Vor drei Jahren wurden die 17-jährige Ann-Marie und ihr Freund Danny (19) in einem Regionalzug in Schleswig-Holstein von einem Araber ermordet. In Dresden sprach Ann-Maries Vater Michael Kyrath nun bei einer Gedenk-Kundgebung für die Opfer der Messer-Einwanderung, denen wir mit COMPACT-Spezial «Mädchen, Messer, Morde» Gesicht und Stimme geben. Hier mehr erfahren.

    «Liebe Hinterbliebene, ich bin sehr traurig, heute hier stehen zu müssen.» So die bewegenden Worte von Michael Kyrath am vergangenen Samstag auf einer Gedenk-Kundgebung vor der Dresdner Frauenkirche. Seine Tochter Ann-Marie (†17) und ihr Freund Danny (†19) wurden im Januar 2023 bei Brokstedt (Schleswig-Holstein) in einem Regionalzug von einem staatenlosen Palästinenser (36) erstochen.

    In Dresden wurden am Samstagnachmittag die Namen von 150 Opfern verlesen, die durch Terror und Migrantengewalt ums Leben kamen, wie Ann-Marie und Danny. Ihre Fotos wurden auf Stellwänden vor der Frauenkirche gezeigt.

    Unter den Hunderten von befanden sich auch Angehörige anderer Ermordeter. Kyraths Ansinnen: Den Toten ein Gesicht und eine Stimme geben. «Es wird immer nur über die Täter berichtet, aber kaum über die Opfer», so der Vater von Ann-Marie gegenüber der Bild-Zeitung. Dies hatte er schon im Interview mit COMPACT zum Ausdruck gebracht.

    Mord aus Frust

    Was den beiden jungen Menschen, die am 25. Januar 2023 jäh aus dem Leben gerissen wurden, widerfahren war, haben wir – neben zahlreichen anderen Fällen – in unserer Spezial-Ausgabe «Mädchen, Messer, Morde – Die Opfer der offenen Grenzen von Merkel bis Merz» dokumentiert. Ann-Marie und Danny, damals seit erst fünf Tagen ein Paar, sitzen in einem Großraumabteil im Regionalzug RE 70 von Kiel nach Hamburg. Sie kennen diese Strecke gut, fahren sie regelmäßig zwischen Schule, Freunden und Familie.

    Die Fahrt nähert sich dem Bahnhof Brokstedt. Gegen 14:00 Uhr zerschneiden markerschütternde Schreie die Ruhe. Ein Mann steht mitten im Gang, in der Hand ein Küchenmesser, blutverschmiert, die Augen leer. Ein Zeuge berichtet später über einen schrillen Lärm, «als würde ein Tier schreien und furchtbare Schmerzen haben». Da die Schreie nicht aufhören, realisiert er: «Hier schreit ein Mensch um sein Leben.»

    Er sieht noch eine Frau mit blutigem Gesicht und blonden Haaren am Boden liegen, die sich gegen den Täter über ihr zu erwehren versucht. Eine Szene wie aus einem Horrorfilm. Panik bricht aus. Menschen drängen Richtung Türen, schreien, weinen, versuchen zu fliehen. Vier weitere Personen werden verletzt.

    Als der Lokführer den Zug am Bahnhof Brokstedt endlich zum Halt bringt, entsteht auch auf dem Bahnsteig ein Tumult. Der Täter dagegen ist entspannt. Er sieht seine Tat als vollbracht an. Jetzt ist Zeit zum Relaxen. Er setzt sich auf einen Bahnsteig und raucht genüsslich eine Zigarette. Er läuft nicht davon und wartet auf die Polizei.

    Der arabische Täter Ibrahim A. ist am selben Tag nach einer einjährigen Untersuchungshaft wegen schwerer Körperverletzung in Hamburg entlassen worden. Schon zuvor, zwischen 2015 und 2021, fällt er immer wieder durch schwere Straftaten auf. Eine Abschiebung erfolgt nicht.

    An jenem Sonntag fährt er nach Kiel, um seine Aufenthaltsgenehmigung verlängern zu lassen, doch sein Antrag bleibt erfolglos. Rasend vor Wut über diesen Fehlschlag kauft er in einem Supermarkt ein Messer und geht auf der Rückfahrt wahllos auf Danny und Ann-Marie los. Es hätte auch jeden anderen treffen können.

    Der trauernde Vater

    Aus dem trauernden Vater Michael Kyrath ist nun ein unbequemer Kämpfer für seine Mitmenschen geworden. Ein Mann der schützen will, wo es für seine Familie bereits zu spät ist. Keine Schicksalsbetäubung, kein «Mir egal, für mich ist es jetzt sowieso vorbei», kein Schweigen. «Wenn ich über sie spreche, ist sie für einen Moment wieder da», sagt er. «Ich kann sie nicht zurückholen. Aber ich kann verhindern, dass andere Eltern das Gleiche erleben müssen.»

    Die etablierten Parteien haben diesen Zuständen den Nährboden bereitet. In COMPACT-Spezial «Mädchen, Messer, Morde» haben wir diese Gewalt analysiert und eine verheerende Bilanz der letzten zehn Jahre gezogen. Eine notwendige Chronik des Grauens! Hier bestellen!

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