Das globalistische Regime hat sich in zwei Fraktionen gespalten. Besonders beim Krieg gegen Iran prallen die Fronten aufeinander. Mehr dazu in COMPACT-Spezial „Kriegsverbrechen. US-Außenpolitik von Truman bis Trump“. Hier bestellen.

    Alexander Dugin hat in der aktuellen COMPACT eine interessante Beobachtung gemacht: „Vor einem Jahr habe ich einen Artikel für RIA Novosti über die Existenz eines ‚tieferen States‘ geschrieben. Ich glaube, dass die enthüllten Epstein-Akten nicht mehr um den gewöhnlichen Deep State gehen. Der Deep State war nur die vorherige Stufe; jetzt ist ans Licht gebracht worden genau der ‚tiefere Staat‘ – die Menschen, die auf Epsteins Listen stehen.“ Tatsächlich fällt in den Akten auf: Ausgerechnet einer der Protagonisten der Globalisierung, einer der Hauptfinanziers der bunten Umstürze in den letzten Jahrzehnten, fehlt: der Milliardär George Soros. Er war schon vor 25 Jahren ein entschiedener Gegner der Kriege von Präsident George W. Bush, und seine Zöglinge opponieren nun – zum Teil – gegen den Iran-Krieg. So hat zum Beispiel die schreckliche Frau Baerbock klar gegen diese Aggression gesprochen, ebenso Jürgen Trittin. Woher kommt diese Spaltung?

    Die zwei Lager

    Dazu kann man mehr erfahren in unserer neuen Spezialausgabe „Kriegsverbrechen. US-Außenpolitik von Truman bis Trump“. Verglichen werden die Kriege, die einerseits die sogenannten Demokraten (Clinton, Obama, Biden) und andererseits neokonservative Republikaner wie Bush und Trump geführt haben bzw. führen. Ein Auszug:

    Die Administrationen unter Bill Clinton (1993 bis 2001), Barack Obama (2009 bis 2017) und Joe Biden (2021 bis 2025) wichen in zwei Punkten von der Strategie der Neocons ab (obwohl deren Einfluss auch bis in die Demokratische Partei reicht).

    Zum einen lehnten sie den totalen Kampf gegen den Islam ab und befürworteten die Fortsetzung des Kurses, den Ronald Reagan und Zbigniew Brzezinski so erfolgreich in Afghanistan gegen die Sowjets praktiziert hatten: Dschihadisten für eigene strategische Ziele zu benutzen. So erklärt sich die Hochrüstung der al-Qaida-Bataillone im bosnischen Bürgerkrieg (1992 bis 1995) durch Bill Clinton wie auch der libyschen Gotteskrieger (ab 2011) mit anschließendem Transfer auf den syrischen Kriegsschauplatz – beides das Werk von Außenministerin Hillary Clinton. Auch die Flutung Europas mit kampfbereiten Fundamentalisten aus dem Nahen Osten („Flüchtlinge“) ist das Werk dieser Kreise. Die Freundschaft zwischen Hillary Clinton und Kanzlerin Angela Merkel ist bekannt. Sponsor dieser proislamistischen Fraktion im Establishment war (und ist) der Milliardär George Soros.

    Zum anderen erfanden diese Linksliberalen die Klima-Ideologie und betrieben eine Abkehr von fossilen Energieträgern. Anstatt also, wie es vor allem Cheney als Vertreter der Öllobby forderte, die fehlenden Rohstoffe durch militärische Unterwerfung des Nahen Ostens besorgen zu wollen, hofften sie, die USA und andere hochentwickelte Länder durch Sonne, Wind und Einsparprogramme davon unabhängig machen zu können.

    Letzteres führte zur Deindustrialisierung, de facto zur Schwächung der westlichen Staaten. Aber auch ersteres hat nicht geklappt: Die von Soros finanzierten Farbrevolutionen im Nahen Osten erreichten in den wichtigsten Staaten, die die USA in den Griff bekommen wollten – Syrien, Libanon, Iran sowie Gaza – keinen Regimewechsel. Und: Der muslimfreundliche Kurs von Obama konnte nicht verhindern, dass sich wichtige islamische Staaten dem 2009 gegründeten BRICS-Verbund annäherten und Ägypten, Iran und die Vereinigten Arabischen Emirate schließlich sogar beitraten.“

    Es gibt also zwei Schattenstrukturen – der Tiefe Staat und der Tiefere Staat. Nachdem der eine mit Obama gescheitert war, übernahm der andere wieder. Mehr dazu in n COMPACT-Spezial „Kriegsverbrechen. US-Außenpolitik von Truman bis Trump“.

     

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