Deutsche bekommen immer weniger Kinder, weil die gesellschaftspolitischen Rahmenbedingungen nicht stimmen. Das belegt nun auch eine aktuelle Studie. Eine Wende muss her! Das geht auch aus dem Titelthema unserer aktuellen Ausgabe „Sommermärchen 2026“ hervor. Hier mehr erfahren.

    Die BRD-Geburtenrate ist auf einem historisch niedrigen Niveau angelangt. 2025 wurden nach Zahlen des Statistischen Bundesamts (Destatis) nur noch rund 654.300 Kinder geboren – 22.817 weniger als im Vorjahr und damit ein Minus von 3,4 Prozent.

    Historischen Geburtendefizit

    Es ist der vierte Rückgang in Folge und der niedrigste Stand seit 1946, also seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Noch dramatischer wird das Bild, wenn man die Sterbefälle betrachtet: Rund 1,01 Millionen Menschen starben 2025. Daraus ergibt sich ein Geburtendefizit von etwa 352.000 – das größte in der gesamten Nachkriegszeit. Die Bevölkerung schrumpft spürbar, und der Trend droht, sich ohne Gegenmaßnahmen zu verfestigen.

    Während in den westlichen Bundesländern die Geburtenzahl um 3,2 Prozent sank, fiel sie im Osten mit 4,5 Prozent deutlich stärker. Den massivsten Einbruch verzeichnete Mecklenburg-Vorpommern mit minus 8,4 Prozent.

    Die Ursachen liegen auf der Hand: Statt junge einheimische Familien zu fördern und Geburtenanreize zu schaffen, setzt die Politik auf Queer- und Woke-Wahnsinn und eine geradezu zersetzende Gesellschaftspolitik. Familienförderung hingegen ist seit geraumer Zeit ein Fremdwort. Dass man sich Kinder finanziell nicht leisten könne, ist mittlerweile landläufig verbreitete Auffassung.

    Umfragen ergeben seit Jahren folgendes Bild: Junge Deutsche wünschen sich Familien und Kinder sehr, scheuen sich aber, angesichts ungewisser Zukunftsfragen und drohender finanzieller Belastungen, diesen Wunsch umzusetzen. Eben dies bestätigt jetzt eine Auswertung des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung. Daraus ergibt sich folgendes Bild, das die Bild-Zeitung heute wie folgt zusammenfasst:

    „Frauen wünschen sich im Schnitt 1,76, Männer 1,74 Kinder; die als ideal angesehene Kinderzahl liebt bei rund 2,2. Der sogenannte ‚Fertility Gap‘ – die Differenz zwischen Kinderwunsch und tatsächlicher Geburtenrate – hat sich bei Frauen (…) von 0,18 auf 0,41 mehr als verdoppelt.“

    Schlussfolgerung: „Die Rahmenbedingungen machen es für viele in Deutschland schwierig, ihre gewünschte Kinderzahl zu verwirklichen.“ Polit-Blinde propagieren als Lösung seit Jahren eine Art Ersetzungspolitik gegenüber Deutschen und präsentieren stolz ihren Vorschlag, die Entwicklung durch „mindestens eine moderate Nettozuwanderung“ abzufedern. Dabei sind schon ungezählte Mohammeds und Alis in die aktuelle Geburtenentwicklung einberechnet. Mit anderen Worten: Die Massenmigration seit 2015 ist eben doch kein Allheilmittel.

    Unübersehbares Warnsignal

    Die Botschaft ist unmissverständlich und zugleich ernüchternd: Deutschland steuert demografisch in eine irreparable Schieflage, die nicht nur die Wirtschaft, das Rentensystem und den Arbeitsmarkt, sondern die gesamte gesellschaftliche Zukunft belastet. Vier Jahre sinkende Geburtenzahlen in Folge sind kein Zufall mehr, sondern ein Warnsignal. Ob Politik und Gesellschaft die nötigen Konsequenzen ziehen, erscheint ausgeschlossen. Bislang deutet wenig darauf hin, dass der Tiefpunkt bereits erreicht ist.

    Eine Polit-Wende hin zu einer Familienpolitik, die ihren Namen auch verdient und die ja auch grundgesetzlich geboten ist, ist zwingend erforderlich. Das geht auch aus dem Titelthema unserer aktuellen Ausgabe „Sommermärchen 2026“ hervor. Hier bestellen.

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