Noch drei Wochen bis zur spannendsten Wahl des Jahres. Umfragen prognostizieren einen Erdrutsch-Sieg von Ulrich Siegmund und seiner AfD. Doch eine Meldung sorgt jetzt für Aufruhr: Die Zahl der Briefwähler steigt massiv. Erfahrungsgemäß nützt eine hohe Briefwahl-Beteiligung den Kartellparteien. Jetzt heißt es: Dagegen hlaten. Zum Beispiel mit dem COMPACT-Comic «Uli rettet Deutschland» als Geschenk überreicht. Sein Urteil: Absolut genial. Das gute Stück gibt’s hier!

    Bastian Sieler, Oberbürgermeister von Stendal, erklärte gegenüber WELT TV, die Zahl der Briefwahlanmeldungen für seinen Zuständigkeitsbereich seien „so hoch wie noch nie“, ohne genaue Zahlen zu nennen. Doch erfahrungsgemäß dürfte Stendal kein Einzelfall sein, sondern einen Trend vorgeben: Die Briefwahlbeteiligung scheint massiv anzusteigen. Darunter sind all jene, die schon jetzt wissen, dass sie am ersten Septemberwochenende verhindert sind, etwa durch einen länger geplanten Urlaub. Aber auch eine bisher unbekannte Zahl von Wahlberechtigten, die vielleicht alleine niemals zur Wahl gegangen wären, für die jetzt jedoch von Bekannten oder Verwandten Briefwahlunterlagen bestellt werden.

    Er ist begeistert über die visuelle Umsetzung seiner Vision als COMPACT-Comic: Sachsen-Anhalts AfD-Hoffnungsträger Ulrich Siegmund mit unserer Lea. Foto: COMPACT

    Grundsätzlich schneidet die AfD bei der Briefwahl deutlich schlechter (mindestens ein Drittel weniger Stimmen) ab, als bei der Urnenwahl, während vor allem CDU und Grüne überdurchschnittliche Ergebnisse erzielen. Umso wichtiger wird es deshalb in Sachsen-Anhalt, dass die Unterstützer der AfD an die Wahlurnen gehen und so, wie die Gegenseite, ebenfalls ihr persönliches Umfeld mobilisieren. Denn so knapp, wie die Umfragen insbesondere für die Parteien, die an der 5%-Hürde scheitern könnten (das betrifft auch Grüne und SPD), sind, zählt am Ende tatsächlich jede Stimmen.

    Tino Chrupalla fordert Abschaffung der Briefwahl

    Im Gegensatz zur Urnenwahl, deren Abläufe transparent sind und von Wahlbeobachtern zu jedem Zeitpunkt eingesehen werden können, liefert die Briefwahl viele Anknüpfungspunkte für mögliche Manipulationen. Nach der Oberbürgermeisterwahl im Frühjahr 2026 in Görlitz, wo ebenfalls Briefwähler den Sieg des AfD-Bewerbers Sebastian Wippel verhinderten und erneut eine Debatte über die starken Abweichungen in Bezug zur Urnen-Wahl aufkam, forderte AfD-Parteichef Tino Chrupalla die grundsätzliche Abschaffung der Briefwahl. Wenige Wochen später geriet diese Form der Stimmabgabe auch in Aue-Bad Schlema in den Fokus, dort gewann Freie Sachsen – Kandidat Stefan Hartung die Urnenwahl, scheiterte jedoch gegen den CDU-Bewerber nach den Briefwahllokalen knapp. Gegen das Ergebnis dieser Wahl geht der Unterlegene jedoch juristisch vor und fordert Aufklärung. Möglich, dass auch nach dem 6. September 2026 in Sachsen-Anhalt die nächste Briefwahl-Debatte geführt werden muss.

    Helfen Sie mit, Ulrich Siegmund den Rücken zu stärken. Zum Beispiel mit dem COMPACT-Comic «Uli rettet Deutschland» als Geschenk überreicht. Sein Urteil: Absolut genial. Das gute Stück gibt’s hier!

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