Trotz aller gegenteiligen Propaganda und trotz (oder wegen ?!) Dunja Hayali spricht sich eine Mehrheit der Deutschen für komplette Grenzschließungen aus. Und die Bürger haben auch allen Grund dazu. Sichern Sie sich unbedingt unsere Spezial-Ausgabe „Mädchen, Messer, Morde“. Das Heft hat es in sich! Hier mehr erfahren.
Die Haltung der Deutschen zur Schließung der Grenzen ist eindeutig: Eine absolute Mehrheit will die konsequente Schließung der Grenzen. Das ist bemerkenswert, weil Politik und Massenmedien uns täglich das Gegenteil einimpfen. Interessant auch: Ein großer Teil der Bundesbürger unterstützt gleichzeitig das grundsätzliche Recht von Menschen, vor Krieg und Verfolgung Schutz in einem anderen Land zu suchen. Das ist kein Widerspruch. Gewünscht wird in erster Linie die Abwehr von illegalen Einreisen und Asylmissbrauch.
COMPACT bleibt für Dich frei zugänglich. Damit das möglich ist, sind wir auch auf Werbeeinnahmen und direkte Unterstützung angewiesen.
Bitte deaktiviere Deinen Adblocker für compact-online.de oder unterstütze unsere Arbeit direkt.
COMPACT unterstützenSchutz: Ja! Missbrauch: Nein!
Diese Zahlen gehen aus einer neuen internationalen Studie des Meinungsforschungsinstituts Ipsos UK hervor, die gemeinsam mit dem UN-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) erhoben und veröffentlicht wurde. Demnach befürworten in der Bundesrepublik Deutschland 51 Prozent der Befragten eine vollständige Schließung der Grenzen. Zudem sind 69 Prozent der Ansicht, dass Menschen, die vor Krieg oder politischer Verfolgung fliehen, das Recht haben sollten, in einem anderen Staat Asyl zu beantragen.
Die Studienautoren sehen darin ebenfalls keinen Widerspruch, sondern einen Ausdruck einer differenzierten öffentlichen Meinung. Viele Menschen unterstützten den Schutz von Flüchtlingen grundsätzlich, hätten jedoch Zweifel daran, ob das bestehende Asylsystem fair und wirksam funktioniere. „Wir sehen eine Spannung zwischen dem Wunsch, Menschen in Not zu helfen, und den Bedenken, ob das System so funktioniert, wie es sollte“, erklärte eine Ipsos-Sprecherin.
Auch die Einschätzung der Motive von Asylsuchenden fällt in Deutschland kritisch aus: 62 Prozent der Befragten glauben, dass Asylbewerber nicht in erster Linie vor Verfolgung fliehen, sondern wegen wirtschaftlicher Chancen oder sozialer Leistungen nach Europa kommen. Dieser Wert liegt etwa im Durchschnitt der 29 untersuchten Länder.
Skepsis mit Blick auf die Motive…
Besonders ausgeprägt ist in der BRD die Skepsis gegenüber der Integration von Flüchtlingen. Während im internationalen Durchschnitt 44 Prozent davon ausgehen, dass sich Flüchtlinge erfolgreich in ihre Aufnahmegesellschaft integrieren, teilen diese Einschätzung hierzulande lediglich 30 Prozent. Nur 35 Prozent sehen hierzulande einen positiven Beitrag von Flüchtlingen für die Gesellschaft – ebenfalls weniger als der internationale Durchschnitt von 39 Prozent.
Deutliche Unterschiede zeigen sich zwischen den Generationen. Weltweit äußern sich Angehörige der Generation Z deutlich unkritischer gegenüber Flüchtlingen als ältere Menschen. Fast jeder Zweite aus dieser Altersgruppe ist überzeugt, dass Integration gelingen kann, während dieser Anteil bei den Babyboomern deutlich niedriger ausfällt. Auch die Forderung nach Grenzschließungen und Zweifel an der Schutzbedürftigkeit von Asylsuchenden sind unter jüngeren Menschen weniger verbreitet.
Sichern Sie sich in diesem Zusammenhang unbedingt unsere Spezial-Ausgabe „Mädchen, Messer, Morde“. Das Heft hat es in sich! Hier bestellen.





