Kurz vor Weihnachten herrscht in den USA helle Aufregung: Das Justizministerium hat hunderttausende Akten im Fall Epstein veröffentlicht. Die Auswertung hat noch in der Nacht zu Samstag begonnen. Was soll verschwiegen werden, wer steckt mit drin im Pädo-Netzwerk? In seinem neuen Buch „Die Akte Epstein“ deckt Collin McMahon ganze Wahrheit auf. Hier mehr erfahren.

    Wurde der Druck zu groß? Oder soll die Öffentlichkeit mit einer Light-Version der Epstein-Akten zufrieden gestellt werden? Am Freitag veröffentlichte das US-Justizministerium mehrere hunderttausend Seiten aus dem gesamten Komplex, darunter viele Jahre zurückliegende Ermittlungen, aber auch Untersuchungen zu den bis heute ungeklärten Todesumständen des US-Multimillionärs, der für unzählige Sexübergriffe verantwortlich gewesen war. Enthalten sind zahlreiche Bilder, die auf Epsteins Insel Little Saint James entstanden sind und junge Frauen in Körperkontakt mit einflussreichen Persönlichkeiten zeigen.

    Ebenfalls in den Akten finden sich die Verhörprotokolle des FBI, aus denen der systematische Missbrauch durch Jeffrey Epstein und seine Komplizin Ghislaine Maxwell hervorgeht. Besonders perfide: Die Opfer wurden wie im Katalog ausgewählt, mitunter gab es Ablehnungen, wenn die jungen Mädchen zu dunkelhäutig gewesen sind. Um sicherzustellen, dass die Mädchen die Volljährigkeit noch nicht erreicht haben, ließ sich Kinderschänder Epstein zudem die Ausweise zeigen.

    Bill Clinton und (Ex-)Prinz Andrew im Fokus

    Wie aussagekräftig die neuen Enthüllungen sind, lässt sich noch nicht sicher sagen, tausende Namen sind anonymisiert und immer wieder ganze Seitenzüge geschwärzt. Schon jetzt fällt auf, dass der frühere US-Präsident Bill Clinton immer wieder an verschiedenen Stellen in Erscheinung tritt, u.a. beim entspannten Poolbesuch mit Ghislaine Maxwell und einer anonymisierten, möglicherweise ebenfalls minderjährigen Frau. Auch Rocklegende Mike Jagger wird mehrmals genannt, während der Name Donald Trump erstaunlich selten fällt. Oder sich unter einigen der geschwärzten Seiten verbirgt.

    Ein brisantes Foto: Die damals 22-jährige Chauntae Davies, ein Opfer Epsteins, verpasst Bill Clinton eine Nackenmassage. Foto: dailymail.co.uk

    Zugespitzt haben dürfte sich die Situation jedoch für den ehemaligen britischen Prinz Andrew, der nach seinem Titelverlust mittlerweile nur noch Andrew Mountbatten-Windsor heißt: Das Mitglied der britischen Königsfamilie ist quer auf den Schößen von fünf Frauen liegend abgebildet, in sichtlich erheiterter Pose – zusammen mit Ghislaine Maxwell.

    Nach einer ersten, vorsichtigen Einschätzungen sind jedoch die meisten Details der Akten bereits aus den entsprechenden Verfahren bekannt gewesen oder enthalten wenig Überraschungen. Der Druck, die Schwärzungen aufzuheben und weiteres Material freizugeben, dürfte deshalb nicht geringer werden.

    In seinem neuen Buch „Die Akte Epstein“ deckt Collin McMahon ganze Wahrheit auf: 270 Seiten investigative Enthüllungen – nachvollziehbar belegt, mit über 600 Quellen. Beweise, Zeugenaussagen, Verbindungen. McMahon folgt den Spuren bis ins Herz des Deep State. Hier bestellen.

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