Dreht die Bundesregierung per Geoengineering am Wetter, um die sogenannte Klimarettung voranzutreiben? Diesen Vorwurf erhebt die AfD im Bundestag und muss sich dafür vom politischen Gegner vorhalten lassen, eine absurde Theorie zu verbreiten. Doch ist das wirklich Unsinn? COMPACT-Spezial „Klima-Terroristen“ klärt auf. Hier mehr erfahren.

    Die AfD-Fraktion im Bundestag hat das Thema Wettermanipulation auf den Tisch gebracht. In einem aktuellen Antrag fordern die Blauen die Regierung unter anderem auf, „eine Prüfung der Sicherheitslage bezüglich der möglichen Auswirkung des Geoengineerings (…) durchzuführen“ und Regelungen vorzulegen, die den Einsatz von großflächigem Geoengineering mit Ausnahme überwachter Forschungsvorhaben in Deutschland untersagen“.

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    Als besonders gefährlich erachtet die Fraktion von Alice Weidel und Tino Chrupalla dabei das sogenannte SRM (Solar Radiation Management). Laut Bundesumweltamt sind dies Verfahren, „um die auf die Erde eintreffende Sonneneinstrahlung zu verringern und damit die globale Durchschnittstemperatur zu reduzieren“, etwa durch „die Installation von Spiegeln im Weltraum“ oder „die Ausbringung von Gasen mit Schwebeteilchen (Aerosolen) in der Stratosphäre, um das Sonnenlicht zu streuen und damit eine geringere Sonneneinstrahlung an der Erdoberfläche zu bewirken“.

    Wetter-Manipulation fürs Klima: Wie das funktioniert, zeigt diese Grafik aus der Broschüre «Climate Engeneering» der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Foto: DFG, SPP 1689, Rita Erven

    CDU gibt Wettermanipulation zu

    Mitantragstellerin Nicole Höchst von der AfD sagte in ihrer in ihrer Rede zu dem Antrag am Donnerstagabend, es werde in Deutschland seitens der Herrschenden ernsthaft darüber diskutiert, Feinstaubteilchen „gezielt in die Atmosphäre einzubringen, um klimatische Effekte zu erzielen“.

    Die so per Flugzeug ausgebrachten Schadstoffe würden sich mit der Zeit ablagern. Der „Klimaextremismus“ der Altparteien werde damit „die Pforten der Hölle“ öffnen, erklärte Höchst.

    In den sozialen Netzwerken wird den Blauen deswegen Schwurbelei vorgeworfen, die Bild-Zeitung bezeichnet den Vorstoß als „absurd“, und auch im Bundestag gab es Gegenwind.

    So behauptete der SPD-Abgeordnete Holger Mann, dass Geoengineering finde weder in Deutschland noch in der EU praktiziert werde, räumte allerdings im gleichen Atemzug ein, dass es regionale Projekte zur Hagelabwehr gebe, was jedoch ungefährlich sei und nichts mit dem Klima zu tun habe. Die AfD male mit ihrem Antrag eine Bedrohungslage an die Wand, die nichts mit der Realität zu tun habe, wetterte Mann.

    Ist der AfD-Antrag also nur Spinnerei? Nein! Denn ein CDU-Abgeordneter gab in der Debatte zu, dass die Regierung tatsächlich Geoengineering betreibt. Wörtlich sagte der Unionsmann Reza Asghari:

    „Die Manipulation des Wetters findet nur in streng reguliertem Rahmen statt.“

    Der Antrag der AfD wurde schließlich zur weiteren Beratung an die Ausschüsse überwiesen.

    Chemtrails und Geoengineering im Öffentlich-Rechtlichen

    Dass die Bedenken der AfD alles andere als unbegründet sind und dass das Thema endlich mal auf höchster politischer Ebene behandelt werden muss, verdeutlicht die COMPACT-Spezial-Ausgabe „Klima-Terroristen“, die sich eingehend mit Geoengineering befasst.

    Bereits 2012 warnten nicht etwa irgendwelche „Schwurbler“, sondern die Bundeswehr in einem Dokument mit dem Titel „Streitkräfte, Fähigkeiten und Technologien im 21. Jahrhundert – Future Topic: Geo-Engineering“ vor dem Einsatz entsprechender Techniken „durch irrationale nicht staatliche Kräfte“, wie man in COMPACT-Spezial „Klima-Terroristen“ nachlesen kann.

    Schon einige Jahre zuvor, 2007, behandele ZDF-Wissenschaftsmoderator Joachim Bublath Geoengineering und sogar Chemtrails in seiner Knoff-Hoff-Show, wie man in diesem Ausschnitt sieht:

    Einige Jahre später war Geoenigeering auch Thema im Morgenmagazin des ZDF. Zitat aus der Sendung: „Die Chemiesuppe der Chemtrails enthält Aluminium und Barium, und die Menschen sind bereits hochgradig vergiftet.“ Und erst im August 2025 fragte der öffentlich-rechtliche Sender Arte in einer Doku „Kann Geoengineering das Klima retten?“

    Ein Auszug aus der Sendungsbeschreibung: „Inzwischen ist es klar: Für die Erderwärmung sind wir verantwortlich und wir müssen die Emissionen senken. Doch das geht viel zu langsam. Was wäre also, wenn wir die Erde irgendwie selbst abkühlen, ins Klimasystem eingreifen, unser C02 zurückholen? Das Klempnern am Klima ist längst keine Science-Fiction mehr. Es nennt sich Geoengineering und bündelt Eingriffe ins Klimasystem.“

    So abwegig, wie der Mainstream jetzt den AfD-Antrag darstellt, ist er also keineswegs. Schließlich hat man sich in den eigenen Sendungen ausführlich mit der Sache befasst.

