Mehr und mehr Deutsche verweigern den Kriegsdienst. Sie wollen nicht von Merz & Co. in fremde Kriege gehetzt werden. Setzen auch Sie ein Zeichen für Frieden und Freundschaft mit Russland und sichern Sie sich unsere Druschba-Silbermedaille, erhältlich nur bei COMPACT. Hier mehr erfahren.

    Immer mehr Bürger in Deutschland lehnen es ab, für die Bundeswehr in einen fremden Krieg zu ziehen. Die Zahlen der Kriegsdienstverweigerung steigen sprunghaft. Das ist ein klares Signal, dass sich die Bevölkerung nicht von Politikern wie Friedrich Merz und Co. in Konflikte treiben lassen will, die Deutschland nichts angehen.

    Wie die Neue Osnabrücker Zeitung unter Berufung auf das Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA) berichtet, haben allein im ersten Quartal 2026 bereits 2.656 Menschen einen Antrag auf Kriegsdienstverweigerung gestellt. Zum Vergleich: Im gesamten Jahr 2024 waren es 2.998 Anträge. Für 2025 liegen die registrierten Anträge bereits bei 3.867. Setzt sich der Trend fort, dürfte 2026 das höchste Niveau seit der Aussetzung der Wehrpflicht 2011 erreicht werden.

    Diplomaten statt Granaten!

    Hintergrund dieser Entwicklung ist die angespannte internationale Lage in Verbindung der neuen Wehrpolitik der Bundesregierung. Seit dem 1. Januar gilt ein neues Wehrdienstgesetz, das junge Männer ab Geburtsjahrgang 2008 zur Musterung verpflichtet. Das Ziel: genügend „Freiwillige“ für den geplanten Ausbau der Bundeswehr zu finden. Sollten die Zielzahlen verfehlt werden, droht die Einführung einer der Wehrpflicht. Viele Deutsche sehen darin den Versuch, sie für militärische Abenteuer einzuspannen, die primär geopolitischen Interessen anderer dienen und eben nicht der Sicherheit Deutschlands.

    Wenn auch die nackten Zahlen niedrig erscheinen, so sind sie doch aussagestark, weil es ja derzeit keine Wehrpflicht gibt. Die deutliche Zunahme der Verweigerungsanträge lässt sich durchaus als stille Protestbewegung gegen eine Politik verstehen, die Deutschland immer tiefer in Konflikte hineinzieht, statt auf Diplomatie, Deeskalation und echte Landesverteidigung. Die Botschaft der Zahlen ist eindeutig: Die Mehrheit der jungen Generation hat kein Interesse daran, als Kanonenfutter herzuhalten. Sie wollen sich nicht von einer politischen Klasse instrumentalisieren lassen, die mit martialischen Tönen und NATO-Reflexen Deutschland in unkalkulierbare Risiken treibt.

    Druschba (Дружба) heißt Freundschaft. Wenn es zwischen Deutschen und Russen gestimmt hat, war das nicht nur für unsere beiden Völker gut, sondern für den gesamten Kontinent.

    Die Wehrpflicht wurde 2011 lediglich ausgesetzt. Artikel 4 des Grundgesetzes schützt weiterhin das Recht auf Verweigerung aus Gewissensgründen, unabhängig von allen Neuerungen. Mit der neuen Gesetzeslage wurden verpflichtende Musterungen für junge Männer und eine Wehrerfassung eingeführt, doch die Freiwilligkeit gilt zunächst weiter.

    Die Verweigerungshaltung junger Deutscher wäre noch vor wenigen Jahren als absolut nachvollziehbar und zutiefst menschlich gewertet worden. Jetzt aber, da die BRD-Säbel rasseln, werden plötzlich junge Krieger gesucht. Verantwortliche Politiker hatten zuletzt noch von einem starken „Auftragsbewusstsein“ in der Truppe und gesellschaftlicher Akzeptanz getönt. Jetzt werden sie von der Realität widerlegt.

    Was viele nicht wissen…

    Um einen Antrag auf Kriegsdienstverweigerung (KDV) in Deutschland zu stellen, muss ein entsprechende Schriftstück beim Karrierecenter der Bundeswehr eingereicht werden, welches den Antrag anschließend das Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA) weiterleitet.

    Die Bundeswehr-Werbung will die Jüngsten als Kanonenfutter anwerben. Foto: Bundeswehr

    Der Antrag muss eine schriftliche Begründung und einen Lebenslauf enthalten, sowie auf Artikel 4, Absatz 3 des Grundgesetzes, die Verweigerung des Dienstes an der Waffe, verweisen. Eine Ablehnung nur aus politischen Gründen ist gesetzlich nicht vorgesehen. Vor der endgültigen Entscheidung über den Antrag durch muss eine Musterung des Antragstellers erfolgen, um die gesundheitliche Eignung für den Wehrdienst festzustellen – angesichts der geringen Kapazitäten, die heute bei der Bundeswehr dafür bestehen, würde ein sprunghafter Anstieg entsprechender Kriegsdienst-Verweigerungsanträge in sechs- oder gar siebenstellige Bereich vermutlich zu jahrelangen Bearbeitungszeiten führen.

    Pistorius, Merz und Co wollen die Bundeswehr von derzeit rund 183.000 Soldaten bis 2035 auf rund 260.000 Kämpfer ausbauen, um „kriegstüchtig“ zu werden. Dafür braucht die NATO-Armee neues Personal, was mit verschiedenen Kampagnen derzeit händeringend angeworben wird.

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