Die AfD bleibt bundesweit stärkste Partei. In der neuen Sonntagsfrage liegen die Blauen weiter vor der CDU – trotz kleineren Rückschlägen bei aktuellen Umfragen in den Ländern. Vor den Wahlen im März ist das eine gute Ausgangslage. Politikwissenschaftler Werner J. Patzelt analysiert den Erfolg der AfD exzellent. Sein bemerkenswertes Buch „Das blaue Wunder“ über den Aufstieg der Blauen ist jetzt im COMPACT-Shop erhältlich. Hier mehr erfahren.
Wäre am heutigen Sonntag die Bundestagswahl, käme die AfD laut dem Meinungsforschungsinstitut INSA auf 26 % der Stimmen und läge damit einen Punkt vor der Union (25 %). Deutlich abgeschlagen die SPD (15 %), dahinter Grüne (11 %) und Linke (10 %) etwa gleichauf. Das BSW (4 %) würde den Einzug in den Bundestag ebenso verpassen, wie die immer stärker abgeschlagene FDP (3 %) – für letztere Partei geht es in diesem Jahr ohnehin um ihr politisches Überleben, droht doch der Rauswurf aus den Landtagen von Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern.
Für die AfD, die zuletzt bei Umfragen in einzelnen Bundesländern zwischen einem und drei Prozent verlor, ist die neue Umfrage, einen Monat vor den ersten Wahlen des Jahres 2026, durchaus beruhigend. Es ist davon auszugehen, dass bei den Urnengängen im März – zuerst zur Kommunalwahl in Bayern und zur Landtagswahl in Baden-Württemberg (beide am 8. März 2026), dann zur hessischen Kommunalwahl (15. März 2026) und eine Woche später bei der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz (22. März 2026) starke Zugewinne erfolgen. Mit diesem Rückenwind geht es dann im Herbst in die zweite Wahl-Welle, bei der neben dem Abgeordnetenhaus in Berlin vor allem die beiden wichtigen Ost-Landtage in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern neu gewählt werden.
Wie wurde die AfD so erfolgreich? Politikwissenschaftler Werner J. Patzelt analysiert den Erfolg der AfD besonders tiefgründig. Sein Buch „Das blaue Wunder“ über den Aufstieg der AfD ist jetzt erhältlich. Hier bestellen.





