Corona-Risiko: Bluthochdruck mit natürlichen Mitteln wirksam bekämpfen

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Bluthochdruck tut nicht weh, und auch sonst ist der Leidensdruck relativ niedrig. Doch er kommt schleichend. Schädigt unsere Blutgefäße, lässt unser Herz alt aussehen, auch die Augen und weitere Organe können betroffen sein. Bluthochdruck zählt zu den wichtigen Risikofaktoren für Herzinfarkt und Schlaganfall. Kommt dann noch eine Infektion hinzu, z. B. durch den neuartigen Coronavirus, könnte es sogar lebensgefährlich werden. Höchste Zeit also den Blutdruck zu senken – mit natürlichen Mitteln. Andere Beschwerden könnten dabei gleich mit verschwinden!

Bluthochdruck ist eine Krankheit mit ernsten Folgen, die in unserer westlichen Welt zu einer der Volkskrankheiten zählt. Fast jeder Dritte ist in Deutschland davon bereits betroffen. Auch viele Kinder zählen inzwischen dazu. Wie viele von ihrer Erkrankung wissen oder aber noch im Dunkeln tappen, lässt sich nur vermuten. Das fiese an dieser Krankheit ist nämlich, dass sie auf leisen Sohlen zu uns schleicht und sich erst allmählich bemerkbar macht.

Denn die ersten Symptome sind unspezifisch, lassen also nicht sofort auf einen zu hohen Blutdruck schließen. Wer an Kopfschmerzen, Schwindel, manchmal auch Ohrensausen und Kurzatmigkeit leidet und dazu auch noch einen vollen Tag hatte, wird dies allzuoft auf den Stress schieben. Denn auch dieser ist bei vielen, meist Berufstätigen inzwischen zum Dauerzustand geworden. Ganz unabhängig davon, dass auch Dauerstress ziemlich ungesund ist und dieser schnellstens beseitigt werden sollte, gilt es auch die oben angeführten Symptome einmal gründlich abklären zu lassen.

Stellt sich heraus, dass tatsächlich Bluthochdruck vorliegt, sollten auch die oft „begleitenden“ Werte überprüft werden: Cholesterin und Blutzuckerwerte. Gehört man dann auch noch zu den Übergewichtigen, dann spricht man hier bereits vom „metabolischen Syndrom“.

Doch auch, wenn der Bluthochdruck nur alleine diagnostiziert werden kann, ist höchste Eisenbahn geboten, denn Herz und Blutgefäße werden durch dauerhaft zu hohen Blutdruck in Mitleidenschaft gezogen.

Ursachen für den Bluthochdruck
Bevor Sie mit Ihrem Blutdruck in solche kritischen Bereich gelangen, wo Ihr Arzt Sie nicht nur besorgt anschaut, sondern auch noch die üblichen Medikamente verschreibt, sollten Sie aktiv werden. Zwar steigt der Blutdruck mit dem Alter normalerweise etwas an. Aber das gilt im Alter ab 70 oder noch mehr ab 80 Jahren, doch dann haben Sie eventuell auch schon andere Gebrechen ereilt, so dass es Ihnen z. B. bereits schnelles Gehen schwerfällt.

Bluthochdruck entwickelt sich nicht einfach nur so. Zunächst ist er ein Indikator dafür, dass irgendetwas nicht stimmt. Da ist etwas aus dem Ruder gelaufen! Auch, wenn der Bluthochdruck weitgehend beschwerdefrei abläuft, sollten seine Ursachen beseitigt werden! Auch, wenn Ihr Arzt Sie bisher nicht darauf und auf mögliche schlimme Folgen aufmerksam gemacht, müssen Sie möglichst früh dagegen ansteuern. Sollten bei Ihnen keine Organerkrankungen vorliegen, woraus der Bluthochdruck auch resultieren könnte, können Sie also weiterfahnden. Wir helfen Ihnen dabei!

