Ein Banner mit Frankreichs Nationalheiliger bringt dem Fußball-Erstligisten LOSC Lille eine saftige Geldstrafe ein. Angeblich ein Hass-Symbol. Auch Belgrad wurde wegen christlicher Symbolik von der UEFA angezählt. Wer’s ohne Zensur und politische Korrektheit mag, sollte zu COMPACT-Spezial „Nationalsport Fußball“ greifen. Immer noch als E-Paper hier erhältlich.
Der französische Erstligist LOSC Lille wurde von der UEFA zu einer Geldstrafe von insgesamt 82.750 Euro verdonnert. Der Grund: Am 12. März präsentierten Fans beim Europa-League-Spiel gegen den englischen Klub Aston Villa ein riesiges Banner, das Jeanne d’Arc mit erhobenem Schwert zeigt. Auf anderen Transparenten fanden sich Losungen wie „Jeanne erhebt ihr Schwert und Lille kämpft weiter“. Allein deswegen sollen 17.500 Euro gezahlt werden. Der Rest entfiel auf Pyrotechnik, das Werfen von Gegenständen und andere Vergehen.
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Doch was ist in den Augen der UEFA so schlimm an Jeanne d’Arc? Das Banner mit ihr sei eine „potenziell zum Hass aufstachelnde Botschaft“, so die Begründung der Fußballvereinigung für die Strafe. Dabei ist die auch Johanna von Orleans genannte Heilige Frankreichs Nationalheldin. Während des Hundertjährigen Krieges kämpfte sie siegreich an der Seite des späteren französischen Königs Karl VII. gegen die Engländer und Burgunder. Danach führte sie Karl VII. zur Krönung in die Kathedrale von Reims.
Nach der französischen Niederlage in der Schlacht von Compiègne fiel sie am 23. Mai 1430 in die Hände von Johann II. von Luxemburg. Er lieferte sie an die Engländer aus. In einem kirchlichen Prozess wurde sie wegen verschiedener Anklagen verurteilt. Am 30. Mai 1431 wurde die erst neunzehnjährige Johanna als vermeintliche Hexe auf dem Marktplatz von Rouen auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Später wurde sie rehabilitiert, 1920 von Papst Benedikt XV. sogar heiliggesprochen.
„Herabwürdigung des Fußballs“?
Inwiefern das Zeigen der Darstellung einer Heiligen eine „potenziell zum Hass aufstachelnde Botschaft“ verbreiten soll, bleibt das Geheimnis der UEFA. Offenbar ist die Symbolik eines wehrhaften Christentums den Fußballfunktionären ein Dorn im Auge.
Das zeigt auch ein anderer Fall: Nur wenige Wochen zuvor hatte es den serbischen Erstligisten Roter Stern Belgrad erwischt. Dessen Fans zeigten beim Spiel gegen Lille am 26. Februar eine große orthodoxe Ikone und ein Banner mit der Aufschrift „Möge unser Glaube euch zum Sieg führen“. Die UEFA verhängte dafür 40.000 Euro Strafe – Teil einer Gesamtstrafe von 95.500 Euro – und wertete es als „Herabwürdigung des Fußballs“.
Offiziell beruft sich die UEFA bei ihren Strafen allgemein auf das Verbot nicht-sportlicher Botschaften in den Stadien. Was genau an einer französischen Nationalheldin oder einem christlichen Glaubensbekenntnis „den Fußball herabwürdigt“ oder für ein Stadion ungeeignet sein soll, versteht indes kein Mensch.
Man fragt sich, was für eine Mission die UEFA bei derartigen Strafen verfolgt. Geht es wirklich nur um vermeintliche Neutralität im Stadion – oder soll jedes Bekenntnis zu christlichem Glauben und nationaler Identität aus der Öffentlichkeit verbannt werden?
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