Gestern Schreck in der Morgenstunde für den Royal – doch heute ist er schon wieder auf freiem Fuß. War alles ein großes Ablenkungsmanöver? Wer im Epstein-Sumpf einen fundierten Überblick haben will, insbesondere über die Geheimdienst-Verwicklungen, kommt an Collin McMahon Standardwerk „Die Akte Epstein“ nicht vorbei – für mich schon jetzt das „Buch des Jahres 2026“. Hier bestellen.

    Nur ein paar Stunden in Haft – jetzt schon wieder frei. Trotzdem war die Verhaftung des abgehalfterten Prinzen ein heilsamer Schock – das gab es zuvor nie in der Geschichte Englands. Elizabeth II., die Vorgängerin von König Charles, hielt immer die schützende Hand über ihren Sproß.

    Die Verhaftung wurde nicht mit Sexualverbrechen begründet, sondern mit Funden in den neu veröffentlichten Akten, wonach Andrew Informationen, die er als Handelsemissär Großbritanniens in Fernost bekommen hat, an Epstein durchgestochen hat. Also Geheimnisverrat. Trotzdem mag das neue Foto aus den Akten, wo er sich über eine halbwüchsige Person am Boden beugt, den letzten Auslöser gesetzt haben. Man erinnert sich: Das Foto, bei dem Lanz nicht recht wusste, ob der falsche Prinz vielleicht nur Erste Hilfe leistete…

    Neue Fotos aus den am 30. Januar 2026 veröffentlichten Epstein-Akten: Sie zeigen, wie Ex-Prinz Andrew Windsor-Mountbatten über einer zierlichen Frau (möglicherweise ein minderjähriges Mädchen) kniet und mit ihr „Doktorspiele“ macht. Foto: U.S. Department of Justice

    Obwohl Andrew wieder auf freiem Fuß ist – das Strafverfahren geht weiter. Die Polizei hat alle Computer, Datenträger, Safeinhalte beschlagnahmt – da dürfte manches ans Licht kommen.

    Aber eine Sache fällt doch sehr auf: Während in Europa schon – im übertragenen Sinne – Köpfe gerollt sind und mit Andrew ein erster Höhepunkt erreicht ist, bleibt es in den USA befremdlich still. Dazu sagte Stefan Magnet vor Kurzem bei AUF1 ganz treffend:;

    „Zahlreiche europäische Spitzenpolitiker traten zurück, weil ihre Freundschaft zu Epstein aufgeflogen ist: der ehemalige französische Kulturminister, der Stabschef des britischen Premiers, der britische Botschafter in den USA, Prince Andrew, norwegische Politiker und viele andere mehr. Aber in den USA, wo Epstein Hauptwirkungsstätte war, gibt es keine Konsequenzen. Ich vermute, Trump (oder wer auch immer die Macht dazu hat) setzt die Akten gezielt gegen die EU ein. Viele alte Seilschaften in Europa werden geopfert oder, wie im Fall von Emmanuel Macron oder beim englischen Königshaus, schwer beschädigt. Das erinnert mich an das Ende der Monarchien in Deutschland und Österreich. Die Menschen waren 1918/19 vielfach erleichtert, dass die Könige weg waren. Aber was kam danach? Um der Plutokratie, der Geldherrschaft, den Weg zu ebnen, mussten die alten Monarchien weg!“

    Hinzu kommt: Andrew ist sozusagen der Trottel im Epstein-Netzwerk. Wo immer eine Kamera war, ließ er sich ablichten. Andere Promis dürften eine viel wichtigere Rolle gespielt haben, etwa Lady Rothschild, Lis Werner, der WEF-Direktor, Peter Thiel… Deswegen spricht viel dafür, dass Andrew ein – europäisches! – Bauernopfer ist, damit die Öffentlichkeit vor allem in den USA sich beruhigt. Die Hauptdrahtzieher des Epstein-Netzes sind aber weiter aktiv – und FBI-Chef Kash Patel sowie Justizministerin Pam Bondi schützen sie objektiv! Wer einen fundierten Überblick über den Epstein-Sumpf haben will, insbesondere über die Geheimdienst-Verwicklungen, kommt an Collin McMahon Standardwerk „Die Akte Epstein“ nicht vorbei – für mich schon jetzt das „Buch des Jahres 2026“. Hier bestellen.

     

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