Neuer Spitzenwert für Blauen im Nordosten, und auch bundesweit bleibt die AfD klar vorne. Die Union wackelt indes massiv. Jetzt unsere wunderschöne Alice-Weidel-Kanzlermedaille sichern; gibt es nur bei COMPACT. Hier mehr erfahren.
Knapp drei Monate vor der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern am 20. September stehen die Zeichen für die AfD auf Sieg! Die Blauen erreichen mit 35 Prozent derzeit den besten Wert, den die Meinungsforscher von Insa für die Weidel-Partei im Nordosten je gemessen haben. Auch die jüngsten Kampagnen von Politik und Medien haben also nicht gefruchtet, die AfD bleibt mit großem Abstand stärkste politische Kraft im Land.
CDU bei 10 Prozent
Die SPD folgt mit 28 Prozent auf dem zweiten Platz. Die Sozis gewinnen zwei Prozentpunkte im Vergleich zur letzten Umfrage hinzu. Alle übrigen Parteien liegen deutlich dahinter. Die Linke erreicht aktuell elf Prozent und verbessert sich um einen Punkt. Die CDU hingegen verliert nochmals zwei Prozentpunkte und fällt auf nur noch zehn Prozent zurück; welch eine Pleite!
Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) kann trotz interner Konflikte im Landesverband auf sechs Prozent zulegen und würde damit den Einzug in den Landtag schaffen. Politisch könnte die Partei nach der Wahl eine wichtige Rolle bei der Regierungsbildung spielen.
Die Grünen würden mit vier Prozent derzeit den Wiedereinzug in den Landtag verpassen. Die FDP verharrt bei drei Prozent und bliebe ebenfalls außerhalb des Parlaments.
Nach dem aktuellen Stimmungsbild hätte keine Partei eine eigene Mehrheit. Auch klassische Zweierkoalitionen würden für keine ausreichende Mehrheit erreichen. Rechnerisch wären daher lediglich Dreierbündnisse denkbar.
Die CDU hält allerdings weiterhin an ihrem Unvereinbarkeitsbeschluss gegenüber der AfD und der Linken fest. Damit schließt sie eine Zusammenarbeit mit der stärksten Kraft aus. Demokratie sieht anders aus.
Auch bundesweit auf Erfolgskurs
Nicht nur in Mecklenburg-Vorpommern, sondern auch auf Bundesebene kann die AfD ihre Spitzenposition behaupten. Laut Forsa liegt die Partei unverändert bei 27 Prozent und damit weiterhin vor der Union, die um einen Punkt auf 22 Prozent klettert. Hochbrisant allerdings: Die CSU bringt nur noch 4,4 Prozent zum Unionsergebnis ein. Sie würde derzeit den Einzug in den Bundestag verfehelen; ein kaum vorstellbares Tabu-Thema im Freistaat.
Die SPD kommt bundesweit auf zwölf Prozent, die Grünen auf 15 Prozent und die Linke auf elf Prozent. Das BSW bewegt sich weiterhin knapp über der statistischen Fehlertoleranz. Die FDP verliert einen Prozentpunkt und fällt auf vier Prozent zurück. Ein nachhaltiger Aufschwung nach der Wahl von Wolfgang Kubicki zum Parteivorsitzenden ist damit bislang nicht erkennbar.
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