Übersäuerung
Haben Sie schon einmal vom Säure-Basen-Haushalt gehört? Man spricht davon, dass unser Organismus immer nach einem ausgeglichenen Haushalt strebt. Doch durch viele äußere Faktoren übersäuern wir. Diese permanente Übersäuerung beeinträchtigt sowohl die Konsistenz unseres Blutes als auch wird der Blutfluss verlangsamt. Um alle Organe ausreichend mit Sauerstoff und Nährstoffen zu versorgen, muss das Herz kräftiger pumpen. Der Blutdruck steigt.

Doch was sind die Ursachen? Eine ungesunde Ernährungs- und Lebensweise führt uns auch hier auf die Spur:
zu viele zu stark verarbeitete Nahrungsmittel
zu viel Zucker
zu wenig Bewegung
zu wenig regelmäßiger und gesunder Schlaf
Stress, der zum Dauerstress wird
meist zu viel Alkohol, Nikotin oder auch Kaffee

Um einen ersten Ansatz zu finden, kann man basische Bäder nehmen, wohlschmeckende Basentees möglichst mehrmals täglich. Umstellung der Ernährung: mehr Gemüse, weniger Fleisch, wenig Zucker, keine Fertiggerichte, kein Weißmehl!

Ablagerungen
In den Blutgefäßen können sich Ablagerungen bilden, weil bestimmte Faktoren dies begünstigen:
Homocystein entsteht bei der Verstoffwechslung als Zwischenprodukt. Normalerweise wird es gut abgebaut, wenn die Vitamine B6, B12 und Folsäure ausreichend vorhanden sind. Ein zu hoher Homocysteinspiegel erhöht die freien Radikalen im Blut. Diese wiederum erhöhen den oxidativen Stress und führen zu chronischen Entzündungen, greifen die Gefäßwände an.

Den gleichen negativen Effekt können Medikamente, Chemikalien, Abfallstoffe aus den Zellen, die nicht schnell genug abtransportiert werden oder auch Bakterien haben. Vermehrt freie Radikale entstehen.
Diese sind genau dann kein Problem, wenn genügend Antioxidantien vorhanden sind, z. B. wie das Super-Antioxidans Astaxanthin oder auch ausreichend Omega-3. Ein Mangel an Antioxidantien begünstigt chronische Entzündungen.

Fehlt Magnesium, so kann Kalzium durch den Körper nicht aufgenommen werden und führt zu Versteifungen und Ablagerungen in den Blutgefäßen. Auch die Anwesenheit von Vitamin D und K ist dafür wichtig. Kalzium sollte normalerweise in die Knochen eingelagert werden. Während Vitamin D und Magnesium dafür sorgen, dass Kalzium überhaupt im Darm aufgenommen werden kann, sorgt Vitamin K für die richtige Verteilung im Körper.

Stress und psychische Belastung
Hier gilt es die Erwartungshaltung zu überprüfen. Sich permanent zu viel abzuverlangen erhöht den Druck und erzeugt Stress. Stress, insbesondere Dauerstress führt zu einem ständig zu hohen Pegel an Stresshormonen wie Cortisol. Diese Stresshormone lassen automatisch den Blutdruck steigen. Wichtig: weil in Gefahrensituationen die Zufuhr mit überlebenswichtiger Energie erhöht werden muss.
Jedoch steigt auch der oxidative Stress und führt zur vermehrten Entstehung freier Radikale, die wiederum sämtliche Zellbereiche wie die Blutgefäßwände  schädigen können.

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Nieren
Zeigen die Nieren Schwäche, können sie die Durchblutung der Nieren erhöhen. Hierzu wird der Blutdruck erhöht. Das geschieht durch ein bestimmtes Hormon, was die Nieren selbst bilden können. Zum einen sollte man bei Bluthochdruck auch immer die Nierenwerte überprüfen, zum anderen schädigt chronischer Bluthochdruck irgendwann auch die Nieren.

Harnsäure
Hier passiert ähnliches: ein zu hoher Harnsäurespiegel (z. B. bei Gichtanfällen) lässt den Blutdruck steigen. Werden harnsäuresenkende Maßnahmen ergriffen, wird auch der dadurch bedingte Blutdruck sinken.

