Seit ihrem ersten Podcast-Auftritt ist Leas Leben in der Schule die Hölle: „Jung brutal rechtsradikal“-Sprüche, laute Videos, ständige Beschimpfungen – und die Lehrer? Schauen weg oder rechtfertigen es sogar. Im neuen Gespräch mit Ein Gollan spricht die 15-Jährige Klartext. COMPACT ist stolz darauf, ein solches Talent in unseren Reihen zu haben. Wenn auch Sie die Nachwuchsförderung unterstützen wollen, honorieren Sie diese Arbeit mit der Siegermedaille Jürgen und Steffi Elässer. Das gute Silber-Stück können Sie hier bestellen.
„Wenn mich was aufregt, muss ich einfach drüber sprechen und ich muss es ansprechen.“ Unsere Praktikantin Lea durfte jetzt schon zum zweiten Mal im Podcast der Influencerin Ein Gollan zu Gast sein. Seit der letzten Folge ist einiges passiert. In ihrer Schule hat sich Leas politische Haltung herumgesprochen.

Beleidigungen und Belästigungen durch Mitschüler, die sie unter anderem als „Nazi“ beschimpfen oder ihr Sprüche wie „jung brutal rechtsradikal“ hinterherrufen, sind mittlerweile für die 15-Jährige Alltag. Videos von ihr werden absichtlich laut abgespielt und sie wird überall beschimpft – sei es im Bus, im Flur oder in der Pause.
Und natürlich machen es diese Gruppen nur, wenn sie zusammen unterwegs sind – allein sind sie plötzlich still. Doch Strafen gibt es für die Mobber keine. Und das alles nur, weil sie die „falsche“ Meinung vertritt.
„Die spüren keine Konsequenz von deren Handeln und deshalb machen die halt auch weiter. […] Die wissen ja, dass ich mit dem Lehrer darüber gesprochen habe, und es passiert halt nichts.“
Stattdessen wird Lea erklärt, sie müsse als Person des öffentlichen Lebens mit solchen Reaktionen auf ihre Aussagen rechnen. Lehrer erklären ihr, dass das Verhalten ihrer Mitschüler in Ordnung ist, solange es keine Gewalt sei. Gleichzeitig wird sie aber für Kleinigkeiten, wie zum Beispiel Zuspätkommen, sofort bestraft. Was für eine Doppelmoral!
Um den Vorwürfen zu begegnen, sie würde lügen oder übertreiben, führt Lea ein privates Protokollheft, in dem sie die täglichen Angriffe, Fehlverhalten von Lehrern und Vorfälle minutengenau dokumentiert.Für Lea ist die Schule ein Mittel zur Erziehung, das Schülern unwichtige Inhalte vermittelt, um sie davon abzuhalten, sich mit echten gesellschaftlichen Problemen auseinanderzusetzen.
Sie erklärt:
Es wird ja gar nicht gewollt, dass sich Kinder fokussieren können und auch sich selbst informieren können. Dazu dient ja auch Schule. Sie sollen ja einfach nur das Gesagte einfach in ihrem Kopf bekommen.
Wichtige Themen wie die Epstein-Files, Masseneinwanderung oder Remigration werden unterdessen unter den Teppich gekehrt.
Für Lea steht fest:
Du gibst dein Kind einfach in die Hände des Staates. Du gibst sie einfach an die Lehrer ab. Fremde Menschen bestimmen einfach, was dein Kind denkt. Und das ist so krank. Aber irgendwie versteht das keiner.
Und obwohl eine Juniorwahl an ihrer Schule die AfD als stärkste Kraft auswies, trauen sich laut Lea viele Jugendliche aus Angst vor sozialer Ausgrenzung und dem Druck der Lehrer nicht, ihre Meinung offen zu sagen.
Massenzuwanderung und die Forderung nach „Remigration“ sind für Mädel mit Meinung die wichtigsten politischen Themen, wobei sie beklagt, dass diese Begriffe oft falsch verstanden oder zur Stigmatisierung genutzt werden. Für die Zukunft hat Lea große Pläne. Sie möchte nach der Schule als Journalistin arbeiten – erste Erfahrungen hat sie mit Interviews und Praktika bei uns schließlich schon gesammelt.

Die 15-jährige Lea bleibt trotz aller Anfeindungen standhaft. COMPACT ist stolz darauf, ein solches Talent in unseren Reihen zu haben. Wenn auch Sie die Nachwuchsförderung unterstützen wollen, honorieren Sie diese Arbeit mit der Siegermedaille Jürgen und Steffi Elässer. Das gute Silber-Stück können Sie hier bestellen.




