine Zusammenkünfte als auch große, zwischen Freien Männern und ihrem Adel/Führern).

      • Das Deutschtum begann mit der Christianisierung der letzten Hinterwäldler und ist mit diesem untrennbar verbunden. Nix Christentum,nix Deutschland.

        • Die völkische Erbanlage und natürliche Spiritualitätsentwicklung des Deutschseins/Deutschtums ist wie der japanische Shintoismus um Jahrtausende älter als Ihr religionskonformer Abrahamismus mit seinem römisch-dogmatischen Personenkult und dem Europa-Kontinent fernen Fremdvolkmythos der die Geschichte nicht unseres Volkes erzählt, als ob unsere Wurzeln in Fernost liegen würden.

    3. "Der germanische Geist ist der Geist der Freiheit", sagte der aus Stuttgart stammende preußische Staatsphilosoph Georg Friedrich Wilhelm Hegel. Unschön ist jedoch, dass Hegel wie angelsächsische Chauvinisten abfällig von Russland sprach.
      Mit seiner dialektischen Logik hat Hegel den deutschen Geist aus den "spanischen Stiefeln" der traditionellen Logik befreit, unter der Goethe als Student bis zu schwerer Erkrankung gelitten hatte.

    4. Attila wurde übrigens nicht von "Theoderich und seinen Goten" geschlagen, sondern von dem Römer Aetius. Theoderich fiel in der Schlacht und die West-Goten (die Ost-Goten kämpften auf Attilas Seite) sorgten dafür, daß Attila entkommen konnte, indem sie mitten in der Schlacht beschlossen, nachhause zu reiten und erst mal einen neuen König zu wählen.

    5. Die Verfälschung des Fischer-Fabian ist schon ein halbes Jahrhundert alt und wird durch Wiederholung auch nicht richtig. Aber natürlich lassen sich Germanen als "die ersten Deutschen" besser verkaufen als eben Germanen.
      Ich mache mir nicht die Mühe, hier wieder die Grundverfälschungen zu berichtigen. Wem seine Träume wichtiger sind als Tatsachen, bitte sehr.
      Die Germanen waren kein Volk, sondern viele Völker, die nicht den kleinsten Ansatz für ein Gemeinsamkeitsgefühl hatten , sondern sich gegenseitig fleißig bekriegten. (Ähnlich wie die Rothäute Amerikas).
      Schon im 4.Jahrhundert bestand das Militär Roms bis in die höchste Führung hinein mehr aus Germanen als aus Römern und natürlich waren die, längst christlich, "zivilisiert".

    6. Ich habe schon früher gefragt, wer denn die geheimnisvollen, unseriösen Geschichtsfälscher sein sollen, die unsere weit entfernten Vorfahren verunglimpfen sollen. Ich kenne keine, eine Iranerin, deren Recht, sich überhaupt mit europäischer Geschichte zu beschäftigen, bereits fraglich ist, reicht nicht als Begründung für eine derart wüste Behauptung. Jedenfalls ist kräftig dagegen klittern auch nicht seriös.

    7. Wilhelmine von Schlachtendorff am

      Von unseren auf dem ersten Bild gezeigten männlichen Vorfahren sind die heutigen von emanzipierten Weibern verweiblichten Jungens und Männer unter 50 Jahren so weit entfernt wie Baerbock von einer fehlerfrei gelesenen Textvorlage.

      Unsere Jungs müssen endlich wieder zu Sport und körperlicher Härte erzogen werden. Spätestens in einer Wehrpflicht, die es erneut zu schaffen gilt, müssen so hart rangenommen werden, dass sie auch körperlich wieder unseren männlichen Vorfahren ähnlicher werden.

      • Das wird eine Herkulesaufgabe werden, aus den Weicheiern wehrhafte Verteidiger unseres Landes und unserer Kultur zu formen.
        Das braucht Zeit, die uns gerade davon läuft.

        • Mehr eine Siegfriedaufgabe, denn der Drache ist allgegenwärtig und nur durch einen Siegfrieden zu bändigen. Ein völliger Sieg durch den das Drachengezücht befriedet wird. Wie Herakles durch die Lande reisen müssen wir dabei nicht. Jeder von uns hat seinen Drachen der durch Überwindung seiner Selbst zu besiegen ist (https://www.youtube.com/watch?v=VEizKmZlUAw).