Auch wenn derzeit die Waffen im Nahen Osten weitgehend schweigen: Der Irankrieg ist noch lange nicht ausgestanden. Die Waffenruhe ist brüchig, eine Einigung nicht in Sicht. Und im Schatten verfolgen Netanjahu und seine Regierung ein anderes, viel größeres Ziel. Da kommt unsere Mai-Ausgabe mit dem Titelthema «Zions Höllenritt – Wie Netanjahu die USA in den Untergang reißt» genau zur rechten Zeit. Wir beleuchten die Hintergründe, um die der Mainstream einen großen Bogen macht. Hier mehr erfahren.
US-Präsident Donald Trump sucht offenbar verzweifelt nach einer Exit-Strategie aus einem Krieg, den er sich hat von außen aufdrängen lassen. Anders ist nicht zu verstehen, was in den vergangenen Tagen vor sich ging. Zunächst hieß es, Vertreter der USA und des Iran würden sich zu einer Fortsetzung der Friedensgespräche im pakistanischen Islamabad treffen. Doch seitens Teheran gab es dafür keine Bestätigung.
Kurz vor Ende der zweiwöchigen Waffenruhe dann der Paukenschlag: US- und Iran-Vertreter bleiben zu Hause. Aber Trump verlängert sein Ultimatum um weitere Tage. Angeblich auf Wunsch der pakistanischen Regierung. Doch stimmt das wirklich? Oder merken die USA, dass sie sich verschätzt haben? Dämmert Trump langsam, dass er in einen solchen «endlosen Krieg» hineingeschlittert ist, den er laut seinen Wahlversprechungen den USA nicht mehr zumuten wollte?
Ein Star-Historiker spricht Klartext
Die Bild-Zeitung schreibt: «Viele Beobachter vermuten: Aus Sorge um Ölpreis, Konjunktur und Umfragewerte kneift Trump davor, die Kampfhandlungen wieder aufzunehmen. Er will schnell raus aus dem Krieg und wird als Erster zucken. Sprich: Zugeständnisse machen. Verliert Trump also gerade den Iran-Krieg?»

Der britische Star-Historiker Niall Ferguson, eigentlich alles andere als ein Trump-Gegner, meint: Ja! Er sagt voraus: Am Ende werde es einen Deal Washingtons mit Teheran geben, der «schlechter» sein könnte als der Atom-Deal von 2015, der unter Obama vereinbart wurde. Das iranische Regime sei trotz der Verluste auf See und in der Luft nicht komplett entwaffnet und habe vorgemacht, dass es mit der Kontrolle über die Hormus-Straße einen wirksamen Hebel besitze, der – anders als Atombomben – nicht nur angedroht, sondern auch effektiv eingesetzt werden könne.
Netanjahus gefährliche Rolle
Doch wie sind die USA überhaupt in diesen auch für sie verheerenden Krieg getrieben worden? Genau das zeichnen wir in unserer druckfrischen Mai-Ausgabe mit dem Titelthema „Zions Höllenritt – Wie Netanjahu die USA in den Untergang reißt“ akribisch nach. Sie werden es vermuten: Israels Premier Benjamin Netanjahu spielt dabei eine zentrale Rolle. Denn er verfolgt im Nahen Osten Ziele, die weit über den Iran hinausgehen. Und genau die decken wir in unserer neuen Ausgabe auf!

Mehr noch: Weitere Beiträge in COMPACT 5/2016 beleuchten Trumps Rolle zwischen Größenwahn, Kontrollverlust und geopolitischer Abhängigkeit. Hinzu kommen Analysen zu Mossad, Groß-Israel sowie zum geplanten (!) Wirtschafts- und Systemcrash. Auch jenseits des Titelthemas bietet das Heft brisante Recherchen, Kultur, Dossier und starke Kolumnen. Von neuen Erkenntnissen zum Kirk-Mord über Wirecard und Epstein bis hin zur Kampagne von Collien Fernandes, Captain Future, Katharina der Großen und Mario Adorf spannt diese Ausgabe einen außergewöhnlich breiten Bogen.
