Neue Zahlen zur mit großer Spannung erwarteten Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern im September. Die AfD liegt deutlich an der Spitze, die SPD holt auf, die CDU fällt unter die 10-Prozent-Marke. Es wird Zeit für die Wende. Mit der Reichstagsmedaille in Silber, erhältlich nur bei COMPACT, bekennen Sie sich zum Volkswillen. Hier mehr erfahren.

    Wenige Wochen vor der Landtagswahl zeichnet eine neue Umfrage ein aktuelles Bild der politischen Kräfteverhältnisse in Mecklenburg-Vorpommern. Während die AfD ihre Spitzenposition eindeutig behauptet, setzt sich der Absturz der CDU fort: Mit nur noch neun Prozent würde die Partei erstmals in den einstelligen Bereich fallen.

    CDU: Der tiefe Fall

    Laut der aktuellen Erhebung liegt die AfD weiterhin unverändert bei 36 Prozent und bleibt damit stärkste politische Kraft im Land. Die SPD kann dagegen zulegen und verbessert sich auf 29 Prozent. Die Linke erreicht zwölf Punkte und verliert leicht.

    Besonders bemerkenswert ist jedoch das Abschneiden der CDU. Nach einem weiteren Rückgang um einen Prozentpunkt kommt sie nur noch auf neun Prozent – der niedrigste Wert der Partei in dieser Umfrage und erstmals ein einstelliges Ergebnis. Die Grünen würden mit fünf Prozent den Wiedereinzug in den Landtag schaffen, während das BSW mit vier Prozent an der Fünf-Prozent-Hürde scheitern würde.

    Die möglichen Mehrheitsverhältnisse könnten sich dadurch verändern. Rechnerisch wäre erstmals ein Bündnis aus SPD, Linken und Grünen möglich. Gemeinsam kämen die drei Parteien auf 46 Prozent und hätten damit eine knappe Mehrheit gegenüber AfD und CDU, die zusammen auf 45 Prozent kämen. Aufgrund der statistischen Schwankungsbreite der Umfrage bleibt dieses Szenario allerdings offen.

    Ministerpräsidentin Manuela Schwesig sieht in den verbesserten Werten ihrer SPD Rückenwind für den Endspurt des Wahlkampfs und hält am Ziel fest, wieder stärkste Kraft zu werden. AfD-Spitzenkandidat Leif-Erik Holm betont hingegen den Anspruch seiner Partei, künftig allein regieren zu wollen.

    AfD: Rückenwind aus Sachsen-Anhalt

    Währen sich die SPD-Spitzenkandidatin auffällig kritisch zu ihrer Partei positioniert, um eigene Wahlkampfchancen zu verbessern, setzt AfD-Holm auf den Effekt der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt kurz zuvor. Gegenüber COMPACT führt er aus: „Uli Siegmund steht in Sachsen-Anhalt kurz vor der absoluten Mehrheit. Und das gibt uns auch eine realistische Chance. Sachsen-Anhalt wählt 14 Tage vor Mecklenburg-Vorpommern. Und ich bin fest davon überzeugt, wenn die Kollegen dort das mit dem Uli schaffen, dann werden bei uns auch alle Dämme brechen. Dann werden die Leute sehen: Es lohnt sich, zur Wahl zu gehen. Das ist natürlich ein enormer Endspurt, der uns alle antreiben wird, und dann wird auch bei uns ganz klar die AfD die Alleinregierung stellen.“

    Bei der Frage nach einer Direktwahl des Regierungschefs liegt Schwesig vorn. Knapp die Hälfte der Befragten würde sich für sie entscheiden, während Holm auf gut ein Viertel der Stimmen kommt. Gleichzeitig zeigt die Umfrage ein gespaltenes Bild beim Umgang mit der AfD: Jeder Zweite hält eine Regierungsbeteiligung der Partei mittlerweile grundsätzlich für möglich.

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