US-Präsident Donald Trump klang am Freitagabend sichtlich begeistert: Die Straße von Hormus sei durch den Iran ab sofort geöffnet, der Friedensdeal praktisch in trockenen Tüchern und sogar angereichertes Uran würde den USA einfach übergeben. Sie müssten es nur abholen. Doch das scheint nicht die ganze Wahrheit zu sein und der Krieg könnte noch lange nicht beendet sein. Der Nahe Osten steht weiter Flammen – erfahren Sie alle Hintergründe dazu in unserer April-Ausgabe mit dem Titelthema „Gefahr für Deutschland“, um mitreden zu können. Hier mehr erfahren. 

    Die Börsenkurse vieler US-Firmen explodierten nach den jüngsten Trump-Ankündigungen regelrecht, während der Öl-Preis deutlich einbrach. Eine willkommene Marktkorrektur, nachdem es in den vergangenen Wochen durch den Iran-Krieg deutlich nach unten ging. Und möglicherweise war genau das auch primäres Ziel des trumpschen Vorstoßes.

    Fest steht, dass derzeit Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran stattfinden. Fest steht auch, dass der Iran – nachdem Israel endlich einer Feuerpause im Libanon zugestimmt hat und seinen seit Wochen anhaltenden Luftterror gegen das Land (vorerst) beendet hat – nun mit der Umsetzung des Waffenstillstands-Abkommens beginnt, was eine Öffnung der Straße von Hormus für den zivilen Schiffsverkehr vorsieht. Alleine das dürfte für Erleichterungen sorgen, denn zuletzt wurde sogar befürchtet, dass neben einer allgemeinen Spritknappheit auch das Kerosin in weniger als sechs Wochen vergriffen sein könnte. Und dann der Flugverkehr zurückgefahren werden müsste.

    Allerdings: Ob die Straße von Hormus tatsächlich geöffnet ist, bleibt unklar. Am Samstag verwiesen iranische Sprecher auf die anhaltende US-Blockade iranischer Häfen und forderten, diese zunächst zu beenden, um anschließend die Meerenge zu öffnen.

    Trump: Iran liefert Uran an USA aus

    Doch während Donald Trump suggeriert, die Gespräche mit dem Iran befänden sich auf der Zielgraden, dürfte die Realität deutlich komplexer sein. „Wir holen es [das Uran] zusammen, denn dann haben wir eine Vereinbarung. Wenn es eine Vereinbarung gibt, braucht es keinen Kampf“, so der US-Präsident. Nur: Die iranische Seite dementierte eilig, dass eine solche Abmachung bestehen würde und erklärte, weiterhin das Recht der zivilen Nutzung von Atomenergie zu verfolgen. Eine schnelle Lösung dürfte bei dieser Frage deshalb nicht zu erwarten sein.

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    Zumindest vorerst scheinen die Zeichen dennoch eine leicht Entspannung anzudeuten: Die zweiwöchige Waffenruhe, deren Ende Anfang kommender Woche eingetreten wäre, wurde verlängert, um eine Verhandlungslösung voranzutreiben. Grundsätzlich ein gutes Zeichen – hätten die Amerikaner innerhalb eines Jahres nicht bereits zwei Mal in laufenden Verhandlungen Kriege gegen den Iran begonnen.

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