Natürliche Maßnahmen zur Senkung
Schaut man in die einschlägigen Richtlinien zur medizinischen Behandlung von Bluthochdruck finden solche Faktoren wie Bewegung, Änderung der Ernährungs- und Lebensweise, Stressabbau in der Therapie zu wenig Beachtung. Auch werden nicht alle Ärzte ein ausführliches Gespräch mit dem Patienten suchen. Darin könnten Sie z. B. über gesunde Ernährung, mehr Bewegung etc. Ein Blutdrucksenker dagegen ist schnell ausgestellt.

Dabei wird oft unterschätzt, wie effektiv und wirkungsvoll sich natürliche Maßnahmen auf den Blutdruck auswirken. Überschätzt dagegen werden Blutdrucksenker. Doch deren Nebenwirkungen sind nicht zu verachten, insbesondere, wenn man mehrere in Kombination davon einnehmen muss.

Im Prinzip leiten sich diese Maßnahmen schon aus den Ursachen ab: Ernährung, Stress, Bewegungsmangel, Übergewicht, fehlende Entspannung, Genussgifte. Der angenehme Nebeneffekt: viele dieser Maßnahmen greifen ineinander und führen insgesamt zu einem gesünderen Lebensstil!

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Ernährung
Heidelbeeren
Und andere Beeren können gemäß einer Studie aus dem Jahre 2015 den Blutdruck senken. Täglich 0,5 l Saft aus Heidelbeere, Trauben, Aronia oder Kirschen. Nach 12 Wochen war der Blutdruck deutlich gesunken.
Wir diese Gabe durch eine insgesamt gesündere Ernährung ergänzt, sollten auch kleinere Mengen an Saft oder Pulver (als Nahrungsergänzung) ausreichen.

Kaliumreich
Als guter Kaliumlieferant sorgen Bananen insbesondere als Gegenspieler zum Natrium (in Kochsalz) zur Senkung des Blutdrucks. Kalium macht die durch das Salz verursachte Anspannung der Blutgefäße wieder rückgängig und kann so den Blutdruck senken, wie neuere Studien gezeigt haben. Es gilt bei Bluthochdruck weniger Salz zu essen und möglichst kaliumreich. Tagesbedarf: 4000 mg Kalium. Neben Bananen (pro 100 g=400 mg) sind besonders getrocknete Bananen (1500 mg) kaliumreich. Süßkartoffeln (400), Rote Beete (400), Avocados (480), grünes Blattgemüse, z. B. Spinat (550) liefern auch gute Werte.

Man kann auch mit entsprechenden Präparaten die Kaliumzufuhr ergänzen. Gleichzeitig jedoch bitte den Salzkonsum reduzieren!

Dunkle Schokolade
Hier geht es um den Kakao. Entweder man wählt zuckerfreie Kakaorezepte oder aber milchfreie Schokolade mit mind. 70% Kakao. 30 g täglich genügen.
Studien haben ergeben, dass die Inhaltsstoffe im Kakao den Blutdruck senken, indem sie die Gefäßfunktion, Blutzuckerspiegel und den Fettstoffwechsel verbessern. Auch wird die Blutgerinnung gehemmt. Alle diese hilfreichen Wirkungen habe Kakao deshalb, da er antioxidativ und entzündungshemmend wirke, so die Autoren der Studie.

Kiwis
Der Früchte täglich sollten nach 8 Wochen bereits Ergebnisse zeigen. Es könnte hier an sekundären Pflanzenstoffen liegen oder aber an dem hohen Vitamin-C-Gehalt (70 mg pro 100g).

Hafer
Bei Hafer soll der hohe Beta-Glucan-Wert, ein löslicher Ballaststoff, dafür verantwortlich sein. Wobei Haferkleie davon mindestens doppelt so viel enthält wie Haferflocken. Im Ergebnis führt Beta-Glucan zur Ausscheidung von Cholesterin, was zur Senkung des LDL- und des Gesamtwertes führt. Studien bestätigen, dass täglich ein Hafergericht (mindestens 120 g Haferflocken) schon nach 6 Wochen zur deutlichen Senkung des Blutdrucks führte. Auch Gerste wird diese zauberhafte Wirkung zugeschrieben (wegen des Beta-Glucans).