    US-General packt aus

    In den USA nimmt man die Gefahren, die mit Geoengineering einhergehen, wesentlich ernster. Im November 2025 berichtete der frühere Fox-News-Moderator Tucker Carlson in seiner Show auf Youtube und X, dass die US-Regierung endlich zugegeben habe, dass Chemtrails real seien. „Das nennt sich Geoengineering und ist weitaus schlimmer, als man es sich je hätte vorstellen können“, so Carlson, der den Experten Dane Wigington zu Gast hatte.

    Auch den früheren US-General Charles Jones kann man kaum als einen Verschwörungstheoretiker bezeichnen. Der hochrangige Militär warnte schon vor einiger Zeit:

    „Wenn Menschen in den Himmel blicken und weiße Spuren sehen, die sich parallel und kreuz und quer durch den Himmel ziehen, wissen sie kaum, dass sie kein ‚Kondensat‘ sehen, sondern Zeugen einer von Menschen verursachten ‚Klimakrise‘ sind, die alle Menschen und Tiere auf dem Planeten Erde betrifft, die Luft atmen.“

    Was der Brigadegeneral der U.S. Air Force a. D. damit meint, führte wie folgt aus:

    „Diese weißen Flugzeug-Sprühspuren sind das Ergebnis des wissenschaftlich nachweisbaren Versprühens von Aluminiumpartikeln und anderen giftigen Schwermetallen, Polymeren und Chemikalien. Diese giftigen atmosphärischen Aerosole werden verwendet, um die Wettermuster zu verändern, was in einigen Regionen zu Dürren und in anderen zu Überschwemmungen und Fluten führt.“

    Dieser „Krieg gegen das Wetter“ sei „so weit fortgeschritten, dass eine Zerstörung von Mensch und Tier nicht mehr ausgeschlossen werden“ könne. „Es ist so ernst, und es ist zeitlich begrenzt“, so Jones.

    Der militärische Nutzen

    Doch was steht hinter Geoengineering-Experimenten? Warum befasst sich auch das Militär damit? Ein zentrales Dokument der amerikanischen Luftwaffe trägt den Titel „Weather as a Force-Multiplier – Owning the Weather in 2025“ (deutsch: Wetter als Macht-Multiplikator – Die Beherrschung des Wetters im Jahr 2025) und widmet sich der Aufgabe, wie die USA ihre globale Dominanz in Luft- und Raumfahrt auch in der Zukunft behaupten könnten.

    In dem Papier heißt es:

    „Im Jahr 2025 können die US-Luftstreitkräfte das Wetter beherrschen, indem sie auf neuartige Technologien setzen und ihren Fokus bei der Entwicklung dieser Technologien auf kriegerische Anwendungen richten.“

    Und weiter: „Der Zweck dieses Dokuments ist es, eine Strategie für die Anwendung zukünftiger Wetter-Modifikationssysteme zur Erfüllung militärischer Ziele zu entwerfen.“ Und das, obwohl schon im Jahre 1976 ein Verbot der UNO zum Einsatz von „Umwelt-Kriegswaffen“ und Umwelt-Modifikationstechniken, die sogenannte ENMOD-Konvention, verabschiedet worden ist!

    COMPACT berichtet: Die Debatte um Wettermanipulation ist auch Thema des heutigen Brennpunkts von COMPACT-TV um 20 Uhr. Am besten, Sie abonnieren gleich unseren Youtube-Kanal und aktivieren die Glocke, um keine Sendung mehr zu verpassen.

    Die Pentagon-Planer beschreiben Techniken der Wetterkontrolle wie etwa „Niederschlagsverstärkung“ zur Flutung feindlicher Marschwege und zur Demoralisierung gegnerischer Truppen, „Niederschlagsverringerung“ zur Herbeiführung künstlicher Dürren, „Sturmverstärkung“, „Weltraumwetter-Beeinflussung“ zur Störung feindlicher Radar- und Kommunikationssysteme und zur Zerstörung feindlicher Infrastruktur im All (etwa Raumstationen und Satelliten) sowie „Nebel- und Wolkenverdrängung“ beziehungsweise deren Produktion, um die Sichtbarkeit und somit Verwundbarkeit des Angreifers zu erhöhen und die eigene zu minimieren.

    Das Fazit der Militäranalysten:

    „Die Technologie ist da, sie wartet nur darauf, von uns verwendet zu werden, 2025 können wir das Wetter beherrschen.“

    Immerhin warnen die Autoren, Geoengineering sei ein „hoch riskantes, und zugleich sehr lohnenswertes Unterfangen, (…) nicht unähnlich der Spaltung des Atoms“. So harmlos, wie es die CDU darstellt, sind Wettermanipulationen also nicht – auch nicht im zivilen Einsatz.

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