In gleich vier großen kreisangehörigen Städten in Sachsen finden am heutigen Sonntag Oberbürgermeisterwahlen statt. Konservative und Patrioten wollen dabei die Rathäuser erobern. Wird 2026 das Jahr der Wende? Den passenden Schmuckrahmen mit gleich vier hochwertigen Silbermedaillen gibt es jetzt im Komplett-Set bei COMPACT – mit Reichstagsmedaille. Patriotismus pur! Hier ansehen.

    Zwar sind gerade einmal rund 100.000 Bürger in Sachsen zu den Urnengängen aufgerufen, doch die Orte, an denen gewählt wird, sind durchaus symbolhaft. Zum Beispiel im erzgebirgischen Aue-Bad Schlema, wo gleich zwei Kandidaten aus dem patriotischen Lager antreten: Stefan Hartung, langjähriger Lokalpolitiker der Freien Sachsen, sowie Lars Bochmann, der für die AfD kandidiert. Wer die Nachfolge für den scheidenden CDU-Langzeitbürgermeister Heinrich Kohl antritt, ist offen, es dürfte sich jedoch in zwei Wahlgängen entscheiden. Die Besonderheit im sächsischen Wahlrecht: Theoretisch kann jeder Bewerber erneut antreten, die einfache Mehrheit entscheidet – häufig gibt es deshalb Absprachen aus den verschiedenen politischen Lagern, um in der zweiten Runde nur noch auf einen Kandidaten zu setzen. Insbesondere, wenn unklar ist, wer im lagerinternen Duell in Runde 1 das Rennen macht.

    In Aue-Bad Schlema führten die Freien Sachsen einen intensiven Oberbürgermeisterwahlkampf. Foto: privat

    Deutlich einfacher ist dagegen die Ausgangslage im mittelsächsischen Döbeln: Für die Freien Sachsen fordert Sven Hofmann den CDU-Oberbürgermeister Sven Liebhauser heraus, zusätzlich kandidieren lediglich ein Bewerber der Freien Wähler, der noch im März 2026 an einer linksextremen Demonstration teilgenommen hatte, sowie ein Kandidat des BSW.

    Duell in Görlitz: Ursu gegen Wippel

    Neben Aue-Bad Schlema dürfte in der östlichsten Großstadt Sachsens das spannendste Duell des abends zu erwarten sein: AfD-Landtagspolitiker Sebastian Wippel, der bereits 2019 gegen den CDU-Politiker Octavian Ursu auf rund 45 % der Stimmen kam und nur knapp unterlag, möchte es erneut wissen. Der Zweikampf AfD gegen CDU, in der blauen Hochburg Görlitz, ist für beide Parteien symbolhaft, ein Sieg der AfD dürfte den freien Fall der CDU beschleunigen.

    Vorsorglich die Reißleine gezogen hat im osterzgebirgischen Dippoldiswalde bereits die ehemalige CDU-Oberbürgermeisterin Kerstin Körner, die kurzerhand aus ihrer Partei austrat, um ohne entsprechende Ballast Wahlkampf zu führen. Doch auch in der ehemaligen Kreisstadt gibt es einen heimatverbundenen Gegenkandidaten: Marcus Wünschmann, der von der regionalen Wählervereinigung Konservative Mitte unterstützt wird, will für einen Politikwechsel eintreten.

    Liebe Görlitzer,

    am Sonntag bitte ich Sie um Ihre Stimme bei der Wahl des Görlitzer Oberbürgermeisters.

    Viele Menschen in unserer Stadt spüren: So wie es läuft, kann es nicht weitergehen. Arbeitsplätze gehen verloren, Fachkräfte verlassen die Region, in der Innenstadt stehen… pic.twitter.com/BFQq0fqyk9

    — Sebastian Wippel (@SebastianWippel) May 8, 2026

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