Von wegen Migrationswende! Die Zahl der ausreisepflichtigen Fremden steigt und steigt. Das beeinträchtigt unsere Sicherheit. COMPACT dokumentiert das Schicksal vieler Betroffener, die in anderen Medien kein Gehör finden. „Mädchen. Messer. Morde“ – So lautet der Titel unserer Spezialausgabe. Hier mehr erfahren.

    Gemäß neuer Insa-Umfrage winkt eine satte Mehrheit der Deutschen ab, wenn der Kanzler und sein Innenminister davon faseln, die Migrationsfrage gelöst zu haben. 73 Prozent sehen das gänzlich anders. Und die Faktenlage ist auf der Seite der Bürger.

    Ein klarer Anstieg

    Die Zahl der vollziehbar ausreisepflichtigen Personen in Deutschland ist in den vergangenen zehn Monaten deutlich gestiegen. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage von Bernd Baumann hervor, parlamentarischer Geschäftsführer der AfD-Fraktion. Zum Stichtag 31. März 2026 waren demnach exakt 237.588 Personen vollziehbar ausreisepflichtig. Ende Mai 2025, kurz nach dem Amtsantritt der neuen Regierung, lag die Zahl noch bei 226.375; ein Anstieg also um 11.000.

    Die Entwicklung verlief über weite Strecken kontinuierlich nach oben. Während die Zahlen im Sommer 2025 noch weitgehend stabil blieben, setzte ab Herbst ein klarer Anstieg ein.

    Besonders stark fiel der Zuwachs zum Jahreswechsel aus: Von 229.906 Ende November 2025 stieg die Zahl bis Ende Januar 2026 auf 234.828. Auch danach setzte sich der Trend fort. Ende Februar 2026 wurden 235.485 ausreisepflichtige Personen registriert, einen Monat später bereits 237.588.

    Parallel dazu bleibt die Zahl der Personen ohne Duldung – also jener, die unmittelbar ausreisepflichtig sind – relativ konstant. Ende März 2026 lag sie bei 41.346. Das entspricht in etwa dem Niveau von Ende Mai 2025 (41.951). Nach einem vorübergehenden Rückgang unter 40.000 stieg die Zahl zum Jahreswechsel wieder an.

    „Regierung verweigert die Arbeit“

    Diese Entwicklung steht in deutlichem Widerspruch zu den öffentlichen Aussagen der Bundesregierung. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt hatte zuletzt mehrfach betont, Deutschland verspüre „die Migrationswende auf allen Ebenen“. Erst vergangene Woche formulierte er: „Wir haben aus einer Migrationswelle die Migrationswende gemacht.“ AfD-Fraktionsgeschäftsführer Bernd Baumann entgegnet:

    „Friedrich Merz behauptet, die Migrationskrise sei weitgehend gelöst. Die Zahlen strafen ihn Lügen – auch bei den Ausreisepflichtigen. Bei seinem Amtsantritt im Mai 2025 gab es 226.000 vollziehbar Ausreisepflichtige, jetzt sind es 237.000. Die Merz-Regierung hat bei der Abschiebung abgelehnter Asylbewerber faktisch die Arbeit verweigert. Mit der SPD als Koalitionspartner war nichts anderes zu erwarten.“

    Trotz aller Ankündigungen der Regierung zeigt der aktuelle Zahlenstand: Eine spürbare Reduzierung der ausreisepflichtigen Personen ist bislang nicht erkennbar.

    Auch in der Bild war jetzt zu lesen: „Es gelingt auch ein Jahr nach Amtsantritt der Regierung Merz nicht, die Ausreisepflicht abgelehnter Asylbewerber durchzusetzen.“ Und: „Die Wende in der Migrationspolitik ist eindeutig nicht gelungen. Asyl und Flüchtlingsschutz werden weiterhin dazu genutzt und missbraucht, den Daueraufenthalt und sogar die Einbürgerung in Deutschland zu erreichen.“

    Das alles beeinträchtigt unsere Sicherheit. COMPACT dokumentiert das Schicksal vieler Betroffener, die in anderen Medien kein Gehör finden. „Mädchen. Messer. Morde“ – So lautet der Titel unserer Spezialausgabe. Hier bestellen.

    Kommentare sind deaktiviert.