Wie geht es jetzt weiter in Sachsen-Anhalt. Der AfD-Spitzenkandidat hat sich dazu in einer Videobotschaft an Bürger und Unterstützer gewandt. Wir dokumentieren den Wortlaut. Auch unser Comic «Uli rettet Deutschland» zeigt, wohin die Reise geht. Hier mehr erfahren.
_ O-Ton Ulrich Siegmund
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COMPACT unterstützenKnapp zwei Wochen nach der historischen Landtagswahl in Sachsen-Anhalt: Was ist seit diesem Tag hier passiert – und wie geht es jetzt konkret weiter? Ja, die Antworten auf diese wichtigen Fragen gebe ich nicht für Teile der linken Presselandschaft, sondern hier und heute exklusiv für euch in diesem Video.
Erst mal, ich habe es am Wahlabend gesagt: Wir haben Geschichte geschrieben! Das haben wir definitiv, das haben auch die letzten Tage gezeigt, weil die politische Landschaft in diesem Land sich extrem zum Positiven verändert hat. Diese kindische Brandmauer, sie bröckelt immer weiter dahin. Die Menschen möchten auch keine Brandmauern, sie möchten endlich konkrete Lösungen für dieses Land.
Und wir haben gezeigt, dass wir es geschafft haben, weil wir uns selbst treu geblieben sind, weil wir unsere Positionen nicht immer verbogen haben und uns nicht danach ausgerichtet haben, was irgendwie Teilen der Medienlandschaft oder anderen Parteien gefällt, sondern was das Richtige für unser Land ist, für unser Volk, was das Richtige für euch ist.
Was passiert gerade in Sachsen-Anhalt? Und wie geht es nach unserem historischen Wahlergebnis weiter?
Ich möchte euch heute persönlich mitnehmen. Wo stehen wir? Was ist seit der Wahl passiert? Und wie geht es jetzt weiter?
Unser Wahlergebnis hat die politische Landschaft… pic.twitter.com/exXECK4HVX
— Ulrich Siegmund (@UlrichSiegmund) September 18, 2026
Diesen Weg werden wir weitergehen. Und deswegen haben wir schon wahnsinnig viel politisch in diesem Land erreicht. Ihr seht es: die ersten NGOs wollen Sachsen-Anhalt verlassen, Kirchenasyl wird ausgelagert – und das, obwohl wir noch gar nicht regieren. Wir haben schon allein durch die Stärke der AfD wahnsinnig viel erreicht.
Also tausend Dank noch mal an alle, die das mit möglich gemacht haben!
Verwirrte Linkspresse
Eine Sache motiviert mich gerade sehr: und zwar ist die Reaktion der vor allem linken Presselandschaft in diesem Land, die gerade extrem gespalten ist. Ich weiß nicht, ob euch das aufgefallen ist. Es gibt einen Flügel der linken Presselandschaft, der sagt: «Ja, der Siegmund, der hat Angst vor dem Regieren, weil er ja seinen eigenen Prinzipien gegenüber treu bleiben möchte. Der will ja gar nicht regieren, weil er keine Kompromisse machen möchte, weil er nicht so werden möchte wie Friedrich Merz und andere.»
Und dann gibt es andere in der linken Presselandschaft, die sagen: «Schaut mal, der Siegmund hat schon nach ein paar Tagen Wahlversprechen gebrochen, weil er ja anderen Parteien gegenüber die Hand ausgestreckt hat, um auszuloten, mit wem man hier doch AfD-Positionen in diesem Land durchsetzen kann.»

Also ein völliger Widerspruch und die völlige Hilflosigkeit der linken Presselandschaft, schon eine Woche nach der Wahl solche Themen überhaupt erst mal zu diskutieren. Normalerweise dauert eine Regierungsbildung acht, zehn, zwölf, Wochen, teilweise sogar noch länger. Das ist ganz normal, aber nach einer Woche ist man schon der Meinung, so eine Bilanz ziehen zu können.
Aber warum motiviert es mich? Weil genau das uns immer erfolgreich gemacht hat, wenn Teile der linken Presselandschaft rumgejault haben. Ich würde es viel bemerkenswerter finden und viel schlimmer finden, ehrlich gesagt, wenn wir vom ZDF oder vom Spiegel oder von wem auch immer ein Lob bekommen würden. Das würde ich als gefährlich erachten. Und von daher gehen wir den Weg, den wir eingeschlagen haben, genauso weiter. Einen Weg der Besonnenheit und des klaren Fokus auf die Verantwortung, die wir gerade haben.
Das ist schon passiert
Was ist noch in den letzten ein, zwei Wochen passiert? Wir haben allen Parteien Gespräche angeboten. Dabei ging es noch überhaupt nicht um Ergebnisse, sondern erst mal die Möglichkeit, miteinander ins Gespräch zu kommen. Dieses Angebot haben bis auf eine Partei alle anderen, auch die CDU, komplett ausgeschlagen. Das heißt: nicht mal miteinander reden war hier möglich. Das zeigt schon mal sehr, sehr viel!
