Deutschland bleibt auch vor Ostern ein gefährliches Pflaster: In einem ICE zündete ein Messermann Pyrotechnik und verletzte zwölf Menschen, in Solingen wurden zwei Männer bei einem Messerangriff schwer verletzt und in Sigmaringen wurde ein 19-Jähriger überfallen und stundenlang gequält. In COMPACT-Spezial „Mädchen, Messer, Morde“ dokumentieren wir die Migrantengewalt von Merkels Grenzöffnung bis heute. Hier mehr erfahren.

    Großeinsatz der Polizei gestern Abend gegen 21 Uhr am Bahnhof Siegburg (NRW): Rund 180 Fahrgäste werden evakuiert, die Bundespolizei nimmt einen 20-Jährigen fest, der im ICE 19 von Köln nach Frankfurt/Main Pyrotechnik gezündet und mit einem Anschlag gedroht hatte. Reisende hatten während der Zugfahrt den Notruf gewählt, nachdem der Vermummte und mit zwei Messern bewaffnete Mann in Waggon 23 eine sogenannte Softair-Granate zündete. Durch umherfliegende Teile wurden dabei zwölf Fahrgäste verletzt.

    Französische und deutsche Polizisten auf gemeinsamer Patrouille am SNCF-Bahnhof Straßburg. Foto: NGCHIYUI / Shutterstock

    Polizeiangaben zufolge handelt es sich bei dem Täter um einen „Deutschen aus Aachen“. Eine Sprecherin erklärte: „Der Mann hat gedroht, einen Anschlag zu begehen.“ Einem Bericht der Bild-Zeitung zufolge, soll der 20-Jährige zudem geäußert haben, dass er Menschen töten wolle.

    Der Tagesspiegel schreibt: „Dem Sprecher der Siegburger Polizei zufolge hatte der Tatverdächtige zunächst die Böller gezündet und sich dann auf eine Zugtoilette zurückgezogen. Dort habe ihn dann ein Fahrgast eingeschlossen, bis der Zug am Bahnhof eintraf. Der 20-Jährige sei dort von der Bundespolizei herausgezogen worden und nun im Gewahrsam der Siegburger Polizei.“ Weitere Hintergründe zur Motivation des Täters sind noch nicht bekannt. Die Kripo ermittelt wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung sowie wegen Verstößen gegen das Sprengstoff- und das Waffengesetz.

    Solingen: Zwei Männer lebensgefährlich verletzt

    Bereits zwei Tage zuvor war es in Solingen (NRW) auf offener Straße zu einer Messerattacke auf einen 48-jährigen und einen 52-jährigen Mann gekommen. Beide Opfer wurden durch Stiche lebensgefährlich verletzt, in ein Krankenhaus verbracht und dort notoperiert. Angaben der Ermittlungsbehörden zufolge sei ihr Zustand inzwischen stabil. Der mutmaßliche Täter konnte noch vor Ort von Polizeibeamten überwältigt werden, die wegen eines Verkehrsunfalls zufällig am Tatort waren. Dabei kamen auch Taser zum Einsatz.

    Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich Medienberichte zufolge um einen 46 Jahre alten Türken, der inzwischen in Untersuchungshaft genommen wurde. Ihm werde zweifacher versuchter Totschlag in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung vorgeworfen, so Staatsanwaltschaft und Polizei Wuppertal am Donnerstag. Die Hintergründe der Tat liegen noch im Dunkeln. Der Verdächtige habe in den Vernehmungen geschwiegen, die Verletzten seien noch nicht vernehmungsfähig, erklärte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft.

    Nach Polizeiangaben sei die Besatzung eines Streifenwagens durch lautes Geschrei auf die Messerattacke aufmerksam geworden. „Der Täter ist dann mit gezogenem Messer auch auf die Kollegen zugegangen“, so ein Sprecher. Zunächst hätten sie überlegt, von der Schusswaffe Gebrauch zu machen, dann aber den Taser zweimal eingesetzt. „Sonst wäre es vielleicht noch zu weiteren Messerattacken gegen die Opfer gekommen.“

    Sigmaringen: 19-Jähriger misshandelt

    Ein besonders brutaler Vorfall ereignete sich zudem am Donnerstag in Sigmaringen (Baden-Württemberg). Dort haben drei junge Männer im Alter von 19, 24 und 30 Jahren einem 19-Jährigen überfallen, ihm die Augen verbunden und ihn dann im Nebenraum einer Gaststätte entkleidet, gefesselt, bedroht und verletzt.

    Erschreckend: Die Ausländerkriminalität nimmt immer weiter zu. Foto: Kzenon | Shutterstock.com

    Polizeiangaben zufolge sollen die Täter den Jungen mehrere Stunden lang körperlich und seelisch misshandelt haben. Unter anderem sollen die Männer ihn mit einem Messer verletzt, ihm eine Pistole an den Kopf gehalten und ihm Foltervideos gezeigt haben. Schließlich hätte das Trio seinem Opfer das Smartphone entrissen, es zerstört und ihm mehrere hundert Euro Bargeld gestohlen haben. Die Polizei konnte

    Das Trio hätte das Smartphone des 19-Jährigen zerstört und ihm mehrere hundert Euro Bargeld gestohlen. Erst früh am Morgen haben die Tatverdächtigen den 19-Jährigen freigelassen. Die Polizei konnte die drei Verdächtigen in der Nähe des Tatorts festnehmen. Der 19-jährige Hauptverdächtige befinde sich in U-Haft. Zu den Hintergründen der Tat und der Täter ist bislang nichts bekannt.

    Die etablierten Parteien haben solchen Zuständen den Nährboden bereitet. In COMPACT-Spezial „Mädchen, Messer, Morde“ ziehen wir eine verheerende Bilanz – von Merkels Grenzöffnung 2015 bis heute. Hier bestellen.

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