1226 verlieh Stauferkaiser Friedrich II. dem Deutschordensmeister Hermann von Salza mit der Goldbulle von Rimini die Verfügungsgewalt über die Gebiete an der Ostgrenze des damals christianisierten Europas. Dies war die Geburtsstunde Ostpreußens, das über Jahrhunderte in deutscher Hand war. In unserer neuen Sonderausgabe „Preußens Glanz –Tugend, Schwert und Krone“ lesen Sie, wie die wechselvolle Geschichte weiterging. Hier mehr erfahren.

Ursprünglich siedelten im späteren Ostpreußen baltische Pruzzen und germanische Völker wie die Gepiden, ein mit den Goten verwandter Stamm. So blühte schon lange Zeit vor dem Beginn der Völkerwanderung, die um 600 n. Chr. anzusetzen ist und das Gesicht ganz Europas neu prägte, an der Memel eine gotisch-germanische Kultur. Die Wikinger aus dem benachbarten Skandinavien übten im 7. Jahrhundert zusätzlich Einfluss auf die Region aus.
Mit der Ostkolonisation, der wohl größten Leistung des deutschen Volkes im Mittelalter, begann endgültig die deutsche Geschichte Ostpreußens, nachdem Konrad von Masowien um 1225 den Deutschen Orden gegen die heidnischen Pruzzen zu Hilfe gerufen hatte. Kaiser Friedrich II., genannt „stupor mundi“ (Staunen der Welt), erteilte 1226 mit der Goldenen Bulle von Rimini dem Ordenshochmeister Hermann von Salza die uneingeschränkte Verfügungsgewalt über die das östlich der unteren Weichsel liegende Gebiet und damit die Ermächtigung, die Heiden zu unterwerfen.
Königsberg und Marienburg
Im Jahr 1255 entstand die Ordensfeste Königsberg, spätere Krönungsstätte der preußischen Könige. Ab 1280 errichtete der Deutsche Orden in Westpreußen die gewaltige Marienburg, Sitz und Symbol der Ritter und geweiht der Jungfrau Maria, Patronin des Ordens.
Die um 1390 vollendete, 21 Hektar große, aus zehn Millionen Backsteinen errichtete Burganlage bildet eigentlich einen Komplex von drei Burgen – Hochschloss, Mittelschloss und Großmeisterpalast –, der durch ein System von ausgebauten Fortifikationen und der Sankt-Marien-Kirche zu einem organischen Gebilde verbunden ist.
Während der goldenen Zeit des Hochmeisters Winrich von Kniprode (1351–1382) konnte sich die Anlage mit den reichsten Residenzen des späten Mittelalters messen, ein Meisterwerk gotischer Eleganz. Mittelpunkt bildete der Große Remter, ein von filigranen Säulen getragener Speisesaal, in dem 400 Gäste Platz finden konnten.

An der östlichen Kirchenfront sieht man die Schutzpatronin des Ordens: ein imposantes Abbild der Jungfrau Maria, das seit 1344 hoch über der ersten Ringmauer in bunten Schattierungen aus seiner Nische leuchtet. Acht Meter misst diese fast vollplastische Stuckfigur, die ebenso wie die Nischenwände mit farbigen Mosaiksteinen bekleidet ist. Geschmückt von einer hohen goldenen Krone hält die Gottesmutter ihren ebenfalls gekrönten Sohn auf dem Arm, in der rechten Hand ein Lilienzepter.
Wie ein Wasserfall rauschen die Falten des gerafften Mantels zu ihren Füßen nieder. „Wir können nur ahnen, welchen Eindruck es etwa auf eine mittelalterliche Gesandtschaft aus dem Osten machte, die frühmorgens diesem überirdisch glänzenden Bild entgegentrat“, schreibt Heinrich Wolfrum in seinem Werk Marienburg. „Sie musste überzeugt sein, dass Burg und Orden unter göttlichem Schutze standen.“
Polnischer Imperialismus
Das 15. Jahrhundert war geprägt von ständigen militärischen Auseinandersetzungen mit dem sich imperialistisch ausdehnenden Polen. Die tapferste Gegenwehr des Deutschen Ordens half nicht; mit dem 2. Thorner Frieden musste er 1466 das Kulmerland, Ermland, Pogesanien und Pomerellen an die polnische Krone abtreten. Schon seit 1457 befand sich die Marienburg in polnischer Hand. Schließlich wurden die Hochmeister verpflichtet, dem polnischen König Treueeid und Heeresfolge zu leisten.
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Anno 1525 wurde der Deutschordensstaat in das erbliche Herzogtum Preußen umgewandelt. Schweden gelangte im Dreißigjährigen Krieg zwischenzeitlich in den Besitz von Teilen Ostpreußens, darunter Elbing, Pillau und Memel. Im Frieden von Olivia 1660 erkannten die europäischen Großmächte die Souveränität Preußens an. So wurde der Grundstein gelegt für einen preußischen Gesamtstaat.
Keimzelle des preußischen Staates
Erst dem legendäre Soldatenkönig Friedrich Wilhelm I., Sohn des Großen Kurfürsten Friedrich Wilhelm von Brandenburg, sollte es gelingen, alle von Polen vereinnahmten und miserabel verwalteten preußischen Gebiete zurückzuholen und zu neuer Blüte zu führen. Siedler aus dem ganzen deutschen Raum, Glaubensflüchtlinge aus
Frankreich, die Hugenotten, strömten nach Preußen und fanden hier Freiheit, Sicherheit und Schutz vor Verfolgung.