Jetzt geht es aber weiter. Es gibt Hoffnung, es gibt Zuversicht und es gibt einen positiven Blick, weil sehr viele Gespräche stattfinden. Es finden auch sehr viele konstruktive Gespräche statt. Sie sind allerdings sehr kompliziert. Das gehört zur Wahrheit dazu. Das heißt, wir werden jetzt in den nächsten Tagen und Wochen weiter ausloten, mit wem – da rede ich eventuell von einer Fraktion oder auch von einzelnen Abgeordneten.
Die meisten AfD-Positionen wären umsetzbar, doch mit wem – und das ist jetzt das, woran ich und die Kollegen aktuell arbeiten – wir hier eine stabile Regierung über fünf Jahre gewährleisten könnten, das ist jetzt das Entscheidende. Stabil heißt: Wir müssen einen Haushalt jedes Mal beschließen.
Wir müssen unsere Kernpositionen natürlich durchbekommen. Wir müssen das durchbekommen, was wir euch versprochen haben: die Kündigung des Medienstaatsvertrages, eine wirkliche Remigrationswende und vieles, vieles mehr. Das müssen wir durchbekommen, und da sind wir gerade dabei, genau das zu besprechen.
Das geht nicht von heute auf morgen, weil es sehr detailliert ist, weil es sehr kleingliedrig ist und weil noch sehr viel drumherum passiert. Wir haben die Wahlen in Mecklenburg-Vorpommern, die auch noch mal für die CDU sehr interessant werden. Wir haben noch Parteitage der einen oder anderen Partei hier in Sachsen-Anhalt, die auch noch mal spannend werden, und wir haben allgemein noch sehr viel Dynamik drin.
Alle wissen es irgendwie gerade besser, alle haben irgendwelche schönen Vorschläge. Wir haben aber ein Ziel: Wir möchten eine stabile Mannschaft auf den Weg bringen und Verantwortung für dieses Land übernehmen. Ich möchte Verantwortung für euch übernehmen. Ich möchte mir selbst und uns allen treu bleiben, sodass wir endlich anfangen können, hier politisch zu handeln.
Und so geht’s jetzt weiter
Deswegen wird jetzt Folgendes passieren: Wir gehen davon aus, dass wir Ende des Jahres, im November oder im Dezember, eine Regierung in Sachsen-Anhalt gebildet haben und auch einen Ministerpräsidenten stellen können. Das ist noch nicht in Stein gemeißelt. Es gibt viele Faktoren, die das noch beeinflussen können, aber Stand heute ist das der aktuelle Plan, an dem wir arbeiten.

Warum bin ich extrem motiviert? Weil wir viele andere Erfolgsmeldungen zu verkünden haben. Wir haben die Wahl eines Landtagspräsidenten, die bevorsteht, nämlich bei der konstituierenden Sitzung am 6. Oktober. Dort wählen wir den ersten AfD-Landtagspräsidenten in ganz Deutschland. Auch eine wahnsinnig tolle Motivation, wo man schon sehr viel handeln kann in der Struktur, in der Verwaltung auch sonst sehr viel machen kann. natürlich positiv für unser Land!
Und wir haben – unabhängig von dem ganzen Thema Regierungsbildung – natürlich vor, schon in diesem Jahr politisch zu handeln. Wir sind so stark im Landtag von Sachsen-Anhalt, dass es immer nur wenige Stimmen braucht, damit wir auch politisch konkrete Lösungsvorschläge hier parlamentarisch durchbekommen.
Wir werden uns um das Thema Energiepreise kümmern. Wir werden uns um das Thema Migration kümmern. Wir werden uns um sehr viele Themen kümmern, die aktuell wichtig in diesem Land sind. Das heißt: wir sind hier nicht tatenlos. Wir bereiten uns darauf vor, eine stabile Fraktion zu schmieden, mit der wir sofort beginnen können zu arbeiten ab dem 6. Oktober!
«Wir bleiben uns treu»
Wir bereiten die ersten parlamentarischen Initiativen für euch vor, damit wir hier handeln können, konkret für unser Land, für unser wunderschönes Sachsen-Anhalt und Deutschland. Und wir bereiten uns, wie gesagt, darauf vor, ab November oder ab Dezember eine stabile Mannschaft auf den Weg gebracht zu haben – und dies unter der Maßgabe, dass wir unseren eigenen Positionen, unseren Werten gegenüber treu bleiben und für euch die erste AfD-geführte Regierung in ganz Deutschland hier in Sachsen-Anhalt möglich zu machen.
Das heißt, es läuft aktuell sehr gut. Wir brauchen aber Geduld. Wir brauchen einen klaren Blick nach vorne, und wir dürfen uns hier von Teilen der Presselandschaft nicht aus dem Konzept bringen lassen. Ich möchte, dass es mit Bedacht passiert, mit Augenmaß, und ich möchte, dass es stabil ist.
In diesem Sinne: Bleibt gespannt! Es werden spannende Wochen, aber wir haben schon sehr viel erreicht. Es war dank eurer Unterstützung möglich – und von daher noch mal ganz, ganz vielen Dank! Ich werde euch weiter auf dem Laufenden halten. Ich fange jetzt erst richtig an. Alles Gute, bis bald. Wir werden uns unser Land zurückholen!
Volle Kraft voraus! Was Siegmund und die AfD in Sachsen planen, erfahren Sie in unserem Comic «Uli rettet Deutschland». Die ersten 100 Tage der blauen Regierung! Hier bestellen.