Alle Fakten in einem Heft
Im Einzelnen finden Sie folgende Beiträge im Titelthema «Zions Höllenritt – Wie Netanjahu die USA in den Untergang reißt» in unserer Mai-Ausgabe:
➡️ Zions Höllenritt – Wie Netanjahu die USA in den Krieg zog: Wie Netanjahu die Vereinigten Staaten in den Krieg hineingezogen hat – ein Drama in drei Akten nebst einem Blick hinter die Kulissen
➡️ Im Blutrausch der Worte – Trump zwischen Genozid und Demenz: Donald Trumps Kriegsrhetorik lässt alle geschichtlichen Vorbilder verblassen: beleidigend, vulgär, genozidal. Doch in Deutschland finden sich bis hinauf zur Staatsspitze Prominente, die das entschuldigen, ja sogar gut finden.
➡️ Dumm gelaufen – Der Mossad versprach einen Aufstand: Donald Trump setzte auf einen iranischen Volksaufstand – das hatte ihm Benjamin Netanjahu eingeflüstert. Mit dem Scheitern dieser Strategie steht das politische Schicksal des amerikanischen Präsidenten auf dem Spiel. Das Beispiel eines seiner Vorgänger sollte ihn mahnen.
➡️ «Man will einen langen Krieg» – Ernst Wolff über den geplanten Crash: Beim Angriff auf den Iran geht es den USA und Israel nicht um einen Sieg, sondern um das Herbeiführen einer Weltkrise zum Vorteil der Superreichen. Aber die Reaktion der Menschen könnte ihnen einen Strich durch die Rechnung machen.
➡️ Gottes Streitwagen im Libanon – Der blutige Traum von Groß-Israel: Die Heilige Schrift verheißt dem auserwählten Volk ein Reich vom Nil bis zum Euphrat. Dreitausend Jahre später führt Israel an vier Fronten Krieg, als gälte es, einen alttestamentarischen Auftrag auszuführen. Am Litani-Fluss wird den Zionisten die Rechnung präsentiert.
➡️ Über den Jordan gegangen – Europäische Rechte als 5. Kolonne: Ein Riss zieht sich durch Europas Rechte: Im Gegensatz zur AfD, die den Angriff auf den Iran klar verurteilt, unterstützen die meisten Parteien Netanjahu und Trump.
Unsere Mai-Ausgabe mit dem Titelthema «Zions Höllenritt – Wie Netanjahu die USA in den Untergang reißt» ist ab Samstag am Kiosk erhältlich. Sie können diese Ausgabe aber schon jetzt bequem online bestellen. Oder beginnen Sie mit dieser Ausgabe gleich ihr Abo.
Das komplette Inhaltsverzeichnis von COMPACT 5/2026:
Titelthema
Zions Höllenritt: Wie Netanjahu die USA in den Krieg zog
Im Blutrausch der Worte: Trump zwischen Genozid und Demenz
Dumm gelaufen: Der Mossad versprach einen Aufstand
«Man will einen langen Krieg» Ernst Wolff über den geplanten Crash
Gottes Streitwagen im Libanon: Der blutige Traum von Groß-Israel
Über den Jordan gegangen: Europäische Rechte als 5. Kolonne
Politik
Die falsche Kugel: Neue Erkenntnisse zum Kirk-Mord
Wirecard und das Epstein-Mädchen: Banker, Gangster und Agenten
Wer ist Kubicki – und wenn ja, wie viele? Eine FDP-Mumie wird wiederbelebt
Der alte Mann und das Mehr: Daniel Cohn-Bendits Weg nach oben
Im Casino der ewigen Verlierer: Die BRD als Opfer beim US-Roulette
Dossier: Deepfakes und Männerhass
Colliens Erzählungen: Das Phantom der virtuellen Vergewaltigung
Männer am Pranger: #MeToo und Männerhass – ein Streifzug
Leben
Von der zartgefühlten Süffisanz: Diether Dehm über Mario Adorf
Verbrecherjagd im All: «Captain Future» kehrt zurück
Gesichert Rap-extrem: Über Musikrebellen, die rechts wurden
«Sie brachte das Preußische mit» Jan von Flocken über Katharina die Große
Kolumnen
Hampels Rückblick _ Reue beim Postminister
Sellners Revolution _ Gefahr für Europa
Comic _ Der Eiserne Kanzler
Unsere Mai-Ausgabe mit dem Titelthema «Zions Höllenritt – Wie Netanjahu die USA in den Untergang reißt» können Sie hier bestellen.