Grünes Blattgemüse
Hier wirken der hohe Kaliumanteil, Nitrate, Vitamin C und die reichlich vorhandenen Ballaststoffe. Spinat, Brokkoli und Mangold sind besonders reichhaltig. Im Winter darf es auch Grünkohl sein.

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Knoblauch
Hier wird es spannend. Lange Zeit war die Wirkung von Knoblauch nicht geklärt. Neuere Studien belegen jetzt eine Wirkung, allerdings nur die von (konzentrierten) Präparaten. Genießen Sie also weiterhin dieses tolle Lauchgemüse. Es hat viele gute Eigenschaften und ist stark antioxidativ.

Weitere Lebensmittel
Zimt, Linsen, Nüsse. Bei Zimt sollte es der aus Ceylon sein, etwa 2 g täglich senken den Blutdruck bereits nach 12 Wochen, wie Studien belegen. Eine Handvoll Nüsse täglich kann Wunder bewirken. Reich an Vitamin B, Fetten, Ballaststoffen, Vitamin E und Magnesium beeinflussen die Gesundheit der Gefäße, die Blutqualität und von Herz und Lunge.

Vital- und Mineralstoffversorgung
Hier ist auf die ggf. zusätzliche Zufuhr über geeignete Präparate zu achten: Magnesium, Vitamin C, Folsäure, Vitamin B6 und B12, Q10, Omega-3, Astaxanthin, Vitamin D3, OPC. Entweder über entsprechend reichhaltige Ernährung oder/und über geeignete Nahrungsergänzungen.

Bewegung, Stressabbau, gesunder Schlaf
Bewegung: Mindestens dreimal wöchentlich 30 min. aktive Bewegung im Freien. Etwa niedrig-intensiver Sport (Ausdauerlauf), Radfahren, Schwimmen, schnelle Spaziergänge etc.
Stressabbau durch Umbau des Tagesablaufs. Regelmäßige und feste Mahlzeiten, Wechsel von Phasen der Anspannung mit denen der Entspannung, Entspannungsübungen. Regelmäßiger und ausreichender Schlaf führt zu Entspannung und hilft so den Blutdruck senken.

Insbesondere die aktive Bewegung, auch in Form von Therapie lässt nicht nur ggf. überflüssige Pfunde purzeln, sondern stärkt die Sauerstoffversorgung und kräftigt das Herz. Gift- und Abfallstoffe werden so schneller aus den Zellen abgeführt.

Genussmittel
Alkohol, Rauchen und Kaffeetrinken sollten stark reduziert werden. Da alle diese Genussgifte den Blutdruck ungünstig beeinflussen und den oxidativen Stress erhöhen. In Maßen und als Genuss, sozusagen als Belohnung sollten gelegentliche Ausnahmen (1 Glas pro Woche, 1 Tasse Kaffee am Wochenende, 1 Zigarette in der Woche) möglich sein.

Zusammenfassung
Alle hier vorgestellten Maßnahmen helfen den Blutdruck zu senken. Sie führen zu einem insgesamt gesünderen Lebensstil. Gleichzeitig stärken Sie automatisch damit Ihr Immunsystem und sind für Infektionen weniger anfällig. Da Bluthochdruck oft auch eine Begleiterscheinung anderer Erkrankungen ist, werden auch diese positiv beeinflusst. Nur auf senkende Medikamente zu setzen, führt in die Irre, nicht nur der starken Nebenwirkungen wegen, sondern, weil mit Medikamenten lediglich Symptome bekämpft werden. Die Ursachen bleiben bestehen. Mit natürlichen Maßnahmen lassen sich am Ende ggf. auch Medikamente reduzieren oder diese sogar überflüssig werden.

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