Hausgemachte Deindustrialisierung, Zölle aus den USA, teure Energie und schwache E-Auto-Verkäufe: Die deutsche Autoindustrie gerät massiv unter Druck. Bei der Volkswagen AG und ihren Töchtern stehen zehntausende Jobs auf dem Spiel. Zur Ursachen-Analyse empfehlen wir dringend unser Paket 1.000 Seiten BRD-Diktatur. Nur 14,99 statt 79,75 Euro. Hier mehr erfahren.
Die autofeindliche Politik der Herrschenden in den vergangenen Jahren sowie die US-Importzölle unter US-Präsident Donald Trump haben die deutsche Autoindustrie massiv belastet und beschädigt. Nachdem die USA ab April 2025 zunächst Zusatzzölle von bis zu 25 Prozent zuzüglich der bisherigen 2,5 Prozent auf importierte Fahrzeuge aus Europa verhängten, einigten sich Washington und Brüssel im Sommer auf eine Reduzierung auf 15 Prozent. Dennoch kosteten die Zölle den Volkswagen-Konzern allein mehrere Milliarden Euro.

Die Krise des Unternehmens aber ist allerdings hausgemacht: Das als Allheilmittel verkaufte Elektroauto stockt, da Verbraucher hohe Anschaffungskosten und mangelnde Ladeinfrastruktur scheuen. Hauptursache für die massiven Einbrüche ist die erzwungene Fokussierung auf die E-Mobilität, die sich zunehmend als unprofitabel erwiesen hat.
Getrieben von der Ideologiepolitik der Bundesregierung, den klimapolitischen Vorgaben der EU sowie der faktischen Verbannung des bewährten Verbrennungsmotors hinterlässt die Elektrowende tiefe Narben in der Branche. Schon 2024 wurden Werksschließungen angekündigt. Betriebsratschefin Daniela Cavallo erklärte damals vor 10.000 wütenden Mitarbeitern in Wolfsburg:
„Alle deutschen VW-Werke sind von diesen Plänen betroffen. Keines ist sicher. Niemand von uns hier kann sich noch sicher fühlen.“
Seit den Corona-Jahren kämpft Volkswagen mit wirtschaftlichen Problemen. Doch 2025 eskalierte die wirtschaftliche Lage noch einmal komplett. Die Tochterfirma Porsche hat es besonders schwer getroffen. 2024 erzielte der Sportwagenbauer noch einen Gewinn von 5,3 Milliarden Euro, 2025 waren es nur schlappe 90 Millionen Euro. In diesem Jahr wird es nicht besser – im Gegenteil. Die Rendite soll zwar künftig mehr als fünf Prozent betragen, aber bis die Lage sich wieder entspannt, könnte es noch eine Weile dauern.
Die Lage ist düster
Bei Volkswagen werden jetzt weitere Konsequenzen gezogen. 50.000 Stellen sollen bis 2030 in ganz Deutschland abgebaut werden. Bei VW selbst sind 35.000 Arbeitsplätze weg, bei Audi und Porsche sieht es ähnlich aus. Dort geht es um 7.500 beziehungsweise rund 4.000 Stellen.
Bei Zulieferern wie Bosch sieht die Lage ähnlich düster aus. Auch dort sollen Arbeitsplätze wegfallen. Ungefähr 6.000 Stellen wurden bereits gestrichen. Um den massiven Stellenabbau zu finanzieren, hatte der Konzern bereits 2,7 Milliarden Euro als Rückstellungen für 2025 einkalkuliert. Statt Kündigungen lockt Volkswagen die Beschäftigten mit attraktiven Ausstiegsangeboten: Vorruhestand und Altersteilzeit, Abfindungen bei freiwilligem Ausstieg sowie Hilfe bei der Suche nach neuen Jobs.
Der Autoteilezulieferer Continental startete die Sparmaßnahmen schon im November 2023. In der Automotive-Sparte (Displays und Fahrassistenzsysteme) sollten weltweit 5.500 Stellen wegfallen, davon über 1.000 in Deutschland. Im Februar 2024 folgte die nächste Runde: Continental kündigte weitere 7.150 Stellenstreichungen an – darunter 5.400 in der Verwaltung und 1.750 im Forschungs- und Entwicklungsnetzwerk.
Knapp ein Jahr später meldete das Unternehmen, dass 80 bis 90 Prozent dieser Maßnahmen bereits umgesetzt sind. Trotz der Fortschritte bleibt die Lage in der Automobilbranche angespannt. Deshalb plant Continental bis Ende 2026 zusätzliche 3.000 Jobs in der Automotive-Sparte abzubauen.
Die ZF Friedrichshafen ist ebenfalls auf Sparkurs und plant einige Jobs zu streichen – in der Verwaltung und im Management. Bis zu 14.000 Stellen sollen wegfallen. Die deutsche Politik zerstört ihre eigene Industrie. In Kombination mit innovativen Wettbewerbern wie dem Elektrofahrzeughersteller BYD aus China sieht es schlecht für uns aus.
Industriefeindliche Politik
Über Jahre hinweg haben die regierenden Parteien in Deutschland – von SPD und Grünen bis zur Union – einen intensiven Kampf gegen den Verbrennungsmotor geführt. Die EU-Eliten haben diesen Kurs mit dem geplanten Verbrenner-Aus ab 2035 zementiert, das bis heute – trotz jüngster Reformvorschläge der EU-Kommission (Dezember 2025) – nicht vollständig zurückgenommen wurde und weiterhin einen starken Druck auf die Branche ausübt.
Gleichzeitig sind die Energiekosten in Deutschland durch die Sanktionspolitik gegen Russland massiv explodiert. Hinzu kommen immer neue, teils erfundene Steuern und Abgaben. Man denke nur an die Bayerns Ministerpräsident Markus Söder und die die Einführung einer „Wassersteuer“ – eine Abgabe von 10 Cent pro Kubikmeter entnommenem Grundwasser.
VW, BMW, Audi und Mercedes-Benz waren einmal Synonyme für Qualität, Zuverlässigkeit und Prestige. In den 2010er Jahren hatten wir noch die Vormachtstellung in China. Volkswagen hielt zeitweise einen Marktanteil von über 15 Prozent und war unangefochtener Spitzenreiter. Davon ist jetzt kaum noch etwas übrig.
Die Autokrise führt zu schwerwiegenden Folgen für unser Land. Zu den Ursachen empfehlen wir unser Paket 1.000 Seiten BRD-Diktatur. Nur 14,99 statt für 79,75 Euro. Hier bestellen.




