Muss der deutsche Linksextremist Simeon T., bekannt unter seinem Kampfnamen „Maja“, noch länger ins Gefängnis? Das fordert die Staatsanwaltschaft in der ungarischen Hauptstadt Budapest, dem Hammerbanden-Antifa drohen viele Jahre Knast. Gut so. Passend zum Wendejahr 2026, in dem auch für Gewalttäter ein anderer Wind weht, liefert COMPACT den passenden Schmuckrahmen mit gleich vier hochwertigen Silbermedaillen im Komplett-Set – mit Reichstagsmedaille. Patriotismus pur! Hier ansehen.
Zu immerhin acht Jahren Haft wurde Antifa-Maja Anfang 2026 durch ein Budapester Gericht verurteilt. Hintergrund sind die Attacken der Hammerbande im Februar 2023, als deutsche Linksextremisten in der ungarischen Hauptstadt mit Schlagstöcken und anderen Waffen wahllos auf Passanten einprügelten, bei denen sie eine „rechte“ Gesinnung vermuteten. Mehrere Personen wurden dabei schwer verletzt.
Doch während Linksextremisten in der Bundesrepublik Narrenfreiheit genießen, reagierten die Behörden im damals noch von Viktor Orban regierten Land unverzüglich: Eine Sonderkommission wurde gegründet, in Rekordzeit umfangreiche Ermittlungen eingeleitet und bereits nach wenigen Tagen die ersten Angreifer, teils noch vor der Rückreise nach Deutschland, verhaftet.
Maja konnte zwar zunächst entkommen, wurde aber später aufgespürt und festgenommen. Während sich andere Mitglieder der „Hammerbande“, etwa Top-Terrorist Johann Guntermann, der nach vier Jahren im Untergrund Ende 2024 dingfest gemacht wurde, weiterhin in einem Großprozess vor dem Oberlandesgericht Dresden verantworten müssen, trifft Maja das scharfe Schwert der ungarischen Justiz.

Staatsanwaltschaft will mindestens 13 Jahre Haft
Dass in Ungarn linksextreme Gewaltdelikte mit aller Konsequenz verfolgt werden, zeigt sich auch im Berufungsprozess, der am Freitag (18. September 2026) begonnen hat. Während die Verteidiger des deutschen Antifa-Anhängers einen Freispruch fordern, obwohl die Beteiligung an den Taten der Hammerbande bereits erstinstanzlich belegt wurde, möchte die Staatsanwaltschaft ein noch weitaus höheres Urteil erzielen. Mindestens 13 Jahre, so fordern die Ankläger, solle Antifa-Maja ins Gefängnis. Es wäre das höchste Urteil, was seit vielen Jahren gegen einen deutschen Linksextremisten gesprochen wurde – die Justiz in der Bundesrepublik drückt schließlich gerne einmal das linke Auge zu.
Frühestens in zwei Wochen will das Berufungsgericht seine Entscheidung verkünden. Ob Maja jedoch im erneuten Verurteilungsfall tatsächlich die gesamte Haftstrafe absitzen muss, ist offen: Nach Abschluss des Verfahrens könnte eine Auslieferung nach Deutschland erfolgen. Und dort ein Antrag auf Straferlass nach Verbüßung der hälftigen Haftdauer gestellt werden. Nicht ausgeschlossen, dass ein nachsichtiger Richter dem Linksextremisten, der mit seinem Prügelkommando durch Budapest zog, dann die Freiheit schenkt.
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