Eine ehemalige hochrangige Mitarbeiterin der Bank of England warnt: Eine Bestätigung außerirdischen Lebens durch US-Behörden könnte zu Chaos und sozialen Unruhen führen. Ehrliche Sorge um die Menschen – oder Teil einer groß angelegten Inszenierung? In unserer Kult-Ausgabe „Die UFO-Verschwörung“ enthüllen wir verschwiegene Hintergründe des Alien Hypes. Hier mehr erfahren.

    Nicht etwa ein ufologisches Nischenmagazin, sondern die altehrwürdige Londoner Times präsentiert ihren Lesern in einem aktuellen Beitrag eine ungewöhnliche Theorie: Die Bank of England, die Zentralbank Großbritanniens, müsse sich auf eine Finanzkrise vorbereiten, die durch eine offizielle Bestätigung der Existenz außerirdischen Lebens ausgelöst werden könne.

    Das meint nicht irgendwer, sondern Helen McCaw, die frühere Chefanalystin für Finanzsicherheit. In einem Brief an den Gouverneur der britischen Notenbank, Andrew Bailey, warnte sie vor einem solchen Ereignis und empfahl dringend, Vorkehrungen zu treffen für den Fall, dass das Weiße Haus Belege für extraterrestrische vorlegen würde.

    Trumps UFO-Forscher

    In den USA gibt es mehrere regierungsamtliche Stellen, die sich mit dem UFO- und Alien-Phänomen befassen. Zentrale Behörde ist die der All-domain Anomaly Resolution Office (AARO), die sich mit sogenannten UAP (Unidentified Anomalous Phenomena; auf Deutsch: unbekannte Luftphänomene) befasst. Das Kürzel UAP verwendet man in amerikanischen Sicherheitskreisen lieber als die bekannte Abkürzung UFO, der wohl zu viel Fantasterei anhaftet.

    In den letzten Verteidigungshaushaltsgesetzen (NDAA 2024 und 2026) wurden weitere Maßnahmen in dieser Richtung in Kraft gesetzt: Mit NDAA 2024 richtete man ein zentrales Archiv für Regierungsakten zu UAP am Washingtoner Nationalarchiv mit Regeln zur Identifizierung und Offenlegung ein. NDAA 2026, unterzeichnet von Präsident Donald Trump, verpflichtet das Pentagon zur systematischeren Offenlegung von UAP-Daten an den Kongress und zur Zentralisierung aller relevanten Informationen beim AARO.

    Faktencheck: Sind diese Alien-Theorien wirklich verrückt?

    Schon in seiner ersten Amtszeit unterzeichnete Trump den National Defense Authorization Act, mit dem die U.S. Space Force als eigenständige Teilstreitkraft der Air Force ins Leben gerufen wurde. Offiziell hat diese Einheit zwar nichts mit UFOs zu tun, sondern mit Weltraumsicherheit, doch da die Space Force unter anderem Sensordaten aus dem All sammelt, können diese theoretisch auch UAP betreffen, wenn sie im erdnahen Orbit auftreten und Raketenwarnsysteme auslösen.

    Panik und Crash

    Helen McCaw, die von 2002 bis 2012 für die Bank of England arbeitete, ist der Ansicht, dass es sich Politiker und Finanzakteure nicht länger leisten können, über „kleine grüne Männchen“ zu spotten und die Diskussion um außerirdisches Leben als Schwurbelei abzutun. In ihrem Brief an Zentralbankchef Bailey schreibt sie:

    „Die Regierung der Vereinigten Staaten scheint sich mitten in einem mehrjährigen Prozess zur Freigabe und Offenlegung von Informationen über die Existenz einer technologisch hochentwickelten nicht menschlichen Intelligenz zu befinden, die für unidentifizierte anomale Phänomene (UAP) verantwortlich ist.“

    Und weiter:

    „Sollte sich herausstellen, dass die UAP nicht menschlichen Ursprungs sind, müssen wir möglicherweise die Existenz einer Macht oder Intelligenz anerkennen, die mächtiger ist als jede Regierung ist und deren Absichten (…) unbekannt sind.“

    Die Finanzexpertin warnt: „Es ist durchaus möglich, dass die Regierungsspitze und die Zentralbanken nicht ausreichend über das Thema informiert wurden. Die Offenlegung von UAP dürfte einen ontologischen Schock auslösen und psychologische Reaktionen mit erheblichen Konsequenzen hervorrufen.“

    Nach Ansicht McCaws könnte eine offizielle Bestätigung extraterrestrischer Lebensformen erdbebenartige Markterschütterungen auslösen. Banken könnten zusammenbrechen, das Vertrauen ins Finanzsystem wanken. Auch soziale Unruhen seien möglich, wenn Menschen panisch versuchten, an ihr Geld zu kommen. Die frühere Expertin rechnet mit einem beispiellosen Ansturm auf Geldinstitute. Innerhalb kürzester Zeit könne es zu einer Kettenreaktion kommen, die das gesamte Zahlungssystem destabilisiere.

