Im Bundestag übernimmt die AfD ab heute turnusgemäß den Vorsitz der Kinderkommission des Deutschen Bundestages. Das passt alten Parteien, Kirchenbonzen und Medien ganz und gar nicht. Sie werden sich daran gewöhnen müssen. Wir setzen 2026 auf die Wende! Höcke, Weidel, Chrupalla und der Reichstag. Vier COMPACT-Medaillen, jetzt im Schmuckrahmen sichern. Hier mehr erfahren.

    Ab dem heutigen Tag leitet die AfD-Abgeordnete Angela Rudzka für rund sechs Monate die Kinderkommission des Deutschen Bundestags. Das Gremium, das seit 1988 als Unterausschuss des Familien- und Bildungsausschusses die Interessen von Kindern und Jugendlichen vertritt, wechselt den Vorsitz routinemäßig zwischen den Fraktionen.

    Sorgen um die Vielfalt…

    Eigentlich ist der Vorgang eine Routineangelegenheit. Dennoch ist jetzt das Gequengel groß. Dirk Bingener, Präsident des Kindermissionswerks Die Sternsinger, erklärte am Wochenende in Aachen, ein Vorsitz der AfD belaste das Vertrauen in die Kommission erheblich. Politische Positionen, die Ausgrenzung betreiben, Vielfalt infrage stellen oder Solidarität begrenzen, stünden im Widerspruch zu den Werten des Gremiums. Der Vorsitz sei „nicht nur ein organisatorisches Amt, sondern ein wichtiges politisches Signal“. Hört der Mann sich eigentlich selbst zu?!

    Auch aus den Reihen der anderen Fraktionen kommt hysterische Ablehnung. Wie die Rheinische Post berichtet, lehnten die übrigen Abgeordneten das von Rudzka vorgelegte Arbeitsprogramm ab. Der bisherige Vorsitzende Michael Hose (CDU) bestätigte das.

    Blockadehaltung auf dem Rücken von Kindern

    Zudem hätten angefragte Sachverständige signalisiert, unter einem AfD-Vorsitz keine Anhörungen durchführen zu wollen, da sie eine Instrumentalisierung von Kindern und Jugendlichen für politische Zwecke befürchteten. Angela Rudzka sieht darin vor allem eine Blockadehaltung:

    „Offenbar geht es manchen Fraktionen nicht um die Sache, sondern darum, parlamentarische Arbeit unter AfD-Vorsitz grundsätzlich zu blockieren.“

    Die Kinderkommission hat die Aufgabe, die Belange von Kindern und Jugendlichen unabhängig von Herkunft, Religion oder sozialem Status in den parlamentarischen Prozess einzubringen. Kinderrechte seien „unteilbar“, betonte auch Bingener; ein Grundsatz, dem eigentlich alle politischen Kräfte zustimmen sollten.

    Ob die aktuelle Aufregung um den turnusgemäßen Wechsel tatsächlich dem Schutz der Kinder dient oder eher parteipolitischem Bandmauer-Scharmützel geschuldet ist, beantwortet sich in den Augen vieler Bürger von selbst. Denn letztlich sollte in einem Gremium, das sich explizit den Jüngsten widmet, das Wohl von Kindern und Jugendlichen im Mittelpunkt stehen. Die Brandmauer-Verbissenheit der alten Parteien und ihrer Helfershelfer aber nimmt auch auf die Interessen von Kindern keine Rücksicht.

    Wir setzen 2026 auf die Wende! Höcke, Weidel, Chrupalla und der Reichstag. Vier COMPACT-Medaillen, jetzt im Schmuckrahmen sichern. Hier bestellen.

    Kommentare sind deaktiviert.