Anfang des 19. Jahrhunderts geriet auch Ostpreußen unter das Joch napoleonischer Herrschaft. Es bildete sich hier schon bald eine wichtige Keimzelle des nationalen Widerstands gegen die Fremdbesatzung. Die Ostpreußische Landwehr hatte großen Anteil an der siegreichen Völkerschlacht bei Leipzig. 1848 wurde Ostpreußen dann Mitglied des Deutschen Bundes und erhielt als solches das Recht, Vertreter ins großdeutsche Parlament nach Frankfurt am Main zu entsenden.
Polnischer Landraub
Im Ersten Weltkrieg drängten russische Truppen bis nach Königsberg vor, Memel wurde besetzt. Hindenburg und Ludendorff aber schrieben ihre Namen unauslöschlich in das Buch der Weltgeschichte, als sie in einer historisch einzigartigen militärischen Leistung bei Tannenberg die Übermacht der Russen vernichtend schlugen. Wie so oft zuvor erwiesen sich die Soldaten Ostpreußens auch diesmal bei der Verteidigung von Volk und Heimat als unvergleichlich tapfer.

Doch nach Kriegsende schickte sich Polen an, Teile Ostpreußens an sich zu reißen und verleibte sich entgegen völkerrechtlicher Bestimmungen das Gebiet um Soldau ein. Bei Abstimmungen im südlichen Ostpreußen sprachen sich 97,8 Prozent der Stimmberechtigten für den Verbleib bei Deutschland aus. Doch durch den sogenannten Korridor, den polnischen Landraub, der sich bis zur Ostsee erstreckte, wurde das einst blühende Ostpreußen, die Kornkammer des Reiches, von Deutschland abgeschnitten.
Litauen nutzte Deutschlands Schwäche, um sich des Memelgebietes zu ermächtigen, obwohl sich dessen Bevölkerung mehrheitlich zu Deutschland bekannte. 1939 kam es wieder zum Reich, ehe es 1945 auf Befehl Stalins der litauischen Sowjetrepublik zugeschlagen wurde.
Flucht und Vertreibung
Die Jahre 1944/45 bedeutete für Ostpreußen den Beginn einer unvorstellbar fürchterlichen Leidenszeit mit schrecklichen Verbrechen, Flucht und Vertreibung. Zu diesem dunklen Kapitel unserer Geschichte zählt nicht zuletzt der Untergang der mit Flüchtlingen überbeladenen „Wilhelm Gustloff“ am 30. Januar 1945 nach einem sowjetischen Torpedotreffer. Über 9.000 Menschen fanden in dieser größten Schiffskatastrophe aller Zeiten den Tod.

Insgesamt beteiligten sich 1081 Handels- und Kriegsschiffe, vom Fischkutter bis zum Schweren Kreuzer, an dem beispiellosen, von Großadmiral Karl Dönitz angeordneten Evakuierungsunternehmen in Ostpreußen. Die Sowjets eroberten Ostpreußen, insgesamt wurden 15.000 Deutsche aus ihren angestammten Siedlungsgebieten im Osten des Reiches und Mittel- und Osteuropa vertrieben.
Verzicht auf Ostpreußen
Das Potsdamer Abkommen der Alliierten vom 2. August 1945 hatte eine abschließende Regelung bezüglich Ostpreußens, dessen nördlicher Teil unter sowjetische, dessen südlicher Teil unter polnische Herrschaft gekommen war, einem Friedensvertrag vorbehalten.
Im Jahr 1950 erkannte die DDR die so hergestellten Grenzen an, die Bundesrepublik in den 1970er Jahren unter Kanzler Willy Brandt (SPD) indirekt, ehe im Zwei-plus-Vier-Vertrag von 1990 die Grenzziehung unter Helmut Kohl (CDU) endgültig akzeptiert wurde.
Es war gleichgültig, dass die bundesdeutsche Parteienlandschaft in den Jahrzehnten davor fast durch die Bank verkündet hatte: „Verzicht ist Verrat.“ Allein konservative und nationale Kreise, die schon als einzige Kraft in der Bundesrepublik die Fahne der deutschen Einheit aufrecht gehalten hatten, als die Etablierten längst für eine „Anerkennung der Tatsachen“ plädierten, hielt am deutschen Bekenntnis zu Ostpreußen fest.
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