Ein Dank an unsere Freunde – und eine Übersicht über die Reden. Wer die Höhepunkte der COMPACT-Geschichte zu Hause haben will, wird hier fündig.

    Eine proppenvolle Halle mit 460 Besuchern, eine fröhliche Stimmung, die meisten in Anzug oder gar Smoking, lauter schöne Menschen, ein Finden alter und neuer Freunde: Das war die Gala zum 15. Geburtstag von COMPACT-Magazin am 31. Januar in Magdeburg.

    COMPACT-Gala mit den vier Musketieren

    Der Umzug der Antifanten vor der Halle hat keinen gestört – die Polizei hatte die Verwirrten gut im Griff. Drinnen im Saal wurde es immer voller, viele speisten schon mal, unsere Pianistin Elena Richter unterhielt die Wartenden glänzend. Wir hatten alle Hände voll zu tun, die Gäste zu begrüßen – viele von ihnen schon lange dabei, treue COMPACTeros, andere hatte n uns erst mit dem Verbot kennengelernt und wollten uns endlich mal live sehen. Lauter liebe Menschen – vielen Dank, dass ihr gekommen seid, und auch für die zahlreichen Geschenke!

    Eröffnung und ein Tänzchen

    Christoph Berndt, künftiger Ministerpräsident von Brandenburg. Dahinter MdL Lars Günther, davor Peter Feist.

    Meine Frau eröffnete und begrüßte die Ehrengäste, neben den Rednern (siehe unten) auch die Landesvorsitzenden der Ost-AfD („und künftige Ministerpräsidenten“) Björn Höcke, Christoph Berndt  und Jörg Urban, dazu den Vize von Sachsen-Anhalt („und künftigen Remigrationsminister“) Oliver Kirchner.

    In meiner Eröffnung ließ ich schöne Momente aus der COMPACT-Geschichte Revue passieren, neben dem Sieg über Faeser auch weitere Prozesse und unser Alleinstellungsmerkmal als publizistischer Kämpfer gegen die Corona-Diktatur. Als Erfolgsrezept von COMPACT nannte ich vier Punkte: 1) Preußische Disziplin – wir liefern immer! 2) Klare Sprache, die auch die sprichwörtliche Friseuse versteht. 3) Mut zur Wahrheit, der jemandem wehtun muss. 4) Zielgruppe Volk und nicht Partei, lagerübergreifender Patriotismus („Querfront“). Zum Abschluss dankte ich namentlich allen Mitarbeitern und langjährigen Unterstützern („Treueste der Treuen“). Dann wurde – eine Überraschung auch für mich – zum ersten Mal der COMPACT-Song gespielt, komponiert von Kathi und Egbert Ermer, und Steffi und ich wagten ein Tänzchen auf der Bühne.

    Nach der Pause gab es die Erstaufführung von „COMPACT – der Film“ des bekannten Regisseurs Mario Nieswandt („Nur ein Piks“).

    Die Reden

    Die Redner sprachen in der chronologischen Reihenfolge des Kennenlernens von COMPACT.

    Zuerst Dr. Diether Dehm, langjähriger Bundestagsabgeordneter von SPD und Linken, wegen seiner Dialogbereitschaft mit Rechten von seinen einstigen Genossen verstoßen. Er bekannte sich zum Antifaschismus – betonte aber, dass die heutige Antifa das Gegenteil praktiziere, nämlich die Unterwerfung unter das Regime. COMPACT schieße manchmal über das Ziel hinaus, etwa mit den Covern, aber das sei notwendig, denn nur durch das Überschreiten von Grenzen bekomme man ein Gespür für die Wahrheit. Er schloss mit dem Satz: „COMPACT ist gesichert antifaschistisch.“

    Diether Dehm auf der COMPACT-Gala

    Kayvan Soufi-Siavash lernte ich schon 2011 kennen, als er noch unter Ken Jebsen bekannt war. Bekanntlich hatte es 2014 einen Bruch zwischen uns gegeben, der  erst im gemeinsamen Corona-Widerstand verheilte. Offen selbstkritisch nahm er dazu Stellung und bedauerte, dass ihm damals linke Einflüstere auf Abwege gebracht hätten. Im Schlussdrittel feuerte er seine Statements wie ein Maschinengewehr ab, der Saal tobte. Solche Worte könne. eine ganze Armee in Marsch setzen!

    Björn Höcke war natürlich der Liebling des Publikums – umso mehr, als er diese Woche den CDU-Ministerpräsidenten Mario Voigt mit einem Misstrauensvotum stürzen könnte. In seiner Laudatio auf COMPACT nahm er immer wieder auf meine Autobiographie „Ich bin Deutscher. Wie ein Linker zum Patrioten wurde“ Bezug und  entdeckte viele Gemeinsamkeiten in unserer Politisierung, obwohl wir ja in den ersten Lebensjahrzehnten auf gegensätzlichen Seiten des politischen Spektrums standen. Er sprach sich dafür aus, dass Linke und Rechte voneinander lernen müssen – Worte von strategischer Weitsicht, die noch lange nachhallen werden.

    Umjubelt: Björn Höcke auf der COMPACT-Gala

    Die Abschlussrede kam von Florian Homm, der für den kurzfristig erkrankten Dr. Markus Krall eingesprungen war. Beide sind Ökonomen von Weltruf – Homm selbst hat mit seinem Finanzgenie Milliarden gemacht, bevor er 2006 beim Tiefen Staat in Ungnade fiel, vom FBI gejagt und eingesperrt wurde. Sein Beitrag war eine Empfehlung an uns, die großen unentdeckten Fragen anzupacken, die immer mehr Menschen betreffen, nämlich die Frage der Gesundheit und der systembedingten Gesundheitszerstörung, die bereits die jüngere Generation erfasst.

    Unser Verlagsleiter André Poggenburg schloss den offiziellen Teil und wies auf unsere nächste Großveranstaltung hin, das COMPACT-Sommerfest am 22. August. Am besten jetzt schon anmelden! Viele saßen noch bis Mitternacht zusammen. Meine Frau und ich zogen mit den Referenten noch an die Hotelbar weiter. Erst um drei Uhr morgens fielen wir ins Bett – todmüde aber glücklich über die Menschen, die wir an diesem tag kennenlernen durften.

    Souvenirs

    Wer diese Gala in Erinnerung behalten möchte: Morgen kommt eine Filmzusammenfassung auf COMPACT-TV, eine ausführliche DVD mit allen Reden ist in Kürze vorstellbar. Hier gibt es das Buch zu „15 Jahre COMPACT“ mit allen Covern im Original und hier die Kokarde, die wir zum Jubiläum entwickelt haben und die auf der Gala viele trugen.

    COMPACT-Kokarde

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