    Alien-Inszenierung

    Während Ufologen frohlocken, betrachten Skeptiker die neueste Entwicklung mit Sorge. Sie befürchten, dass die Herrschenden einen inszenierten Fake-Angriff von Aliens als Vorwand nehmen können, um ihre globalistische One-World-Agenda zu forcieren.

    Die UFO-Verschwörung: Inszenierung eines Alien-Angriffs

    Interessanterweise ist genau dies ein Szenario, das schon 1967 im „Report from Iron Mountain  beschrieben wurde. Dabei soll es sich um ein US-Regierungsdokument handeln, als Autor angegeben ist ein gewisser Leonard C. Lewin. In der Öffentlichkeit tat man die ein Jahr später auch auf Deutsch unter dem Titel „Verdammter Friedeveröffentlichte Schrift bald als Satire ab.

    In seinem Buch „Das Kapitalismus-Komplott schreibt Investigativjournalist Oliver Janich:

    „Der wahre Ursprung des Report from Iron Mountain liegt im Dunklen. Verteidigungsminister Robert McNamara soll ihn in Auftrag gegeben haben, aber der stritt das natürlich ab. Harvard-Professor und CFR-Mitglied John Kenneth Galbraith schrieb unter dem Pseudonym Herschel McLandress in der Washington Post, dass der Bericht echt sei und er von Wissenschaftlern, die ihn verfasst hätten, von Zeit zu Zeit zu den Themen konsultiert worden sei, obwohl er selbst nicht zur Gruppe gehörte. Später meldete Associated Press, Galbraith habe angegeben, er sei selbst ein Mitglied der Verschwörung gewesen. Er dementierte das, blieb aber dabei, dass der Bericht echt sei und äußerte eine Vermutung, wer die wahren Verfasser seien.

    Doch was macht den Report so brisant? „Es heißt darin, die Mitglieder besagter Regierungskommission hätten den Auftrag gehabt, herauszufinden, was die Menschen dazu bewegen könnte, auf Dauer nicht nur einen starken Staat und einen ausgeprägten militärisch-industriellen Komplex zu akzeptieren, sondern letztendlich auch eine Art Weltregierung – natürlich unter Vormachtstellung der USA, klärt unsere Kult-Ausgabe „Die UFO-Verschwörung“ auf.

    Die Antwort: „Entweder müsse man eine unsichtbare globale Bedrohung inszenieren, etwa in Form einer Umweltkatastrophe, oder es müsse ein sichtbarer äußerer Feind, der den gesamten Planeten bedrohe, geschaffen werden. Letzteres könnte etwa das Szenario eines möglicherweise bevorstehenden Angriffs von Außerirdischen sein. Allerdings hielt man dies damals noch für zu wenig glaubwürdig.

    Auf höchster Ebene

    Ist Helen McCaws Brandbrief weiterer Baustein einer Psyop zur Vorbereitung der Menschheit auf einen inszenierten Alien-Angriff – oder stehen tatsächlich brisante UFO-Enthüllungen seitens der USA bevor, die unser Bild vom Universum vollkommen auf den Kopf stellen? Die frühere Zentralbankmitarbeiterin sagt: „Ich dachte immer, das wäre nur so ein Hollywood-Ding und dass die [UFOs] nur rückständige Leute sehen würden“, sagte sie. „Ich wusste nicht, dass Regierungen die untersuchen.“

    Erst im November hatte der amerikanische Dokumentarfilmregisseur und -produzent Dan Farah gegenüber dem britischen Guardian erklärt: „Ich denke, es ist nur eine Frage der Zeit, bis ein amtierender US-Präsident ans Rednerpult tritt und der Welt mitteilt, dass wir nicht die einzige intelligente Lebensform im Universum sind.“

    Was ist dran? In unserer Kult-Ausgabe „Die UFO-Verschwörung“ diskutieren wir verschiedene Möglichkeiten – und enthüllen verschwiegene Hintergründe des Alien-Hypes. Hier bestellen.

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